Veröffentlichung Nummer 5 online



Liebe Leeserinnen und Leser,

bei Alsharq. de ist eine weitere Veröffentlichung außerhalb des Blogs  erschienen. Es ist inzwischen meine insgesamt fünfte,aber dennoch eine kleine Premiere,denn es handelt sich um eine Presseschau,welche ich nicht alleine,sondern zusammen mit 5 weiteren Autoren erstellt habe.

Mein Part in der Presseschau sind die Abschnitte aus dem Daily Star, den  Gulf News und der Teheran Times.

Ich wünsche eine angeregte Lektüre und verspreche, dass bald wieder etwas exklusiv auf dem Blog erscheint. schließlich soll dieser nicht zu einem reinen Promotion Kanal für meine anderen Veröffentlichungen verkommen.



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Wenn Pierre Bourdieu auf Kenneth Waltz, John Mearsheimer,Alexander Wendt und viele andere trifft...



Und mit den Ländern Türkei und Iran verquickt wird,entsteht eine hoch spannende und hoffentlich erfolgreiche Mischung,die irgendwann mal meine Dissertation ergeben soll.
Auf die Kritik im Doktoranden Kolloquium ende letzten Jahres reagierend,habe ich meinen realistischen Theorieansatz aufgegeben. Statt Analog zu meiner Magisterarbeit Potentiale zu vergleichen,versuche ich nun Bourdieus Kapitalsorten in die Internationalen Beziehungen zu transferieren, und das dann gewonnene Instrumentarium auf die Kämpfe um Macht und Einflussbereiche zwischen Iran und Türkei anzuwenden.

Dies ist zumindest innovativ kommt Bourdieu doch eigentlich aus der Kultursoziologie und hat mit Internationalen Beziehungen erst mal nur wenig bis gar nichts zu tun.Ich bin allerdings der Ansicht, dass sich seine Kapitaltheorie mit etwas Hirnschmalz durchaus auf die internationalen Beziehungen übertragen und auf das Verhältnis Iran-Türkei anwenden lässt.Hierzu habe ich die letzten Tage ein 7-seitiges Papier verfasst, und hoffe nun endlich Fragestellung und Theorierahmen klar zu kriegen. promovieren finde ich immer noch ein gutes Ziel,  und Wissenschaft einen für mich durchaus passenden Arbeitsbereich.

Nach 2 Jahren des intensiven Lesens, und im Nebel herumzustocherns muss es aber endlich mal vorwärts gehen was Frage und Theorie angeht. Immerhin soll man normalerweise nach 2 Jahren schon ziemlich weit sein, auch wenn dass ein Idealbild ist, dass nur wenige erfüllen. Ich brauche ein Erfolgserlebnis.

Also Liebe Freunde und Bekannte, sowie solidarische unbekannte  Leser und Leserinnen wünscht mir Glück. Wenn es jetzt nicht voran geht,bin ich langsam ratlos

Es grüßt

Der Promotions-Dauerläufer  
Henning | | 2 Kommentare

Arbeit im Rahmen des Werkvertrags abgeschlossen !



Hier kommt  mal wieder etwas, das vor allem diejenigen LeserInnen interessieren dürfte, die mich persönlich kennen, also Freunde,Verwandte und Bekannte.


Es gibt  neues mehr oder minder berufliches zu vermelden. In meinem Jahresrückblick hatte ich ja berichtet, dass ich für das Marburger Centrum für Nah-und Mittelost-Studien(CNMS) im Rahmen eines Werkvertrages ein Rechtemangment Konzept  für  die künftige elektronische Zeitschrift des Centrums Middle east topics and arguments (META) ausarbeite. Die arbeiten hieran habe ich vorgestern abgeschlossen.Das Ergebnis meiner Arbeit ist zwar noch nicht endgültig abgesegnet, ich rechne allerdings wenn überhaupt nur noch mit kleinen Korrekturen

Somit kann ich eine weitere Erfahrung verbuchen, die ich meinem Lebenslauf gut schreiben kann. Ich hoffe natürlich inständig, dass mir diese Mittel bis langfristig helfen wird eine Stelle zu finden, sei es in der Wissenschaft, oder auch woanders.
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Mal wieder ein Update zum Thema Promotion !



Die letzte Meldung über den ungefähren Stand der Promotion ist mittlerweile fast acht Monate her. Zeit also mal wieder ein wenig zu berichten, wo ich gerade so stehe.In meinem letzten Eintrag zum Thema Promotion hatte ich ja berichtet, das ich mein Promotionsthema geändert habe und nun über die Rivalität zwischen Iran und Türkei arbeite. Daran hat sich die letzten Monate auch nichts geändert. Allerdings ergab mein Erster Auftritt vor dem Doktoranodenkolloquium des Orientzentrums, das meine bisherige Fragestellung nicht präzise genug war. Die Idee analog zu meiner Magisterarbeit die Machtpotenziale Irans und der Türkei zu vergleichen, wurde als zu groß kritisiert. Auch die bisher verwendete neorealistische Theorie ist wohl zu grob. Daraus ergeben sich für die nächsten Monate zwei Hauptaufgaben für mich,damit das Thema irgendwann mal soweit ist,dass ich mich noch einmal auf Stipendien bei möglichst mehreren Stiftungen bewerben kann.Diese Aufgaben sind : 

1. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes indem man die Rivalität beider Seiten  nicht mehr an bis zu Vier Gebieten untersucht, sondern nur noch an einem oder vielleicht zwei Fällen. Im Moment kristallisiert sich das Verhältnis beider Seiten im Kaukasus und Zentralasien und bzw. Oder die Kurdenfrage als mögliche Beispielfälle heraus.

2. Gilt es einen anderen möglichst Innovativen theoretischen  Zugang zu erarbeiten um dann am Ende der Arbeit gute Theorie geleitete Aussagen treffen zu können. Hier geistern mir ein paar Ideen im Kopf herum, aber noch ist nichts so richtig konkret. Ich fürchte dieser Teil der Arbeit wird mir noch viele Wochen Kopfzerbrechen bereiten.Ich hoffe ich komme mittelfristig auf einen grünen Zweig,

Ansonsten arbeite ich immer noch an meinem Werkvertragsprojekt, da aber das Open Journal  System entweder nicht richtig läuft oder sowohl ich als auch die Studentische Hilfskraft mit der ich zusammenarbeite zu doof sind, bekommen wir die Probeartikel nicht durch das System. Dadurch kann ich meine Howtos die ich eigentlich für jede Rolle im System schreiben soll momentan nicht fertig schreiben. Mal sehen was sich da noch ergibt. Ich fühle mich zumindest nicht schuldig an der Lage.

Zu guter Letzt steht im Raum, dass ich kommendes Semester zusammen  mit einem Kollegen  Lehre am Orientzentrum mache.Allerdings habe ich diesbezüglich schon länger nichts gehört und weiß daher nicht hundertprozentig Ob dies wirklich klappen wird. Wenn ja wäre es aber eine wichtige Erfahrung.für meinen Lebenslauf.Mehr dazu kann ich hoffentlich demnächst hier berichten . 


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Erster Zeitschriftenartikel erschienen !



An dieser Stelle möchte ich eine kleine Bekanntmachung loswerden. Vor wenigen Tagen ist mein erster Zeitschriftenaufsatz über dessen Entstehung ich ja bereits hier und hier berichtet hatte in der neuen Ausgabe der INAMO erschienen.Käufer der Zeitschrift finden meine Kurzanalyse über den sogenannten Schiitischen Halbmond  auf den Seiten 55-57.


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Veröffentlichungen Nummer zwei und drei fertig !


Vor gut Zwei Monaten hatte ich über den inhaltlichen Neustart meiner Promotion und darüber geschrieben, dass ich an einer zweiten Veröffentlichung bastele Diese zweite Veröffentlichung ist fertig und wird  im Herbst in Ausgabe 71 der Zeitschrift des Informationsprojekts Naher und Mittlerer Osten e.V.  INAMO veröffentlicht werden.  Diese Zeitschrift ist zumindest innerhalb der Politik des Nahen und Mittleren Ostens Szene  ziemlich renommiert, sodass man die Tatsache dass ich dort nun veröffentlichen darf durchaus als großen Erfolg werten kann.  Mein Wissenschaftlicher Artikel Erstling träg folgenden stolzen Titel:

 Der schiitische Halbmond : 
(K)eine reale Bedrohung sunnitischer Macht im Nahen Osten ?!

Ob der Artikel auch online erscheint und dann hier verlinkt werden kann ist noch unklar. Es besteht aber eventuell eine Möglichkeit über das Portal Linksnet, mit dem die Inamo kooperiert.

Zugleich  habe ich einen dritten Artikel fertig. für diesen steht das endgültige Publikations Ok zwar noch aus, es  deutet aber alles darauf hin als würde auch dies klappen und dann ebenfalls im Herbst erscheinen. Hierbei handelt es sich allerdings im Gegensatz zum INAMO Artikel oder der Rezension bei den Sehepunkten um kein wissenschaftliche Veröffentlichung, sondern um eine knappe und recht allgemeinverständliche  Einführung in Geographie, Bevölkerung und politisches System des Iran, die ich für die Herbstausgabe der Weltsicht, dem Magazin des Marburger Weltladens beisteuere. 

Der Titel lautet folgendermaßen: 

Der unbekannte schlafende Riese
Eine Einführung in den Iran!

Ich habe jedenfalls in der letzten Zeit gemerkt, dass mir das Schreiben von Artikeln auch außerhalb des Blogs,der ja nur Hobby und Werkzeug zur Selbstpräsentation ist Spaß macht. Mein Ziel ist es auf jeden Fall diesen drei  Veröffentlichungen noch mehr folgen zu lassen. Schön wäre es auch mittelfristig einmal bei jemandem zu Veröffentlichen, der ein zumindest kleines Honorar zahlt.

 In nächster Zeit  soll es aber erst mal  wieder ausschließlich um die Dissertation gehen. Die lag zwar auch bisher nicht brach,sondern wurde ja erst neu gestartet,aber so ein wissenschaftlicher Artikel nimmt natürlich automatisch Zeit von der Dissertation.Er verursacht  wenn er gut werden soll definitiv einiges an Arbeit die  auch erst mal bewältigt werden muss.


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Promotion neu gestartet und zweiter Artikel in Arbeit



Liebe Freunde Bekannte, mir persönlich unbekannte Stammleser und Zufallsleser sowie natürlich auch Leserinnen  jedweder Kategorie.

Diesen Eintrag möchte ich nutzen um zweierlei bekannt zu geben:

Ersteres  ist nur noch für diejenigen eine Neuigkeit die nicht aus meinem engeren Freundeskreis oder meiner Familie  stammen, also für die Freunde und Bekannte zu denen ich momentan nur noch wenig Kontakt habe, die aber vielleicht nach wie vor ab und an diesen Blog besuchen, um zu sehen was in meinem Leben so alles  vor sich geht. Am 2.4 2012  habe ich das letztendlich fruchtlose Bemühen aufgegeben  meinem ursprünglichen Promotionsthema- Vergleich von Sanktionen gegenüber dem  Nahen und Mittleren Osten eine neue kreative Wende geben zu wollen.Letztendlich war das Thema ein Schnellschuss, geboren aus dem Wunsch keine Zeit zu verlieren und durch ein Stipendium schnell erstmals finanziell unabhängig  zu werden. Ich glaube es ist ein Glück das die HBS nicht mitgespielt hat. Sonst wäre ich jetzt auf das Thema festgelegt  und müsste mir die Doktorarbeit unter Schmerzen und voraussichtlich Lustlos aus dem Gehirn winden.

So habe ich jetzt noch mal die Chance neu anzufangen, Ich habe mich dafür entschieden es mir im verglich zum Ersten Anlauf etwas leichter zu machen. Statt über etwas zu promovieren in dass ich mich weitgehend neu einarbeiten muss versucht das Neue Thema Iranisch-Türkische Rivalitäten in Eurasien bewusst an die Magisterarbeit anzuknüpfen. Wo die Magisterarbeit Machtstreben Allianzen und Machtpotenziale des Iran im Nahen Osten untersuchte, setzt die Doktorarbeit nun Iran und Türkei miteinander in Konkurrenz und Untersucht vergleichend ihre Machtpotenziale Strategien und einiges mehr. Der Neue Ansatz ist noch recht grobschlächtig, macht aber Spaß. Hier kann ich mir wirklich vorstellen mich mit Akribie zu verbeißen,bis ich der Materie interessante Erkenntnisse abgetrotzt habe. Nebenbei erweitert das Thema meine Wissenschaftliche Bandbreite, da ich neben meiner Liebe zum Iran im Besten Fall mit Türkei Expertise ein zweites Standbein aufbauen kann. Das ist aber zugegebenermaßen arg in die Zukunft antizipiert.

Zweitens arbeite ich seit  Zwei Wochen an meiner Zweiten Veröffentlichung nach der Rezension Mitte April.Diesmal handelt es sich um einen Zeitschriftenartikel basierend auf Auszügen der Magisterarbeit  Diesen darf ich nach vorheriger Anfrage der INAMO anbieten immerhin neben der Zentih die zweite  große Deutsche Zeitschrift zum Nahen Osten. Damit ist zwar noch nicht gesagt dass der Artikel auch veröffentlicht wird, aber alleine ins Vorzimmer vorgestoßen zu sein sehe ich als Erfolg,

Drückt mir die Daumen für beide Projekte !

Henning | , | Kommentar schreiben

was ich und wir im Marburger Orientzentrum eigentlich so treiben



Seit Oktober 2011 läuft auf diesem Blog nicht mehr viel.Der Grund ist mein Büro im Orientzentrum der Universität Marburg, das offiziell den etwas komplizierten Namen Centrum für Nah-und Mittelost-Studien (CNMS) trägt.Hier arbeite ich nun seit einem Dreivierteljahr mehr oder weniger erfolgreich an einer tragfähigen Promotion und hier habe ich auch zwischen Oktober und Februar für Persisch gepaukt, wenn auch wie hier bereits besprochen mit relativ beschiedenem Erfolg. Um den Blog trotz knapper Zeit mit ein wenig mehr Leben zu erfüllen dachte ich mir, ich mache jetzt mal aus der Not eine Tugend und erzähle ein bisschen was wir in unserem großen Forschungszentrum so machen.

Das CNMS gibt es seit 2006. Es ist teil der sogenannten Zentrenbildung in Hessen. Damals entschied sich die Landesregierung Kleine Fächer nach  Geographischen und kulturellen Gesichtspunkten an einem Großen Standort in Hessen zu konzentrieren und dann auch nur noch dort anzubieten, Neben dem CNMS entstand so ein Ostasienzentrum in Frankfurt, für das Marburg sein Japanzentrum opferte und ein Osteuropazentrum in Gießen zu dem Marburg unter großen Protesten sein traditionsreiches Seminar für Osteuropäische Geschichte  beisteuern musste. Für das CNMS bedeutet das ganze am Ende,dass bis auf die Turkologie die in Gießen verblieb und die Judaistik die sich erfolgreich gegen ihre Umsetzung aus Frankfurt wehrte alle Professuren zum Orient aus Hessen nach Marburg verfrachtet und zusätzlich einige Neue eingerichtet wurden.   Dies betrifft nicht zuletzt Die Professur Politik des Nahen und Mitleeren Ostens unter deren Ägide ich promoviere, aber auch die Professuren für Iranistik sowie Wirtschaft des Nahen und Mittleren Ostens. Zusammen mit der bereits vor 2006 in Marburg Vorhanden Professuren für Semitistik und Altorientalistik sowie der Honorarprofessur  Ägyptologie, die allerdings gerade auf Beschluss der Universität nach langem Kampf abgewickelt wird, verfügen wir hier über derzeit noch 8 zukünftig aber  7 Fachgebiete bzw. Professuren nämlich  Arabistik, Iranistik, Semitistik, Altorientalistik, Islamwissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Das ganze ergibt das größte Orientwissenschaftliche Zentrum in Deutschland abgesehen von Berlin,wo es ähnlich viele Professuren gibt.Allerdings sind diese über die einzelnen Universitäten  verteilt und nicht wie hier  Tür an Tür in einem gemeinsamen Gebäude und  Bachelorstudiengang vernetzt.Innerhalb der Deutschen Orientforschung spricht man wohl inzwischen schon anerkennend bis neidisch vom Marburger Modell.

Die Vernetzung ist es auch,welche das Arbeiten hier so spannend macht. Über Fächergrenzen hinweg wird gemeinsam an Projekten gearbeitet. Derzeit zum Beispiel arbeiten Politikwissenschaft, Arabistik, und Islamwissenschaft gerade gemeinsam an einem Projekt zum Einfluss Subversiver Protestformen auf die Umbrüche in der Arabischen Welt. Selbst Altorientalisten und Politologen haben hier schon gemeinsame Seminare veranstaltet.Der Politisch formulierte Anspruch, in der Orientforschung neue Wege zu gehen wird hier beherzt und erfolgreich praktiziert.

Zusätzlich profitiert das Zentrum davon, das es vom Land in den Vergangenen 5 Jahren mit einer Aufbaufinanzierung von rund 2 Millionen pro Jahr ausgestattet wurde. Das ist für Geisteswissenschaftliche Verhältnisse ungeheuer viel Geld. So wurde es auch möglich, das hier eine hervorragende Bibliothek aufgebaut wurde und wird.Ein absolutes Paradies,den hier findet man im Gegensatz zur hoffnungslos unterfinanzierten "Standardpolitologie" tatsächlich aktuelle Bücher und kann sogar Wunschlisten mit Büchern abgeben,die dann auch nahezu garantiert  angeschafft werden können.Da das Professorenteam noch jung und die Studierenden  meist sehr motiviert sind entsteht so eine angenehme Atmosphäre in der ich mich mit den anderen Doktoranden und Mitarbeitern sehr gut verstehe.Diese haben mich sofort in die Familie aufgenommen,obwohl ich im Moment noch nicht offiziell Angestellt sondern eigentlich "nur" externer Doktorand bin.

So sieht übrigens das Büro aus welches ich derzeit benutze. Es ist mein Zweites und  in ein paar Wochen geht es wenn es klappt ins dritte. Ich springe nämlich  immer in gerade leer stehende Büros von Kollegen die für ein paar Monate Feldforschung betreiben. Daher hat man mir hier auch schon den  Scherzhaften Spitznamen der Office Hopper gegeben.



Ich entschuldige mich für das miese Bild mehr geht mit dem Huawei X 3 bei dem Licht scheinbar nicht.

Ich hoffe ich konnte zeigen warum es mir hier so gut gefällt. Dies hier ist ein sehr spannender und angenehmer Ort zum Promovieren und bietet somit gute Chancen zum Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn. Deshalb ist hier im Moment der richtige Platz für mich in den ich viel Zeit investiere, was die schwache Aktivität auf dem Blog direkt nach sich zieht. 

 Meinen Freunden Bekannten und Sonstigen Lesern und Leserinnen  kann ich nur eins zurufen: Bleibt geduldig ! Mindestens alle paar Wochen gibt es Updates ! Das Blog ist jetzt halt was für Genießer. Neues ist knapp und wenn was neues Kommt sollte man es  anders wertschätzen als früher.

In diesem  Sinne bis bald  !


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Meine erste wissenschaftliche Veröffentlichung ist erschienen!



Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Leserinnen und Leser,

an dieser Stelle möchte ich auf meine soeben erschienene erste wissenschaftliche Veröffentlichung hinweisen.:

Für das Forum islamische Welten innerhalb des Geisteswissenschaftlichen  Rezessionsjournals Sehepunkte habe ich den bei Routledge erschienen und von Arnoushiravan Ehteshami und Reza Molavi herausgegebenen Sammelband Iran and the International System besprochen.

Ich wünsche eine anregende Lektüre !

Henning | , | Kommentar schreiben

6. Blog Geburtstag und neues aus der Schreibstube



Es ist mal wieder ein zweiter März  und seit nun mehr 6 Jahren ist dies der Geburtstag dieses wunderbaren Blogs. Dieser hat bedingt dadurch, dass ich seit Oktober quasi unter die arbeitende Bevölkerung gegangen bin  in Sachen Postingfrequenz und Besucherzahl nachgelassen ist aber nach wie vor nicht tot. Nach der riesigen Enttäuschung rund um Persisch nehme ich jetzt wieder verstärkt die Arbeit an der Dissertation auf, die  nach der Ablehnung durch die Heinrich-Böll-Stiftung grundlegend neu konzipiert wird,dabei  aber leider nur sehr sehr langsam neue Konturen annimmt.

Es gibt aber auch erfreuliche  Entwicklungen. Durch die Vermittlung meines geschätzten Kollegen Jens  habe ich die Chance im Rezensionsjournal   Sehepunkte meine erste Buchrezension und damit zugleich meine erste offizielle wissenschaftliche Veröffentlichung zu platzieren. Zusätzlich überlege ich meine Magisterarbeit bei Grin.com zu veröffentlichen. Der Vorteil daran wäre dass man sie dann als Buch kaufen und offiziell  zitieren  kann.

Auch werde ich noch diesen Monat weiter Konferenzerfahrung sammeln. vom 29-31. März werde ich an der Jahrestagung der Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“ der DVPW zum Thema‚Prädemokratie‘, ‚Postdemokratie‘, ‚Autokratie‘? Zum Stand vergleichender Herrschaftsforschung teilnehmen. Die Tagung hat zwar mit der Dissertation nichts zu tun, bietet aber einige spannende Vorträge zur MENA-Region. Außerdem findet sie in unserem Institutsgebäude statt, sodass es ja recht dämlich wäre sie einfach  komplett zu ignorieren

Man sieht also deutlich dass ich weiter emsig um einen Platz in der Wissenschaft. ringe Erstmals habe  ich auch eine gewisse Hoffnung auf mittlere Sicht einmal tatsächlich eine bezahlte Stelle am CNMS zu bekommen und so erstmals meinen Unterhalt unabhängig von staatlichen Transfers  bestreiten zu können. Ich hoffe auf diesem Steinigen Weg bis zum nächsten Blog Geburtstag  ein erhebliches Stück weiter voran gekommen zu sein.

Der Blog selbst wird natürlich weiter laufen. Ich habe mir vorgenommen die Postingfrequenz moderat zu erhöhen um so vielleicht wieder auf wenigstens ungefähr 8-10 statt wie zuletzt kümmerlichen  Zwei bis Vier   Einträgen pro Monat zu kommen. Die Zeiten wo ich bis zu 50 Einträge pro Monat produziere sind hingegen wohl endgültig vorbei. Andererseits weiß man ja nie, schließlich gab es schon häufig Perioden mit sehr wenigen Einträgen die dann durch umso kreativere Phasen mit hoher Veröffentlichungsfrequenz abgelöst wurden.

So oder so kann ich festhalten, dass sich dass Lesen des Blogs hoffentlich auch weiter lohnt und dies ausdrücklich nicht nur wegen meines Rosetta Stone Artikels der nach wie vor der Produzent von Seitenzugriffen  schlechthin ist. Liebe Freundinnen und Freunde   Besucher und Besucherinnen bleibt mir und dem Blog weiter treu auch wenn mal länger nichts mehr passiert!

Es grüßt

Henning

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Viel passiert



Nach einer Woche Pause hier mal wieder ein kleines Update was bei mir so läuft

a) Am 4.10 also morgen vor einer Woche habe ich das auf diesem Blog schon oft angekündigte Büro im Orientzentrum bezogen. Allerdings habe ich zunächst nur 2 Tage für einige Stunden gearbeitet, dabei aber gleich am ersten Tag durch den Geburtstag der Arabischlektorin am Centrum viele Mitarbeiter kennengelernt.

b) Vom 6-8.10 also von Donnerstag bis Samstag war ich Teilnehmer des 18.Davo Kongresses in Berlin. Hin gefahren bin ich Zusammen mit Karolin und Ines vom Centrum was natürlich positiv hinsichtlich der Etablierung im Centrum ist, davon abgesehen aber vor allem  einfach Spaß gemacht hat.Auf dem Kongress konnte ich außerdem einen interessanten Kontakt anbahnen der mir bei der Promotion eventuell noch helfen konnte.

Ein "Problem" besteht darin, dass ich mir nun vorgenommen habe unter der Woche von 9-16 Uhr im Büüro zu arbeiten. Dadurch fehlt mir natürlich die Zeit, umtribig nach neuem Material für das Blog zu suchen. Ich fürchte also, dass es in den nächsten Monaten wenn nicht sogar Jahren nur noch am Wochenende frische Inhalte geben wird. Ich kann nur dazu auffordern dem Blog trotzdem die Treue zu halten. Im Rahmen der Möglichkeiten wird der Blog weiterlaufen, nur eben auf wesentlich kleinerer Flamme. Die Zeiten wo es hier täglich  mindestens einen Eintrag gab sind erst mal vorbei.




Henning | | Kommentar schreiben

Mit einem Fuß in der Tür !



Nach meinem Gejammer über meinen ausgelaugten Zustand vor ein paar Tagen, möchte ich diesmal wieder von etwas positivem berichten.Seit Donnerstag den 25.8. gegen 17 uhr befindet sich meine Bewerbung um ein Promotionsstipendium bei der Heinrich-Böll-Stiftung nämlich offiziell auf dem Postweg. Das Rennen um ein Stipendium hat nun also offiziell begonnen.Zugleich habe ich seit gestern für Zunächst ein Semester einen Schreibtisch am Marburger Centrum für Nah- und Mittelost-Studien sicher. Die einzige Gegenleistung welche ich dafür erbringen muss ist die Koordination des interdisziplinären Doktoranden Kolloquiums des Centrums. Dies verspricht aber aufgrund recht weniger Anmeldungen für Vorträge eine nicht allzu stressige Aufgabe zu werden.

Damit habe ich es auch ohne Stelle geschafft am Centrum einen Fuß in die Tür zu bekommen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, ab Oktober dann meine Tage anders zu organisieren. Statt zu hause furchtbar ineffektiv zu arbeiten, weil ich eh ständig durchs Internet abgelenkt werde, möchte ich dann regelmäßig "Ins Büro" gehen und dort möglichst alles für die Promotion relevante erledigen.Hier zu hause soll dann dafür ganz klar Freizeit angesagt sein. Sinn des Schreibtisch soll außerdem sein die Arbeit des Centrums hinter den Kulissen und nicht zuletzt die anderen Doktoranden besser kennenzulernen. Ich hoffe daraus ergeben sich auf mittlere Sicht dann Chancen für meine weitere persönliche und akademische Entwicklung. Jedenfalls bin ich im Moment wieder besser gelaunt, und motivierter die Pause zur Regeneration nicht allzu lang werden zu lassen.

Es tauchen aber auch schon wieder Fragen und Sorgen  am Horizont auf die ich aber einstweilen noch verdränge,weil sie sowieso erst bei einem Erfolg der Stipendienbewerbung virulent werden. Davon also  erst später mehr hier auf diesem Blog. Im Moment bin ich nämlich etwas in Sorge, dass die Stiftung hier vorbei surft,und es negative Auswirkungen auf meine Bewerbung hat, wenn ich hier allzu offen über bevorstehende Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Projekts Schreibe. Nicht dass die glauben ich könne das sowieso nicht, und mich deshalb aussortieren. Wahrscheinlich ist diese Sorge übertrieben,aber man weiß ja nie.Schließlich ist so ein Bewerbungsverfahren im Grunde eine Blackbox. Als Bewerber kann man überhaupt nicht einschätzen,wie viele Konkurrenten man aus dem Feld schlagen muss,oder welche Kriterien überhaupt den Ausschlag geben wer durchkommt.

Alles in allem läuft es aber wie gesag gerade ganz gut. Als nächste Hürde gilt es jetzt erst einmal die Erste Auswahlrunde der Stiftung zu übersthen und im Oktober/November eine der begehrten Einladungen zum Gespräch mit einem Vertauensdozenten zu ergattern.

Drückt mir die Daumen!

Henning | | Kommentar schreiben

Auf dem Zahnfleisch gehend zum Erfolg!



Liebe Freunde und Freundinnen,Liebe Leserinnen und Leser,

ich gehe intellektuell und emotional gerade auf dem Zahnfleisch. Einerseits bin ich sehr zufrieden und stolz, den es ist mir gelungen in nicht mal ganz vier Monaten aus einer zunächst sehr groben Idee ein wie ich glaube sehr interessantes Projekt bis zur Marktreife zu entwickeln. Exposé und Kurzexposé sind fertig.Gleiches gilt für den Lebenslauf, und das Motivationsschreiben. Im Grunde müssen jetzt nur noch alle Unterlagen ausgedruckt,um die Zeugnisse ergänzt  und zweimal kopiert werden.Dann können sie eingetütet udn alle zusammen als Bewerbung an die Heinrich-Böll-Stiftung geschickt werden.

Ich kann mich also eigentlich freuen, den ich stehe kurz davor ein weiteres wichtiges Etappenziel welches darin bestand sich so schnell wie möglich um ein Stipendium zu bewerben,zu erreichen. Statt vor Freude zu tanzen bin ich aber gerade nur noch fertig.Meine intellektuellen Akkus sind definitiv leer.Seit Herbst 2009 laufe ich jetzt akademisch fast ununterbrochen auf Volldampf. Zunächst habe ich inklusive aller Vorbereitungen 13 Monate auf den Magister hin gearbeitet.Kaum war der am 24.2. 11  abgeschlossen,begannen bereits die Vorüberlegungen zur Promotion. Die Erste Ideenskizze ging schon Anfang April knapp  6 Wochen nach meiner letzten mündlichen Prüfung an meinen Doktorvater. Daraus entwickelte sich dann Anfang Mai das endgültige Thema, um jetzt vorläufig im Abschluss der Bewerbung bei der Heinrich Böll-Stiftung  zu gipfeln.Wenn die Bewerbung dann abgeschickt ist bleibt erst mal nur abwarten ob man die erste Bewerbungsrunde überstanden hat.

Also einerseits etwas Zeit zum Durchschnaufen. Andererseis darf die Arbeit nicht zu lange ruhen, den natürlich muss die Arbeit an und mit der Literatur weitergehen. Zusätzlich fehlt im Moment ein Reisepartner und das Geld um einfach mal 2-3 Wochen woanders hin zu flüchten. Ich muss also zusehen wie ich am Besten in Marburg die geistigen Akkus schnell und effizient wieder auflade.

Hat jemand Ideen? Ich denke im Moment daran bestimmte Bücher,die schon lange ungelesen in meinem Regal stehen endlich mal anzugehen.Oder ich konnte endlich mal mit Sport beginnen. Ich denke schon länger daran täglich wenigstens ein paar Minuten ein bisschen zu joggen. Alleine an der Umsetzung der Idee mangelte es bislang komplett. Male sehen wie sich die nächsten Wochen entwickeln. Weitere Vorschläge nehme ich wie gesagt gerne in den Kommentaren entgegen!

Edit: Weil es irritierte Nachfragen aus meinem Umfeld Gab, ich bin nicht Bettelarm, Geld ist durchaus vorhanden, nur reicht es nicht mehr für meinen üblichen 2 Wochen Pauschalurlaub aus. Gravierende ist das Fehlen eines Reisepartners den,alleine möchte ich einfach nicht in Urlaub, abgesehen von kurzen Wochenend- Trips   

Henning | | 2 Kommentare

Exposé auf der Zielgerade



Es gibt mal wieder etwas neues von meiner Promotion. Im Juni hatte ich ja gebloggt,dass alles zunehmend Formen annimmt.Inzwischen sind weitere 6 Wochen  ins Land gegangen und das Projekt hat weiter Fortschritte gemacht. Mittlerweile  sind die Variablen  fertig ausgearbeitet, und  ein Zeitplan für das Projekt ausgestellt.Auch ein Forschungsdesign nämlich ein sogenanntes most similar cases with different outcomes Design  ist gefunden. Damit ist ein Großteil des Exposé fertig ausgearbeitet und erfreulicherweise  Heute  von meinem  Doktorvater als inhaltlich sehr gut akzeptiert worden.

Nachtbesserungsbedarf  gibt es allerdings auch noch. Der Zeitplan muss noch konkreter gefasst  und das Kapitel Forschungsstand  erweitert werden.Auch die argumentative Hinführung zu den Variablen   bedarf noch einer Erweiterung. Im Prinzip ist das nicht schlimm.Schwierig ist allerdings, dass das Exposé jetzt bereits 9 Seiten umfasst. Laut Bewerbungsleitfaden der Heinrich -Böll-Stiftung  darf ein Exposé aber nur maximal 10 Seiten umfassen. Ich stehe also irgendwie vor einer Quadratur des Kreises. Einerseits muss ich die geforderten Erweiterungen und Verbesserungen unterbringen. Dabei darf ich aber auf keinen Fall die 10 Seiten-Grenze reißen. In diesem Fall würde meine Bewerbung sofort aussortiert weil sie die formalen Kriterien nicht erfüllt. Das gilt es natürlich zu verhindern. Ich muss also die fehlenden Infos kurz und Prägnant unterbringen. Mal sehen wie ich das anstelle.

Wer mag darf mir die Daumen drücken!




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Neues von der Promotion



Es ist etwas mehr als Zwei Monate her, da machte ich auf diesem Blog erstmalig konkrete Angaben zu meiner Promotion. Seither ist einiges passiert. Die Grundidee der vergleichenden Untersuchung von Sanktionen gegenüber dem Nahen Osten ist zwar geblieben, jedoch sind es nun Keine Zwei Länder (Iran Irak) sondern deren Vier (Iran Irak Syrien Libyen ) denen ich mich annehmen werde.

Auch deutetet sich inzwischen ein immer konkreteres Raster von  Variablen an, mit denen ich den Vier Ländern dann zu Leibe rücke. Welche das sind verrate ich aber erst mal nicht, man weiß ja nie ob nicht vielleicht jemand sonst die Idee plagiert.Außerdem hatte ich mir ja nach dem Letzten Eintrag den ich ja im Nachhinein gekürzt habe  vorgenommen  bei diesem Thema etwas vorsichtige zu bloggen

Jedenfalls  bin ich dafür,dass das Thema erst seit Anfang Mai in der jetzigen Form feststeht schon gut voran gekommen. Mein Doktorvater schrieb mir heute erst anerkennend das Exposé sehe gut aus und fange an ein Gesicht zu bekommen. Ich habe jetzt den Arbeitsauftrag die noch bestehenden Schwachstellen bis Mitte August auszumerzen. Ich bin optimistisch das mir dies gelingt und ich dann zum 1. September meine Bewerbung um ein Promotionsstipendium bei der Heinrich-Böll-Stiftung abgeben kann. Als Erste  Vorbedingung für eine solche Bewerbung gebe ich Morgen erst einmal meinen Antrag auf Annahme als Doktorrand im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie der Uni Marburg ab.

Soweit mein Zwischenbericht.Das Projekt Dr. Phil kommt alles in allem  also ganz langsam ins Rollen!

Henning | | Kommentar schreiben

Erste Infos zu meiner Promotion



Hallo liebe Gemeinde!

Verschiedentlich habe ich auf diesem Blog bereits durchschimmern lassen,dass ich beabsichtige meine Nahoststudien fortzusetzen und mich zum Doktor der Philosophie zu promovieren.. Bisher war dies nur ein abstrakter Wunsch, weil mir ein Thema fehlte. Seit dem 23. März gehe ich nun mit einer Idee Schwanger die gestern dann von meinem wahrscheinlichen Doktorvater als sehr gut eingestuft wurde, sodass ich mich heute traue die Idee erstmals öffentlich zu machen. Allerdings handelt es sich bislang nur um eine  sehr schematische Skizze die in den nächsten Wochen und Monaten erst einmal zur Exposé Reife fortentwickelt werden muss.

Meine Idee besteht darin die Internationalen Sanktionsregime gegen den Irak und den Iran vergleichend zu untersuchen.

Neben anderen Aspekten will ich mich vor allem mit der Frage der Legitimität von Sanktionen beschäftigen . Außerdem soll es um die Frage gehen ob  sogenannte Smart Sancttions ein Ausweg aus dem humanitären Dilemma welches Sanktionen bedeuten darstellen.  Meine derzeitige These wäre Nein, den das Beispiel Iran und die dortigen Sanktionen gegen die Revolutionsgarden zeigt, das diese Sanktionen aufgrund des immensen Einfluss der  Garden auf die Wirtschaft auch immer diese und damit automatisch die Zivilgesellschaft treffen

Leider habe ich stand heute noch keine Idee wie man diese von mir angestrebte Untersuchung theoretisch angeht. Methodisch habe ich mir vorgenommen Sekundärliteratur auszuwerten aber auch Berichte aus der UN und Möglicherweise auch Protokolle  aus dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen oder ähnliches auszuwerten. Hier und vor allem was die Theorie angeht  erhoffe ich mir allerdings auch nach den Ostertagen einen hilfreichen Anstoß durch den Doktorvater. Immerhin habe ich jetzt einen Ansatz an dem ich Arbeiten kann was für den Anfang schon mal  sehr viel Wert ist.


Update 23.4.2011

Nach Anmerkungen aus dem Freundeskreis habe ich den Eintrag gekürzt. Ursprünglich standen hier alle angedachten Thesen, was vielleicht nicht ganz so schlau war, dar mir natürlich jemand das Thema klauen kann. Leider blogge ich oft zu wenig reflektiert, vielleicht lerne ich das ja irgendwann doch nochmal.

Henning | | Kommentar schreiben

Ich bin (erst mal) Kein Student mehr!



De facto ist mein Studium ja schon seit Ende Februar vorbei, mit dem heutigen Tag hat es aber auch formal sein Ende gefunden. Bis gestern war ich nämlich immer noch eingeschrieben,nun  bin ich offiziell exmatrikuliert,also kein Mitglied der Philipps-Universität Marburg mehr. Das bedeutet ich habe kein Semesterticket mehr, muss in den nächsten Tagen eigentlich meine jetzige Ucard  abgeben, und bei der UB eine neue  beantragen mit der ich dann noch Kopieren und ausleihen aber eben nicht mehr essen kann. 

Vor allem aber habe ich  keinen Zugriff mehr auf die Computer an der Uni oder die Datenbanken und elektronischen Zeitschriften  welche die Uni abonniert hat. Letzteres ist ein ärgerliches Infrastruktur Problem,den damit fehlt mir eigentlich  ein wichtiges Instrument für die Recherche zum Thema Exposé für die  Dissertation mit dessen Ausarbeitung ich dann bald beginnen möchte.Eine Themenidee existiert auch schon, ich gebe sie allerdings erst öffentlich  bekannt wenn sie von meinem Avisierten Doktorvater Professor Ouaissa abgesegnet ist. derzeit denke ich noch über eine zweite Idee nach  um für den Fall  der Fälle noch eine Reserve im Ärmel zu haben.

Ist das Thema dann gefunden und das Exposé ausgearbeitet kann ich mich als Promovierender wieder einschreiben, die Rückkehr in den Studentenstatus ist also möglich und beabsichtigt.Nur der Zeitpunkt ist offen und hängt davon ab wie schnell ich das Exposé zur Marktreife bringe. Ein paar Monate harte Arbeit muss man  wohl einplanen. Danach beginnt die Suche nach Geldgebern, sprich die Bewerbung für Stipendien, den die Hoffnung auf eine  Stelle an der Uni wurde mir vor 3 Wochen  nachhaltig  ausgetrieben.

Man sieht also in den nächsten Monaten steht mir viel Arbeit bevor und ich werde auch ein bisschen Glück benötigen um tatsächlich ein Stipendium zu erhalten. Vor allem brauche ich ein solches um möglichst schnell aus den Fängen der Hartz 4 Bürokratie flüchten zu können. Ich hege im Moment schon Ängste mein Fallmanager könnte mir nicht die nötige Zeit zur Ausarbeitung des Exposé einräumen sondern Druck auf mich ausüben und  mich in irgendeine dämliche Maßnahme stecken,aber erst einmal abwarten,vielleicht wird  es ja alles gar nicht so schlimm und der Mann ist sogar ganz kooperativ!

So oder so wünscht mir Glück!

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Magister-Es ist Vollbracht



Liebe Gemeinde !

Es ist vorbei! Ich habe meine allerletzte Prüfung absolviert,und zwar wie schon vergangene Woche mit einer 1,0 in Politik!Allerdings muss man anmerken, dass diese 1,0 etwas glücklich war.Das Erste Thema der Prüfung,der Vergleich zwischen Frantz Fanon und Ali Schariati lief zwar hervorragend und  hätte  nach Aussage der Prüfer eine 1+ verdient gehabt, der Zweite Teil über die Nahost Politiken Deutscher Parteien   war etwas  schwach.  Dennoch entschloss sich Herr Ouaissa zur 1,0.dar er der Meinung war ich hätte  dies als einer seiner besten Studierenden verdient.

Über soviel Wertschätzung habe ich mich natürlich sehr gefreut, zugleich bin ich gerade von einem recht seltsamen Gefühl ergriffen, den ich habe noch gar nicht richtig realisiert, das mein Studium nun nach insgesamt 7.5 Jahren vorbei ist.Der letzte formale Akt der jetzt noch aussteht ist nur noch die Abholung von Magisterurkunde und Zeugnis im Prüfungsbüro. Ansonsten bin ich ab sofort ein freier aber auch erst mal arbeitsloser Mensch. Ich Werde mich jetzt ein paar Wochen abgesehen vom Persisch Training entspannen und ein bisschen die Seele baumeln lassen. Ich hoffe dabei entsteht eine Inspiration für meine geplante Promotion. Noch habe ich nämlich absolut keine zündende Idee womit ich mich 3-4 Jahre beschäftigen will

Heute Abend feiere ich erst mal meinen hervorragenden Abschluss (Durchschnittsnote 1,2 )  mit meinen engsten Freunden im Marburger Sudhaus und Morgen beginnt dann mein neues Leben als Magister Artium und Doktorrand in Spe. Als kleine Wehmütige Reminiszenz an mein soeben verflossenes Magisterstudium gibt es zum Abschluss dieses Eintrages  noch den Magistersong,der das Wesen dieser gerade sterbenden  Art  zu studieren und zu leben sehr treffend  auf den Punkt bringt.

Viel Spaß !





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Henning | , | Kommentar schreiben

Magister der vorletzte Schritt ist getan!



Liebe Gemeinde !

Ich habe heute den vorletzten Schritt zu meinem Magisterabschluss absolviert. Heute stand die über den Tag verteilte Geschichtsprüfung auf dem Programm. Zunächst   musste ich Vormittags den 60 minütigen Klausurersatz absolvieren. Thema war die Entwicklung der USA von Washington bis Lincoln. Leider hatte ich meinen bisher schwächsten Prüfungsauftritt und kam teilweise ganz schön ins schwimmen.So wurde meine Einsen Serie leider durchbrochen und ich bekam"nur" eine Zwei.Nach einer ausgiebigen Pause musste ich Nachmittags dann nochmals antreten, diesmal zur regulären mündlichen Prüfung. Hier stand der Weg vom Mauerfall zur  Deutschen Einheit auf dem Programm. Glücklicherweise konnte ich hier nochmal kräftig aufdrehen und erhielt für diese Zweite Prüfung eine Glatte Eins! Der "Makel" der ersten  Zwei  wurde also ausgeglichen sodass ich mein Geschichtsstudium mit der Note  1,5 beende.

Damit fehlt mir zum endgültigen Abschluss meines Studiums nur noch eine Einzige Prüfung nämlich die Reguläre Mündliche Prüfung in Politikwissenschaft.Auch hier möchte ich am Liebsten noch mal eine Eins produzieren, den diese Note fließt mit doppelter Gewichtung in die Fachnote Politik ein, sodass mir eine schlechtere Note meine grandiose Eins von letzter Woche zumindest ein wenig  verhageln konnte.Allerdings rechne ich kaum damit das die Prüfung schlechter als 2,0 ausfallen wird, was dann immer noch für eine Politiknote von 1,6 reichen würde.Es gibt also gar keinen Grund sich verrückt zu machen.  

Auch Bezogen auf die Gesamtnote dürfte mir die Eins vor dem Komma  kaum noch zu nehmen sein.wenn ich richtig gerechnet habe geht es nur noch um die Zehnerstelle nach dem Komma. Donnerstag Mittag bin ich dann erlöst und habe endgültige Klarheit  über meine Politiknote und das Gesamtergebnis.Das vor einem Jahr gesteckte Ziel einen möglichst sehr guten Magister hin zulegen um eine Basis für eine anschließende  Promotion zu haben ist jedenfalls so gut wie erreicht. Ich kann mir schon jetzt zufrieden  auf die Schulter klopfen und mich  ab nächster Woche neben Entspannung erst mal  auf Persisch konzentrieren.

Henning | | Kommentar schreiben

Magister Der Durchmarsch geht Weiter

Liebe Leute! 



Die meisten dürften es wie üblich schon auf Facebook oder Twitter gelesen haben, für den Rest verkünde ich  es jetzt nochmals hier. Ich habe heute den Ersten Teil meiner Magisterabschlussprüfung in Politikwissenschaft absolviert nämlich den mündlichen Klausurersatz. Thema war ein Vergleich der historischen Entwicklungslinien der Türkei und des Iran. Die zu klärende Frage war welche Faktoren dafür verantwortlich sind, oder sein konnten,dass sich beide Länder trotz ähnlicher Ausgangslagen , schließlich waren beide ab Mitte des 19. Jahrhunderts in der Krise und versuchten sich durch westliche Reformen zu modernisieren, so diametral unterschiedlich entwickelten. Warum wurde die Türkei zur Säkularen Republik, während der Iran 1979 Richtung Islamismus kippte.

Ich persönlich fand ja,dass ich teilweise ganz schön im Nebel herum gestochert habe, aber Professor Ouaissa hat es dermaßen gut gefallen, das er mir die maximale Bestnote von 1,0 gegeben hat. Doof ist nur das diese 1,0 nur einfach gewertet wird, während die nächsten Donnerstag folgende normale mündliche Prüfung doppelt in meine Fachnote eingeht.  Um also tatsächlich in der Endabrechnung auch eine 1 in Politik zu erhalten muss ich auch kommenden Donnerstag nochmal möglichst brillant sein. Meine bisherige Bilanz kann man bisher nur sehr zufrieden zur Kenntnis nehmen, den insgesamt stehen  2x eine 1,3 sowie eine glatte 1 zu Buche.Die kommenden Tage gilt es jetzt noch einmal alles zu geben um auch die noch ausstehenden Prüfungen am Dienstag den 22. und Donnerstag den 24.2. ähnlich gut über die Bühne zu bringen. Danach habe ich es dann endgültig hinter mir und muss dann nur noch auf die Ausfertigung von Zeugnis und Urkunde durch das Prüfungsbüro warten. Das Ziel ist also in Sicht.

Drückt mir noch einmal die Daumen, dass auch die letzten Prüfungen gut laufen!  
Henning | | Kommentar schreiben
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