Die islamische Revolution im Iran- Ein Blick zurück!



Gestern war nicht nur der dritte Jahrestag der ägyptischen Revolution, über deren aktuellen Zustand man hier etwas lernen kann. Vor allem war gestern der 35. Jahrestag des endgültigen Sieges der Islamischen Revolution im Iran. Dieser Sieg war und ist historisch sehr bedeutsam, nicht nur weil durch ihn eine uralte Monarchie gestürzt wurde, sondern vor allem weil es sich bei der islamischen Revolution  um eine der ganz wenigen wirklichen Volksrevolutionen im Nahen Osten handelt,genau genommen sogar um die einzige bis zu den Ereignissen des arabischen Frühlings ab Anfang  2011.


für alle historisch interessierten Leserinnen und Leser die sich ein wenig in die damaligen Ereignisse hineinversetzen wollen, empfehle ich einen Klick auf diese interessante Slideshow. Sie enthält insgesamt 25 Aufnahmen aus der Revolutionszeit und und zeigt diese aus verschiedenen interessanten Blickwinkeln.

Ich wünsche viel Spaß!


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Irans geheimer Krieg in Syrien!



Darüber dass der Iran seinen Verbündeten Syrien im Kampf gegen die Rebellen massiv unterstützt herrscht unter Analysten seit langem Einigkeit. Ohne die Hilfe der iranischen Revolutionsgarden wäre es dem Assad-Regime wohl nicht gelungen das Kriegsglück zu wenden.

An eindeutigen Beweisen fehlte es allerdings bislang. Nun aber ist Videomaterial aufgetaucht, welches die Präsenz der Iraner in Syrien eindeutig belegt.


Der BBC Worldservice hat dieses Material zu einer hoch interessanten Dokumentation verdichtet,welche ich nun mit meinen Leserinnen und Lesern teile.

Viel Spaß mit Irans Secret Army !


 

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Artikel Nummer 4 erschienen !

Liebe Leserinnen und Leser!

 Ich habe mal wieder etwas außerhalb dieses Blogs veröffentlicht. Nach meinen drei Veröffentlichungen im Letzten Jahr, handelt es sich diesmal um eine Analyse der Innen und Außenpolitischen Implikationen der iranischen Präsidentschaftswahl. Der Artikel ist Heute bei Alsharq.de erschienen.

Ich wünsche eine spannende Lektüre !

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Teheran im Kampf gegen Monster-Ratten !



Das Teheran mit einer Rattenplage zu kämpfen hat ist nichts neues. Immerhin gibt es in der Megacity mit ihren circa 12 Milionen Einwohnern bis Heute keine Kanalisation. Wie ich 2007 und 2008 selbst beobachten konnte, landet Unrat in Teheran in offenen Gräben, durch die regelmäßig Wasser geleitet wird. So wird der Unrat vor die Stadt transportiert und dann von Lastern eingesammelt. Solche  primitiven Zustände sind für Ratten  naturgemäß Paradiesisch.Nun scheint die Lage aber auf absolut  groteske Art  zu eskalieren

Laut dem Schweizer Magazin 20 Minuten, aber auch zahlreichen amerikanischen Medien verbreiten sich in Teheran 5 Kilo Schwere Monster-Ratten die sogar größer als Katzen sind und diese angreifen.Im Kampf gegen die Plage setzen die Iraner laut übereinstimmender Medienberichte Sniper ein, die bisher etwa 2000 Tiere erlegt haben sollen.Zweckmäßiger wäre sicherlich mal eine moderne Kanalisation zu bauen, aber hierzu fehlt wohl das Geld und der Wille.

 Warum die Ratten so massiv wachsen ist umstritten. Während ein iranischer Professor bereits öffentlich erklärte, es müsse sich todsicher um Mutation in Folge von radioaktiver Verstrahlung handeln,bezieht  Dr. David Baker von der Universität Louisiana  gegenüber der Huffington Post : eine andere wesentlich unspektakulärere Position. Er führt aus:

Beinahe alle genetischen Veränderungen in der Biologie hätten einen Nachteil für die Betroffenen zur Folge. Es sei; nicht wie in den Science-Fiction-Filmen. Ratten seien auch in anderen Teilen der Welt ähnlich stark gewachsen. Verschiedene Arten könnten laut Baker auf die Grösse der iranischen Ratten anwachsen. Grund sei, dass das Wachstum nach der Pubertät nicht aufhöre.


Ursache wäre dann also keine Mutation, sondern eher ein außer Kontrolle geratenes Wachstum, vielleicht in Folge hormoneller Veränderungen oder Fehlfunktionen. Ganz Egal was die Ursache ist, die Viecher sehen schon ganz schön furchterregend aus.Ich kann nachvollziehen, warum man sie dezimieren will. Hier zum Abschluss des Eintrags ein Foto das im Netz herum geistert.


Eine erlegte Monsterratte in Teheran 



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Vier gegen mobiles Internet



Smartphones und die Möglichkeit mit diesen Mobil im Internet zu surfen ist für uns Europäer recht normal geworden. Das ist nicht überall so, wie man laut eines Berichts auf der amerikanischen  Nahost Nachrichtenseite AL-Monitor an einem aktuellen Beispiel aus dem Iran sieht.dort startete vor einiger Zeit Rightel und damit der erste 3 G Internetanbieter der seinen Kunden Zugriff auf Videotelefonie ermöglicht.  Während die  User im Großraum Teheran davon verständlicherweise begeistert sind, mobilisieren konservative Geistliche entschieden gegen den Service und fordern seine Abschaltung.

Die vier  Großajatollahs Nasser Makarem-Shirazi, Hossein Nouri Hamedani , Jafar Sohbhani und Seyyed Sajjad Alavi Gorgani haben nun sogar eine Fatwa  also ein islamisches Rechtsgutachten gegen Rightel erlassen. Für sie ist die Firma und Handyinternet ein Einfallstor für Dekadenz und Korruption.  Von der heiligen Stadt Quom ausgehend läuft derzeit  außerdem eine Petition gegen die Firma und  auch 17 Parlamentarier haben die Regierung aufgefordert die Firma zu schließen. 

In Wahrheit dürfte es jedoch weniger um die öffentliche Moral, sondern vor allem darum gehen zu verhindern, dass der iranischen Jugend im Fall von Protesten nach der Präsidentschaftswahl  im Juni ein schneller Dienst zur Verfügung steht, über den sie Berichte  ins Ausland bringen können.Wie so oft geht es also zu forderst um Machtsicherung,Die Geschichte zeigt außerdem wie nervös die Machtelite  ist, wenn schon ein einfacher Dienstleister solchen Aktionismus erzeugt noch bevor irgendetwas passiert ist.



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Irans Rolle im Syrischen Bürgerkrieg



beleuchtet Birgit Svenson in einer spannenden Analyse . Das Teheran das Assad Regime unterstützt war ja schon lange klar, das von Svenson beschriebene Ausmaß ist aber schon erstaunlich. Wenn stimmt was Svenson schreibt, herrscht zwischen beiden Seiten inzwischen ein Koch und Kellner Verhältnis, wobei der Iran ganz klar in der Küche steht und das Regime logistisch militärisch und technologisch vorerst am Leben erhält.Dieser Ansicht Svensons kann ich recht problemlos folgen. Ich glaube allerdings dass der Iran früher oder später das Regime fallen lassen wird. Bisher waren die Mullahs stets anpassungsfähig genug sich auf veränderte Situationen in der Region einzustellen.

Skeptisch sehe ich Svensons am Ende des Artikels aufgeworfenen Befürchtung die in Syrien Kämpfenden Al-Quds-Brigaden(  Al Quds = Jerusalem) könnten ihrem Namen Ehre machen und Israel bedrohen. Ich glaube nicht dass der Iran die Konfrontation mit Israel sucht. Erstens wissen die Mullahs,dass ein Angriff auf Israel sie in einen Krieg mit den USA stürzen würde, an dem sie kein Interesse haben können.Zweitens ist die Konventionelle Bewaffnung des Iran furchtbar veraltet und würde gegenüber der bestens ausgerüsteten IDF wohl ziemlich alt aussehen. Die Siegeschancen in einem eventuelle Krieg dürften irgendwo zwischen sehr gering und nicht existent rangieren.


Ziel Irans dürfte es einzig und allein sein Assad zu stützen und  wenn dies irgendwann nicht mehr geht im Nachkriegs Syrien eine strategisch sinnvolle Position für die Schiiten herzustellen. Dies hat ja bereits im Irak ziemlich gut funktioniert, wenn auch die Ausgangslage in Syrien vermutlich dramatisch schlechter wäre als einst im Irak. Immerhin steht der Iran im Unterschied zum Irak gerade auf der falschen Seite des Krieges. Es bleibt vermutlich noch auf Jahre sehr spannend und blutig in Syrien.

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Urlaub und Shopping im Schatten von Sanktionen !



Heute vor 34 Jahren stürzte im Iran die Regierung von Sharpur Bachtiar und die Islamische Revolution siegte endgültig. Anlässlich dieses Jahrestages wirft die folgende Reportage des ARD  Weltspiegels ein Schlaglicht auf die triste Realität im Iran am Beispiel der Insel Qeshm in der Straße von Hormus.

Große Shoping Mals stehen teilweise leer und wegen des massiven Währungsverfalls und der  internationalen Sanktionen  können sich immer weniger einheimische Touristen das eigentlich preiswerte Shopping in der Freihandelszone leisten können. Dafür boomt allerdings der Schmuggel. in die vereinigten Arabischen Emirate die schließlich nicht fern liegen.

Belustigend bis beeindruckend finde ich allerdings den fast kindischenTrotz den die Iraner auf Trotz Sanktionen und ausbleibender Touristen planen die Iraner weitere  Shopping Mals und Hotels  auf  Qeshm erbauen, im festen Glauben an den kommenden Boom in einer fernen  Zukunft.

Gute Unterhaltung mit der Reportage !

  


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The Silent Majority Speaks



Ist eine Dokumentation eines Kollektivs Iranischer Untergrund Dokumentarfilmer. Ähnlich wie der sehr bekannte Film the Green Wave oder die bereits vor einiger Zeit hier veröffentlichten Arte Produktionen  Im Tränengas 7 Tage in Teheran sowie Stimmen aus Iran dreht sich der Film um die Proteste nach der höchst umstrittenen  Präsidentschaftswahl im Sommer  2009. Interessant an dieser Produktion ist, dass sie eine reine Collage von Videos aus dem Untergrund ist. Es ist also keine professionell journalistische Produktion. Damit ist man vielleicht etwas näher am Puls  des Aufstands dran als bei anderen Produktionen zu ähnlicher Thematik.Inhaltlich grundsätzlich neues bietet die Dokumentation aber  unter dem Strich nicht, was jedoch  nichts daran ändert dass ihr Blickwinkel auf den Aufstand durchaus interessant ist.

Genug der Vorrede viel Vergnügen mit der Dokumentation!  





Link zur Playlist.

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Mohammad Reza Mortazavi der Meister der Trommeln !



Gestern Abend war ich das zweite mal in meinem Laben auf einem Konzert von Mohammad Reza Mortazavi. Dieser gilt als einer der Weltbesten Interpreten auf der Tombak und der Daf zwei traditionellen iranischen Trommeln. Was der Mann dabei entfacht ist nur schwer zu beschreiben. Ohne technische Hilfsmittel nur mit seinen Händen und den Trommeln erschafft er faszinierende Klangteeppiche. Mal laut und schnell, mal langsam und leise. Mal mit jeder Menge durchdringendem Bass,mal so meditativ,dass man fast das Gefühl hat man würde einem Trance Stück oder etwas ähnlichem lauschen. Vor allem glaubt man. wenn man die Augen schließt, auf der Bühne stünde ein ganzes Trommel Orchester, dabei ist es nur dieser eine außergewöhnlich talentierte und bescheiden,ja  fast schüchtern auftretende  Mann,der seit einigen Jahren in Berlin lebt.

Am Besten kann man die Musik in sich aufnehmen, indem man nicht auf die Bühne schaut, obwohl die Art und Weise wie Mortazavi mit seinen Instrumenten eins wird beeindruckt. Den höchsten Genuss hat wirklich derjenige,der die Augen schließt und sich von den Klangwelten die  Mortazavi erschafft einfach mitreißen lässt.Ich konnte bei dem Konzert jedenfalls  alles was mich beschäftigt abschalten und einfach nur 2 beeindruckende Stunden Weltmusik genießen. Jeder der etwas für iranische Musik und oder Weltmusik im allgemeinen übrig hat, sollte sich ein Konzert von Mohammad Reza Mortazavi auf gar keinen Fall entgehen lassen !

Nach soviel Lob und unbeholfenen Versuchen  Mortazavis Kunst zu charakterisieren, möchte ich den Eintrag mit einem kleinen Video abschließen, damit Leser und Leserinnen anhand einer kleinen Kostprobe  von Maortazavis Kunst abschätzen können, ob ihnen die Musik eventuell gefällt.

Viel Vergnügen !




Link zum Video


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Das Haus an der Moschee



Der Roman des in den Niederlanden lebenden Iranischen Autors  Kader Abdollah erzählt  in einem großen Bilderbogen die Geschichte einer Iranischen Großfamilie Diese lebt unter der Obhut des Teppichhändlers Agha Djan dessen Familie seit Generationen die Aufsicht über die Moschee in der Stadt Serendjan führt im Haus an der Moschee. Die Bewohner des Hauses an der Moschee sind neben Agah Djans Familie  der Imam der Moschee samt Frau und  seinem  Sohn und zeitweisen Nachfolger Ahmed, der Blinde Gebetsrufer und Töpfer Moazzen  samt Sohn Shabal ,die Zwei alten Großmütter Golbanu und Golebeh  welche die Seele des Hauses darstellen sowie noch  einige Charaktere mehr.


in einer wunderschönen  poetischen Sprache schildert der Autor die Atmosphäre um Haus und zeigt  wie sich erst ganz allmählich die Modernisierungspolitik des Schahs in Serendjan ausbreitet und wie dies auf den entschiedenen Widerstand des tief gläubigen Hausherren stößt und sich auf verschiedene Charaktere auswirkt. Irgendwann  bricht dann die Islamische Revolution über das Haus herein und zerstört nach und nach das Gefüge im Haus. Jeder Charakter geht in der Revolution seinen eigenen Weg.  Während sich der eine den  Linken Gruppen die sich zu Chomeini bekennen anschließt, Wird eine andere fanatische Taliban Anhängerin. Wieder ein anderer wird zum Revolutionsrichter, oder dokumentiert mit der Kamera die Revolution.

So gelingt es Abdollah anhand seiner Charaktere die ganze Zerrissenheit der Revolution und der Iranischen Gesellschaft  darzustellen.Abdollahs  besondere Leistung  besteht darin, dass es ihm gelingt keinen seiner Charaktere zu  dämonisieren. Beim Lesen identifiziert man sich zwar nicht mit jedem Charakter, kann aber ihre Haltungen und Handlungen  zumindest nachvollziehen Das gilt sogar für den Blutrichter Gagal, den an sich wohl abstoßendsten Charakter des Buches.  

Ich denke es gibt wenig Belletristik die so gekonnt die jüngere Geschichte des Irans und ihr ganzes Drama in schöne Sprache und eine spannende Handlung verpackt.Wer  etwas über Irans jüngere Geschichte  lernen möchte kommt meiner Ansicht nach  an diesem grandiosen Roman  nicht vorbei.
         
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Iranian Parkour Girls @ Isfahan



Seit einiger Zeit gibt es in Metropolen Weltweit eine Jugendkultur bzw. Sportart namens Parkour. Sie ist vom   Militärischen Drill inspiriert. Ziel ist es den Kürzesten Weg von Punkt A zu Punkt B zurückzulegen und dabei  Mauern Wände und Treppen zu überwinden, ohne dafür Hilfsmittel zur Hand zu nehmen.  Der Vorteil an diesem Sport liegt vor allem darin, dass er ohne Ausrüstung und prinzipiell in jedem Umfeld betrieben werden kann. In Westlichen Demokratien mag dieses gebaren Seltsam erscheinen, ist aber in dem Sinne keine Tätigkeit die Verboten wäre.

In Autoritären Staaten wie dem Iran erhält der Parkour aber eine eigne Bedeutung, Er ist zwar oberflächlich betrachtet nicht politisch, jedoch bei genauerem Hinsehen ein subversiver Akt des Widerstandes, da sich hier Jugendliche des öffentlichen Raumes bemächtigen und diesen ohne Rücksicht auf Konventionen  für sich nutzen. Der Iranische Soziologe Asef Bayat hat für solche Prozesse den einflussreichen Begriff des  social-Non-Movment geprägt.

In folgendem Video kann man eine Clique Iranischer Mädchen dabei beobachten wie sie im Jahr 2010 in einem öffentlichen Park in Isfahan  ihrem Sport nachgehen, beziehungsweise . subversive Praxis betreiben.

Viel Spaß damit !




Link zum Video

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Der Wille Zur Großmacht - 100 Jahre Geschichte des Iran von 1908 bis 2008



Das gängige Bild des Iran in Europa ist jenes eines Inhumanen Regimes wahnsinniger Mullahs, die nach der Atombombe streben und deshalb schleunigst durch einen Militärschlag gestoppt werden müssen. An dieser Sicht ist auch einiges wahr, den natürlich ist der Iran alles andere als ein freies Land. Dennoch ha dieses Land eine über 2000 Jahre währende Geschichte und speziell in den letzten 100 Jahren im Ringen um den besten Mittelweg zwischen Säkularisierung, Islam und Demokratie  einen weiten  und wechselvollen Weg hinter sich gebracht.

So hatte der Iran bereits 1905 und damit lange vor so manchem europäischen Staat eine konstitutionelle Verfassungsrevolution, die allerdings unter anderem aufgrund des Druck der imperialistischen Mächte Russland und England zusammenbrach. Auch  wäre die Geschichte wahrscheinlich anders verlaufen, hätte der CIA 1953 nicht den demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Mossadeg gewaltsam aus dem Amt entfernt. Dieses Ereignis ist tief in das Kollektive Gedächtnis  der Iraner eingedrungen und beeinflusst die Perzeption des  westlichen Konzeptes von Demokratie bis heute negativ.

All dies und noch mehr erzählt die folgende Dokumentation. Ich verbreite sie hier,weil  sie interessant ist und weil ich es wichtig finde gerade jetzt da wir möglicherweise an der Schwelle zu einem neuen  Golfkrieg stehen an die widersprüchliche Geschichte dieses interessanten komplexen und  wichtigen   Landes in der  MENA-Region zu erinnern.


Ich wünsche lehrreiche 90 Minuten




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Yek Shabe Irani


Liebe Leserinnen und Leser,liebe Freunde und Freundinnen.

Auch wenn ich mich wiederhole, ich bin nicht Tot, nu nach wie vor so beschäftigt das so gut wie keine Energie habe diesen Blog zu bespielen. Die Gründe habe ich hinlänglich ausgebreitet. Es liegt nach wie Vor an Persisch das mich bis an meine Grenzen fordert. Ich habe trotz all meiner Bemühungen circa 1,5 Lektionen Rückstand mit den Vokabeln, soll heißen Lücken in Lektion 5 und reisen Lücken in Lektion 6. Lektion 1-4 Sitzen gefühlt ganz gut, sind aber sicher nicht Lückenlos abgespeichert. Zu allem Überfluss hab ich seit anderthalb Tagen eine Erkältung mit dicken Schädel, der natürlich das aufholen dieser Rückstände gelinde gesagt erschwert. Es wird wohl Glückssache ob ich bestehe. Ich werde aber bis zur letzten Minute alles versuchen

Damit dieser Eintrag sich aber nicht in Gejammer erschöpft  möchte ich an dieser Stelle einen unterhaltsamen Beitrag zum Thema interkultureller Dialog zwischen Orient und Okzident empfehlen und  bereitstellen.Es handelt sich um recht ausführliche Ausschnitte des Kabarettprogramms Yek Shabe Irani( eine iranischer Abend) des Austro-Iranischen  Kabarettisten und Schauspielers Michael  Niavarani. Der ist in Österreich sehr bekannt, hier kennt man ihn vor allem aus dem Spielfilm Salami Aleikum, wo er ziemlich genial den Vater der nämlichen Hauptfigur verkörpert und im Prinzip der eigentliche Star des Films ist Die aus 6 Teilen bestehende Playlist bietet einen amüsanten Ritt durch die kulturellen Unterschiede zwischen Iranern und Österreichern, die aber größtenteils sicher auch auf uns Piefkes übertragbar sind.Als besonderes Bonbon ist das Programm zumindest zum Teil auch persischsprachig. Zur Beruhigung sei aber gesagt, dass die entsprechenden Passagen  Deutsch Untertitelt sind. 

Viel Spaß mit dem Video





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Der Perser War's



Das der Iran seit Jahrzehnten einer der Lieblingsfeinde der sogenannten westlichen Welt( zur Geschichte dieses bei genauer Betrachtung sehr seltsamen Begriffs siehe hier) ist,stellt keine Überraschung da.  Angesichts der Dämoniisierung der Teheraner Führung, deren im Machtgefüge der Islamischen Republik recht machtloser Präsident Mahmoud Ahmadineschad zum neuen Hitler stilisiert wird, überrascht auch die Aktuelle Dreiecksposse zwischen dem Iran,Saudi-Arabien und den USA kaum. Ich rekapiituliere die Geschichte nochmal in aller Kürze. Die USA beschuldigen den Iran angeblich ein Mordkomplott gegen dne Saudi-arabischen Botschafter in Washington geplant zu haben. Erstaunlich war dabei, wie schnell aus der öffentlich geäußerten Gewissheit auf Seiten der USA recht kleinlaute Zweifel wurden, weil  sich für diese Behauptung eben doch keine wirklich harten  Beweise finden ließen.

Mir geht es an dieser Stelle gar nicht so sehr um die Frage, ob die Anschuldigungen der USA zutreffen. Ich halte sie durchaus für einigermaßen realistisch. Saudi-Arabien und der Iran sind Erzrivalen in ihrem Bemühen um Einfluss in der Golfregion. Da kann es schon sein, dass zum schmutzigen Handwerk beteiligter Geheimdienste auch die Ermordung diplomatischer Würdenträger zählt. Ich möchte viel mehr auf etwas anderes hinweisen, nämlich eine erstaunliche Ungleichbehandlung sehr ähnlicher Ereignisse innerhalb des Internationalen Systems, Diese Ungleichbehandlung  lässt sich zwar geostrategisch begründen, moralisch und politisch aber dennoch aufhorchen.

Worauf möchte ich hinaus? Mir geht es um folgenden Punkt: Ich finde es verdächtig und Zweifelhaft, dass im Falle des Iran bereits der bloße Verdacht an einem Anschlag beteiligt zu sein ausreicht um quasi einen Kriegsgrund zu liefern, während in der letzten Zeit gleich mehrfach iranische Atomwissenschaftler auf offener Straße ermordet wurden, ohne das dies zu einem nennenswerten Aufschrei der Weltgemeinschaft geführt hätte. Wohlgemerkt handelt es sich im iranischen Fall um einen bloßen Verdacht, während im letzteren Fall real Menschen ums Leben gekommen sind.

Aus diesem Grund bin ich doch geneigt nach dem Motto im Zweifel für den Angeklagten für den Iran zu plädieren und den USA tief zu misstrauen, ich halte es mittlerweile sogar für möglich,das der unwürdigste Friedensnobelpreisträger in der Geschichte des Nobelkomitees, Barack Obama einen Krieg gegen den Iran inszenieren konnte,um sich so seine Wiederwahl zu sichern.Ich gebe aber zu,dass letzteres eher meiner paranoiden Ader entspringt,als wirklich Fakten basiert ist.

Vielleicht ist alles auch nur eine große Drohkulisse um vom Iran endlich entscheidende Zugeständnisse im Atomstreit zu erhalten. Wie so oft bleibt der Iran ein Rätselhafter schwer zu durchschauender Akteure, aber das ist ja der Grund,warum er in der Region mein Lieblingsland darstellt. Der Iran ist und bleibt immer für eine Überraschung gut.Ich hoffe nur, das es friedlich bleiben wird den Kriege hat dieser Teil der Welt wahrhaft schon genug  durch leiden müssen.


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Vom Märtyrertum zur Lust am Leben !



So lässt sich die Quintessenz des FR-Interviews mit dem Soziologen Dawud Gholamasad zusammenfassen.Seiner Ansicht nach erodiert die islamische Republik schleichend durch um sich greifenden zivilen Ungehorsam, und den Verfall der Autorität der herrschenden Geistlichkeit. Einen Umbau des islamischen Republik hin zu mehr republikanischen Elementen  hält er für gescheitert, was aber nicht heißen müsse, dass es nur die alternative eines gewaltsamen Umbaus gibt. Ich würde ihm da tendenziell zustimmen, das Problem ist nur, das Prozesse des Wertewandels sehr langsam ablaufen.Es kann also noch Jahre bis Jahrzehnte dauern,ehe der Verfall soweit voranschreiten ist, dass tatsächlich die Oben nicht mehr können und die Unten nicht mehr wollen.Zwar bin ich überzeugt,dass die Geduld der Bevölkerung nahe daran ist erschöpft zu sein, solange aber die heutigen Mächtigen  Militär, Polizei und Revolutionsgarden noch fest auf ihrer Seite haben,wird ein wie auch immer gearteter Umbau schwer durchsetzbar sein.Der nächste Indikator für den Zustand des Systems konnten die Parlamentswahlen im März 2012 sein,die aber wahrscheinlich ohne Beteiligung der Grünen Bewegung stattfinden werden.

Es bleibt spannend im ehemaligen Persien !

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Nader und Simin Geschichte einer Trennung



Gestern war ich mal wieder im Kino. Auf dem Zettel stand der iranische Spielfilm Nader und Simin des Regisseurs Ashgar Farhadi, der auf der Berlinale gefeiert wurde und den Goldenen Bären gewann. Zu beginn des Films sitzen Nader und Simin vor dem Scheidungsrichter. Semin will die Scheidung erreichen dar Nader sich weigert mit ihr und der kleinen Tochter ins Ausland aus zur reisen und das Visum zu verfallen droht. Nader will das Land allerdings nicht verlassen, dar er seinen Alzheimer kranken Vater nicht im Stich lassen will.So scheitert die Scheidung  zunächst und Simin zieht nach 14 Jahren Ehe ohne ihre Tochter zunächst  zurück zu  ihrer Mutter.



Nader nun zum alleinerziehenden Vater mutiert muss jemanden einstellen der sich um seinen verwirrten Vater kümmert. er findet die aus einfachen Verhältnissen stammende tief religiöse Razieh. Die ist aber  mit der Pflege des  alten Mannes überfordert, den aus religiösen Gründen ist es ihr eigentlich gar nicht gestattet einen Mann zu berühren. Da Nader aber keine Alternative Hat stellt er sie trotzdem ein. Eines Tages kommt es zu einer beinahe Katastrophe. Während Razieh kurz zum Arzt geht  stürzt Naders Vater den Razieh zuvor zur Sicherheit am Bett fixiert hat aus dem Bett und wird gerade noch rechtzeitig von Nader gerettet. Zusätzlich  verschwindet Geld aus einer Schublade in der Wohnung, Der aufgebrachte Nader wirft daraufhin Razieh aus der Wohnung, wobei es; zu einem Handgemenge der beiden kommt.



Wenig später  behauptet  Razieh beim Streit von Nader die Treppe herunter gestoßen worden  zu sein. wodurch diese ihr Kind verloren habe. Nader ist nun des Totschlags am Ungeborenen Kind angeklagt und ihm drohen Gefängnis oder schlimmeres.An diesem Punkt wird Nader uns Simin zu einem Gesellschaftsdrama, den vor Gericht stehen sich nicht weniger als zwei soziale Klassen gegenüber. Hier das Mittelschichtpaar Nader und Simin,dort Razieh und ihr Mann ein überschuldeter Schuster.  Das private wird hier öffentlich und soziales Gegensätze prallen aufeinander. Während der Richter um Aufklärung bemüht ist und sich Nader in Widersprüche verstrickt, wittert Raziehs Mann die Chance sich mit Hilfe des Vorfalls finanziell zu sanieren.Am Ende kommt dann auch die Wahrheit zu Tage, die ich aber hier nicht verraten möchte, schließlich kann es ja sein, dass noch jemand den Film selber noch  sehen möchte Diesen Spaß will ich natürlich niemandem verderben.

Die große Stärke des Films liegt in der Tatsache,dass Ashgar Farhadi das Duell der beiden Paare fast dokumentarisch aufarbeitet.Dies macht den Film zu einem sehr intensiven und berührenden Erlebnis,obwohl die eigentliche Geschichte vergleichsweise banal ist. Farhadis Arbeitsweise  ermöglicht dem  Zuschauer einen Einblick in den Alltag der islamischen Republik  der Gegenwart.Zusätzlich werden geschickt soziale Gegensätze thematisiert.Dies geschieht aber so geschickt, dass der Film von der iranischen Zensur nicht beanstandet wurde.Das mag man Farhadi als Opportunismus ankreiden, andererseits waren iranische Regisseure schon immer Meister des indirekten was ja letztendlich  auch den Reiz des iranischen Kinos ausmacht.

Insgesamt kann ich Nader und Simin  jedem Freund des Iranischen Kinos und/oder guter Arthousefilme ans Herz legen.Die rund 2 Stunden sind auf alle Fälle gut investierte Lebenszeit. Also auf ins Kino, oder auch demnächst die DVD erwerben!

 

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Stimmen aus dem Iran 2 Jahre nach der gescheiterten Grünen Revolution !


Im letzten  Eintrag hatte ich anhand der Reportage Tränengas - 7 Tage in Teheran  an die Anfänge der Grünen Bewegung erinnert. Doch die Protestbewegung ist nicht tot. Im  verborgenen wirkt sie weiter Das zeigt die Dokumentation Stimmen aus Iran, welche im Juni 2011 auf Arte ausgestrahlt wurde. Wie die Reportage Tränengas - 7 Tage in Teheran stammt auch dieser zu großen Teilen aus verdeckt zugespieltem Material zusammengestellte  Film von der Französischen  Reporterin Manon Loizeau.

Viel Vergnügen mit diesem Film und der anschließenden Debatte ! 




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Im Tränengas - 7 Tage in Teheran




Die Massenproteste im Iran liegen nun über Zwei Jahre zurück. Warum die damals begonnene Grüne Bewegung,die inzwischen unter dem Label der Grüne Weg agiert ihre Ziele bislang nicht erreicht hat, wurde auf diesem Blog in jüngerer Zeit bereits an Zwei Stellen ausführlich analysiert.



Wie aber waren nochmal die Abläufe die zur Geburt der Grünen Bewegung führten? Wer ging vor allem auf die Straße und welche Hoffnungen trieben die Protestierenden an ? Wie war die Stimmung unmittelbar vor und nach den Wahlen in der Millionenmetropole Teheran, dem Epizentrum der Proteste, von wo aus sie schnell  auf weitere Großstädte im Land übergriffen?








Um sich diese Ereignisse in Erinnerung zu rufen möchte ich die Reportage Im Tränengas -7 Tage in Teheran der französischen Reporterin Manon Loizeau empfehlen. Sie fuhr am Tag der Wahlen in den Iran und erlebte die erste Woche der Proteste hautnah mit. Sie filmte Proteste mit versteckter Kamera und konnte protestierende Studenten interviewen Unter großen auch persönlichem Risiko ist eine mutige und authentische Reportage entstanden, welche die Anfangsphase der Grünen Bewegung nachzeichnet.


 
Viel Spaß damit !








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Warum profitiert die Grüne Bewegung nicht vom arabischen Frühling ?


Der Arabische Frühling hat eine ganze Region in Schwingung versetzt. Nur ausgerechnet die iranische Opposition 2009 noch so etwas wie Vorreiter der Bewegungen in der arabischen Welt kann überhaupt nicht von der Aufbruchstimmung profitieren. Was sind die Gründe für diese unbefriedigende Situation?


Hierzu hat Reza Hajtapour Iranist an der Universität Bamberg  eine spannende Analyse unter dem Titel Gefangen im System verfasst. Er  identifiziert einige Hauptgründe die ich an dieser Stelle kurz zitieren möchte:
"Tatsache bleibt, dass sowohl die politische Landschaft als auch die religiösen Netzwerke in Iran von inhomogenen Kräften dominiert werden. Das ist einer der Gründe dafür, dass der "Grüne Weg" nicht alle oppositionellen Gruppierungen vereinigen und deshalb auch keine breite Zustimmung im Volk finden konnte. (...) hinzu kommt, dass die religiöse Orientierung der Grünen Bewegung die säkulare Opposition und die gebildete Bevölkerung nicht anspricht."
 Ich würde Hajtapours Analyse durchaus zustimmen, frage mich allerdings wer oder was die säkulare Opposition ist  die es anzusprechen gilt. Wenn es sie gibt so existiert sie höchstens als gesellschaftliche Tendenz ist aber in keiner weise organisiert. Mir jedenfalls ist nicht eine im Iran operierende säkulare Oppositionsgruppe bekannt mit der die Grüne Bewegung ein Bündnis eingehen könnte.Wer säkular orientiert ist sitzt aus verständlichen Gründen im Ausland.Exil-Iranische Gruppen  haben aber bei  den Iranern und Iranerinnen keinen guten Ruf gerade weil sie nicht vor Ort sind.

Bis der Iran den Weg der Reform durchschritten hat wird noch einige Zeit verstreichen, zumal Hajtapour letztendlich auf einen kulturellen Wandel setzt und diese vollziehen sich noch wesentlich langsamer und langfristiger als Veränderungen im politischen System eines Staates Hajtapour umschreibt seine Vision Vom Wandel im Iran  folgendermaßen
"[Iran brauche] einen Wandel, der nicht nur auf religiösen oder nationalistischen Parolen fußt, sondern der vielmehr das Selbstbewusstsein der Nation neu definiert; einen Wandel, der auf politischer Ebene eine vernünftige Ausgewogenheit bringt und die Nation vor der Gefahr einer Spaltung bewahrt, indem er ihre iranische Identität und ihre religiöse Tradition in Einklang mit modernen Lebensformen bringt."
Ich fürchte  die Iranische Opposition wird noch dicke Bretter bohren müssen. Die spannende Frage ist wann der Iran seinen Weg zur säkularen Republik abgeschlossen haben wird. Schließlich darf man nicht vergessen, dass der Iran zwischen 1906 und 1911 schon mal eine Konstitutionelle Revolution durchlebt hat und mit Mossadegh auch schon mal über einen demokratisch gewählten Premier verfügte.Es existieren auf alle Fälle historische Linien an die angeknüpft werden kann. Für mich ist die Frage nicht ob sondern  nur wann und unter welchen Umständen dies geschehen wird.


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Iranische Propaganda - Unverhüllt =dumm!



An dieser Stelle möchte ich auf eine Karikatur der Fars News Agency hinweisen, die derzeit im Iran herum geht. Die Botschaft dieser Karikatur fast der Titel des Posts sehr gut zusammen.Es wird suggeriert, dass unzureichend verschleierte Frauen nicht nur moralisch verkommen sind, sondern im Vergleich zu ihren tugendhaften Geschlechtsgenossinnen auch noch ein kleines Gehirn haben und deshalb dumm seien . Da fällt einem selbst als dem Iran gegenüber  grundsätzlich  positiv gestimmter Mensch nicht mehr viel ein. Seht  selbst und bildet euch  eure Meinung! So sieht frauenfeindliche Propaganda im Iran des Jahres 2011 aus !




 
Henning | , | Kommentar schreiben
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