Arbeit im Rahmen des Werkvertrags abgeschlossen !



Hier kommt  mal wieder etwas, das vor allem diejenigen LeserInnen interessieren dürfte, die mich persönlich kennen, also Freunde,Verwandte und Bekannte.


Es gibt  neues mehr oder minder berufliches zu vermelden. In meinem Jahresrückblick hatte ich ja berichtet, dass ich für das Marburger Centrum für Nah-und Mittelost-Studien(CNMS) im Rahmen eines Werkvertrages ein Rechtemangment Konzept  für  die künftige elektronische Zeitschrift des Centrums Middle east topics and arguments (META) ausarbeite. Die arbeiten hieran habe ich vorgestern abgeschlossen.Das Ergebnis meiner Arbeit ist zwar noch nicht endgültig abgesegnet, ich rechne allerdings wenn überhaupt nur noch mit kleinen Korrekturen

Somit kann ich eine weitere Erfahrung verbuchen, die ich meinem Lebenslauf gut schreiben kann. Ich hoffe natürlich inständig, dass mir diese Mittel bis langfristig helfen wird eine Stelle zu finden, sei es in der Wissenschaft, oder auch woanders.
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Zwischen den Fronten in Gaza !



Lebt  Madeleine Kulab, die einzige Fischerin in Gaza, die von Susanne Knaul porträtiert wird. Seit ihr Vater eine Lähmung erlitten hat muss die 18 jährige zusammen mit ihrem Bruder die Familie über Wasser halten. Von der Hamas wird sie  mehr als misstrauisch  beäugt, von der israelischen Armee bedroht und aufgrund der Seeblockade daran gehindert in die ertragreichen Bereiche der Küste zu fischen. So sitzt sie zwischen den Stühlen des Konflikts zwischen Hamas und Israel  im Gazastreifen.

Zum Leben reicht das was Madeleine innerhalb der Bannmeile  erbeuten kann  nicht wirklich. Zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen sind für  Madeleine und ihren Bruder illusorisch.Schule können sie sich schlicht nicht leisten.Für mich zeigt das Portrait nachdrücklich wie hoffnungslos und verfahren die Lage in Gaza ist. Wir haben es hier mit bedrückender Armut zu tun, die sich voraussichtlich so schnell nicht ändern wird. Bessere Lebensbedingungen in Gaza hängen unmittelbar  mit Fortschritten im Friedensprozess zusammen. Dieser ist aber seit Jahren faktisch tot.

Ich bin zwar beeindruckt vom Lebenswillen von Madeleine und ihrem Bruder, wirklichen Mut macht die Lage aber nicht. Ohne Frieden in Nahost werden Madeleine und die tausenden anderen Fischer in Gaza auf Dauer zu  massiver Armut verurteilt  und vom  UN Hilfswerk für Palästinensische Flüchtlinge abhängig bleiben.Dieses verteilt  Grundnahrungsmittel und sichert  das nackte Überleben.

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Vier gegen mobiles Internet



Smartphones und die Möglichkeit mit diesen Mobil im Internet zu surfen ist für uns Europäer recht normal geworden. Das ist nicht überall so, wie man laut eines Berichts auf der amerikanischen  Nahost Nachrichtenseite AL-Monitor an einem aktuellen Beispiel aus dem Iran sieht.dort startete vor einiger Zeit Rightel und damit der erste 3 G Internetanbieter der seinen Kunden Zugriff auf Videotelefonie ermöglicht.  Während die  User im Großraum Teheran davon verständlicherweise begeistert sind, mobilisieren konservative Geistliche entschieden gegen den Service und fordern seine Abschaltung.

Die vier  Großajatollahs Nasser Makarem-Shirazi, Hossein Nouri Hamedani , Jafar Sohbhani und Seyyed Sajjad Alavi Gorgani haben nun sogar eine Fatwa  also ein islamisches Rechtsgutachten gegen Rightel erlassen. Für sie ist die Firma und Handyinternet ein Einfallstor für Dekadenz und Korruption.  Von der heiligen Stadt Quom ausgehend läuft derzeit  außerdem eine Petition gegen die Firma und  auch 17 Parlamentarier haben die Regierung aufgefordert die Firma zu schließen. 

In Wahrheit dürfte es jedoch weniger um die öffentliche Moral, sondern vor allem darum gehen zu verhindern, dass der iranischen Jugend im Fall von Protesten nach der Präsidentschaftswahl  im Juni ein schneller Dienst zur Verfügung steht, über den sie Berichte  ins Ausland bringen können.Wie so oft geht es also zu forderst um Machtsicherung,Die Geschichte zeigt außerdem wie nervös die Machtelite  ist, wenn schon ein einfacher Dienstleister solchen Aktionismus erzeugt noch bevor irgendetwas passiert ist.



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Drei Dinge braucht der Mann !



Feuer pfeife Stanwell ! So warb der unvergessliche Loriot mit seinen Knollenasenmänchen einst für einen Pfeifenhersteller. Da ich erstens einen Faible für klassische Werbungen habe und zweitens bekanntermaßen ein großer Loriot Fan bin teile ich das gleich folgende Video mit meinen LeserInnen. 

Es ist sechs Minuten lang und enthält eine ganze Serie von Stanwell Spots aus Loriots Feder. Zwar ermüdet der Witz zugegebenermaßen nach einiger Zeit,aber ich finde  den Einfallsreichtum mit dem Loriot den Spruch in den verschiedensten Situationen unterbringt dennoch ziemlich beeindruckend.

Viel Spaß mit dem Video !



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Jesus auf Rachefeldzug !



Christinnen und Christen müssen jetzt mal wieder tapfer sein. Im Fake-Trailer DJesus Uncrossed aus der US Comedy show Saturday Night Live treffen sich Jesus und Inglorious Bastards.Hier räumt der Heiland in bester Tarantino Manier mit den Römern auf, statt sich widerstandslos kreuzigen zu lassen.

Ich finde den Sketch ehrlich gesagt  ziemlich brillant, zumal Jesus von Christoph Waltz verkörpert wird,der damit eindeutig beweist,  dass er über sehr viel Humor verfügt! In den USA sorgt das kleine Filmchen übrigens für heftige Kontroversen, aber das ist ja nicht besonders verwunderlich.

Viel Spaß !




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Irans Rolle im Syrischen Bürgerkrieg



beleuchtet Birgit Svenson in einer spannenden Analyse . Das Teheran das Assad Regime unterstützt war ja schon lange klar, das von Svenson beschriebene Ausmaß ist aber schon erstaunlich. Wenn stimmt was Svenson schreibt, herrscht zwischen beiden Seiten inzwischen ein Koch und Kellner Verhältnis, wobei der Iran ganz klar in der Küche steht und das Regime logistisch militärisch und technologisch vorerst am Leben erhält.Dieser Ansicht Svensons kann ich recht problemlos folgen. Ich glaube allerdings dass der Iran früher oder später das Regime fallen lassen wird. Bisher waren die Mullahs stets anpassungsfähig genug sich auf veränderte Situationen in der Region einzustellen.

Skeptisch sehe ich Svensons am Ende des Artikels aufgeworfenen Befürchtung die in Syrien Kämpfenden Al-Quds-Brigaden(  Al Quds = Jerusalem) könnten ihrem Namen Ehre machen und Israel bedrohen. Ich glaube nicht dass der Iran die Konfrontation mit Israel sucht. Erstens wissen die Mullahs,dass ein Angriff auf Israel sie in einen Krieg mit den USA stürzen würde, an dem sie kein Interesse haben können.Zweitens ist die Konventionelle Bewaffnung des Iran furchtbar veraltet und würde gegenüber der bestens ausgerüsteten IDF wohl ziemlich alt aussehen. Die Siegeschancen in einem eventuelle Krieg dürften irgendwo zwischen sehr gering und nicht existent rangieren.


Ziel Irans dürfte es einzig und allein sein Assad zu stützen und  wenn dies irgendwann nicht mehr geht im Nachkriegs Syrien eine strategisch sinnvolle Position für die Schiiten herzustellen. Dies hat ja bereits im Irak ziemlich gut funktioniert, wenn auch die Ausgangslage in Syrien vermutlich dramatisch schlechter wäre als einst im Irak. Immerhin steht der Iran im Unterschied zum Irak gerade auf der falschen Seite des Krieges. Es bleibt vermutlich noch auf Jahre sehr spannend und blutig in Syrien.

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Die Zukunft von 1992 !



Zeigt der folgende Werbespot für das das Super Nintendo. Schnall dich an bei 16 Bit Power, 32.000 Farben  und 360 Grad Turns !Ich habe  seinerzeit ganze Wochenenden  unglaublichen Spaß mit Titeln wie Super Mario Kart, Super Mario World, NBA Jam, Street fighter oder Brat Hull Hockey! Es war eine tolle und entgegen dem Klischee sehr gesellige Zeit. Ziemlich oft fanden sich Partner zum Zocken und zwar sowohl unter meine Freunde als auch unter denen meiner großen Schwester Katrin.

Vor etwa 10 Jahren habe ich mein Super Nintendo  verkauft, was ich im Nachhinein etwas bedaure. Es gibt nämlich durchaus Momente wo ich Lust hätte mal wieder eine Runde Super Mario Kart oder NBA Jam zu zocken. Andererseits würde das gute Stück heute wahrscheinlich eh meistens nur im Keller stehen. Ich denke es ist  besser alles so brillant in Erinnerung zu behalten. Statt aufzuwärmen. 

Nun aber ganz viel Spaß mit der folgenden Fernsehwerbung für das Super Nintendo. So wurde uns  die Videospiel Zukunft anno 1992 höchst erfolgreich  schmackhaft gemacht. Ich war damals sogar Mitglied im Nintendo Club und las regelmäßig  super Mario Comics im Nintendo Clubmagazin !



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