Hach Marburg


 Seit gut drei Wochen wohne ich jetzt nicht mehr in Marburg und komme damit emotional bisher  erstaunlich gut zu recht Nur gelegentlich überfallen mich kleine Anfälle von Marburg Sehnsucht.So war es auch bei diesem Video der Feuerwehr Marburg-Ockershausen. Die haben basierend auf Helene Fischers atemlos durch die Nacht das Musikvideo Atemschutz durch die Nacht  produziert Ziel:  Nachwuchs für die eigene Arbeit gewinnen. Eigentlich kann ich mit Helene Fischer so gar nichts anfangen. Das Video hat aber Charme und dient einem sehr guten Zweck Deshalb mache ich hier  gerne eine Ausnahme und teile das Video mit meinen Leserinnen und Lesern.

Viel Spaß



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Join the Vegan Revolution !



Vegane Lebensweise ist hipp, und hat Israel bereits erobert.  Nun ist sie auch im beschaulichen Marburg angekommen und versucht Anhänger zu gewinnen. Bei mir überzeugtem Fleischfresser hat sie zwar keine Chance, aber ich mag Superhelden. Daher  musste ich diesen Aufkleber auf einer Ampel am Rudolphsplatz einfach für die Nachwelt Dokumentieren.




Veggiman Wants You
Superman ist jetzt Veganer ! 

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Der Musiktipp aus Frankreich Les Rousses de S’cours !



Vorletzten Samstag war ich auf dem traditionellen MANO-Musikfestival in Marburg unterwegs. Dort bevölkern ein Wochenende lang Bands aus Marburg und seinen Partnerstädten Eisenach, Maribor  Northempton, Poitiers,  Sibiu und Sfax die Clubs und Kneipen der Stadt Zuschauer  zahlen lediglich   einmalig 5 € Eintritt pro Abend   und können  dann  frei zwischen den  Locations pendeln.


Dieses Jahr ist mir besonders die Band Les Rousses de S’cours aus Poitiers  im Gedächtnis geblieben. Das  Quartett aus Poitiers  vereint in seiner Musik auf äußerst unterhaltsame Weise  Elemente von Folk, Pop, Jazz und Swing. Dieser Mix funktioniert besonders dank  der beiden gegensätzlichen Stimmen von Bassistin Julie Trouvé und Gitarristin Carla Siméon. Zusammen mit  treibenden reibenden Perkussionsrhythmen und der besonderen Klangfarbe des Saxophons entsteht eine wunderbarer musikalischer Genremix. Hört rein und lasst euch bei den folgenden Songs treiben

Nach langemm Überlegen möchte ich hier gleich drei Songs einbinden, nämlich die beiden Eigenekompositionen New York und Johnny Mc Queen sowie ein wunderschönes smells Like teen spirit Cover.

Viel Spaß mit den Songs !







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Veröffentlichungen Nummer 6 und 7 sind Online !



Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Bekannte,

wie auf diesem Blog bereits thematisiert mache ich seit Ende Oktober 2013 in München eine Weiterbildung zum Online-Journalisten. Seit heute sind nun die ersten journalistischen Früchte dieser Weiterbildung online. Meine Klasse und ich  haben  ein Journalistisches Dossier unter dem Oberthema  Wandel erstellt. Hier nähren wir uns aus Unterschiedlichen Perspektiven verschiedenen Arten von Wandel.

Ich steuere zwei Beiträge bei.Erstens einen Kommentar zur Schwarz-Grünen Koalition in Hessen und Zweitens meine allererste Reportage.Diese befasst sich mit dem Wandel der Münchener Kinolandschaft  Die beiden Texte sind gleichzeitig meine ersten Journalistischen Produktionen ohne Bezug zum Nahen Osten.

Um meinen Nahostschwerpunkt    muss man sich aber dennoch nicht sorgen. Ich lese derzeit ein Sachbuch, dass ich dann in absehbarer Zeit für Alsharq.de rezensieren werde. Leider ist es fasst 400 Seiten dick und da ich nur Abends Zeit zum Lesen habe geht es nur in kleinen Schritten vorwärts. Bis die Besprechung Online geht, fließt also noch etwas Wasser die Isar herunter. Ich bemühe mich aber zügig zu lesen und zu schreiben..

Soweit so gut. Viel Vergnügen mit den beiden Texten und dem Rest des Dossiers.


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Geh doch mal hin! American Football von und mit den Marburg Mercenaries !

Ich beschäftige mich seit 1997 mit American Football. Damals wurde ich von meinen Eltern und einem Arbeitskollegen meines Vaters auf ein Spiel der Frankfurt Galaxy mitgenommen und war elektrisiert. Drei Jahre lang gingen mein Vater und ich recht regelmäßig zur Galaxy. Danach schlief das Interesse aber erst einmal wieder ein. Die Magie der Frankfurt Galaxy hatte sich abgenutzt,unter anderem weil die anfangs sehr unterhaltsamen Shows immer alberner wurden. Schmerzhafter Tiefpunkt waren Cheerleader in Weihnachtsmannköstümen mitten im verdammten Hochsommer !

Ende 2002 entdeckte ich im Hessentext rein Zufällig die Tabelle der 2. Football-Bundesliga und stellte überrascht fest, das soeben die Marburg Mercenaries Meister dieser Liga geworden waren. Ein Blick ins Internet zeigte dann, dass dem Team der Aufstieg in die erste Liga die sogenannte German Football League (GFL) gelungen war. Da war mir klar, dass ich mir das einmal ansehen musste.

Im Frühjahr 2003 besuchte ich dann mein erstes Spiel der Marburg Mercenaries im städtischen Georg Gassmann Stadion und musste zunächst erwartungsgemäß einen Kulturschock verarbeiten. Bei den Mercenaries war und ist im Vergleich zur Entertainmentmaschine Galaxy alles sehr sehr viel Kleiner. Statt 30.000 Besuchern sind hier schätzungsweise 700-1000 Zuschauer die Regel. Es gibt kein Flutlicht und nur eine Pappanzeigetafel mit Nummernkind. Kleine Shows gibt es nur manchmal

Hat man diesen "Schock aber verarbeitet, stellt man fest, dass Football in Marburg Charme hat. Alles ist gemütlich und  Familienkompatibel. Es gibt  Kuchen, Stakes, Würstchen und wechselnde Sonderaktionen wie Spare Ribs oder Hot Dogs zu essen. Auch sportlich kann man bei den Mercenaries Spaß haben. Abgesehen von der Horrorsaison 2003, als das Team nur ein Saisonspiel gewann und sich mir knappster Not in der Relegation vor dem direkten Wiederabstieg rettete, spielen die Mercenaries seit 10 Jahren kontinuierlich in der Spitzengruppe der GFL. Abgesehen von 2003 und 2012 hat das Team immer mindestens das Playoff Halbfinale der GFL erreicht.2006 wurde man sogar Vizemeister und gewann 2005 den EFAF Cup, was quasi den UEFA Cup des europäischen Fotoballs darstellt.

Das alles gelingt dem Verein trotz eines im Ligavergleich kleinen Etats von ungefähr 120.000€ Clubs wie die Braunschweig Lions arbeiten mit Etats die ungefähr  4 mal so hoch sind. Das klappt nur durch viel ehrenamtliches Engagement und wirtschaftliches Geschick. So räumen Freiwillige  zum Beispiel die Wohnung der Importspieler am Saisonende, bauen die Banden im Stadion auf oder schmeißen das Catering. Ein stabiler Kreis von Unterstützern  zu dem auch ich gehöre, markiert außerdem immer am Samstag vor dem Spiel das Spielfeld. Das heißt die für das Spiel essentiell nötigen  Linien und Zahlen werden mit Sprühfarbe und Schablonen  auf das Spielfeld aufgetragen und die Fieldgoals aufgebaut.

Die Mercenaries sind eben kein Retortenclub wie Frankfurt Galaxy,  sondern ein Sportverein im Besten Sinne, der sich innerhalb von gerade mal 11 jahren von ganz unten in die GFL gespielt hat und dort nun auch schon in seine 11. Saison geht. Wer etwas für American Football übrig hat, gerne mal  Freiluft Mannschaftssport  auf hohem Niveau in Marburg erleben will oder ganz einfach einen unterhaltsamen Sonntag Nachmittag verleben möchte, sollte  unbedingt der Aufforderung aus der Überschrift folgen und einfach mal ins Georg-Gassmann-Stadion in Marburg-Ockershausen gehen.

Die nächste Saison steht bald an und läuft von Mitte Mai bis Anfang September. Anschließend folgen gegeben falls die Playoffs die Anfang Oktober mit dem jährlichen Endspiel dem Germanbowl gekrönt werden . Die genauen Termine der Heimspiele finden sich  auf der Webseite des Vereins. Der Eintritt beläuft sich auf 10 beziehungsweise ermäßigt 6€ Wer sich ehrenamtlich im Umfeld des Spieltags engagiert bekommt übrigens freien Eintritt und einen Verzehrgutschein für's Catering. Mitmachen lohnt sich also durchaus auch materiell. Wer sich jetzt angesprochen fühlt, findet auf der Website   den Punkt Hilfe gesucht,mit weiteren Informationen und Kontakt Möglichkeit zum Vereinsvorstand.

Mehr habe ich im Grunde nicht hinzuzufügen. Ich hoffe ich konnte ein wenig vermitteln,warum ich Football in Marburg für eine Tolle Sache halte und ein wenig auf einen Besuch eines Spiels neugierig machen. Dieser Sport und dieser Verein haben definitiv mehr Zuschauer verdient.!

Also auf Liebe Leserinnen und Leser aus der Nähe Marburgs. Kriegt den Hintern hoch und kommt vorbei !

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Das Café am Grün



Ist mein absolutes Lieblingscafé in Marburg. Es liegt im Marburger Südviertel direkt neben der Buchhandlung Roter Stern, über die ich schon vor  über drei Jahren anlässlich ihres vierzigsten Geburtstags gebloggt hatte. Aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zur Buchadlung Roter Stern( beide Läden sind durch eine Tür verbunden),ist das Café vielen nur unter dem Namen Café Roter Stern bekannt.Streng genommen ist dies aber falsch.Wie der Rote Stern ist auch das Café als Kollektiv organisiert.Die Einrichtung ist einfach aber gemütlich. Abgesehen von den Frühstücken die an den Platz gebracht werden herrscht im Café  das Prinzip Selbstbedienung.

Besonders zu empfehlen ist neben den reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksvarianten  das reichhaltige Kuchenbuffet aber auch die heiße Schokolade oder die Tees. Seine besondere Stärke kann der Laden im Sommer ausspielen, denn dann kann man großartig draußen direkt an der Lahn sitzen, den Sommer genießen und die Enten füttern. Schön ist auch das große Zeitungsangebot im Café. Wer will kann sich eine überregionale Zeitung aber auch Linke Magazine wie Konkret in aller  Ruhe zu Gemüte führen, ohne zu weiteren Bestellungen genötigt zu werden.Ich habe hier schon bis zu fünf Stunden mit Guten Freunden und einer großen Kanne Tee verbracht.

Eine wunderbare Marburger Besonderheit stellt auch das dreistufige solidarische Preissystem des Cafés dar. Man kann sich frei entscheiden ob man den normalen Preis oder auch einen Euro  weniger oder einen Euro mehr zahlen möchte Im Café zeigt man das dann dadurch an das man entweder Bleifrei oder super zahlt. So wird auch sozial schwächeren der Gang ins Café ermöglicht.Ich finde dies wirklich einen tollen sehr menschenfreundlichen Ansatz der zu einem Linken Projekt natürlich hervorragend passt. Alles in Allem ist das Café am Grün aka Café Roter Stern eine Institution mit Kultstatus und ein wahres gastronomisches Kleinod ,welches ich jedem Besucher des  Marburger Südviertels eindringlich ans Herz legen möchte.Tolle Cafés gibt es nicht nur in der Marburger Oberstadt !

Henning | , | Kommentar schreiben

Seltsame Prioritäten in Hessens Bildungsfinanzierung


Es ist nicht lange her,da regte ich mich hier über die Tatsache auf, dass Hessen Die Völkerrechtlich verbindlich vereinbarte Inklusion behinderter Schüler durch seien Weigerung mehr Geld als bisher in die Hand zu nehmen hintertreibt,obwohl jeder weiß dass gute Inklusion kostet.Für Behinderte ist also schon mal kein Geld da. Ausdrücklich gefördert werden allerdings Hochbegabte. Unter der Überschrift Jedes Kind angemessen Fördern meldet die  Philips-Universität , dass das Land die Finanzierung der Hochbegabten Förderstelle Brain sichert. Nicht das ich etwas dagegen hätte Hochbegabte zu fördern, ich finde es nur ein Unding, dass diese Landesregierung Hochbegabten angemessen Förderung offenbar gönnt, sich aber verweigert Behinderte eben so angemessen zu fördern und gemäß der Behindertenrechtskonvention ins Schulsystem einzugliedern.Jedes Kind hat ein Recht auf angemessen Förderung sei es Gesund Behindert, Migrant oder eben Hochbegabt

Aber was rege ich mich auf, es handelt sich schließlich um ein Schwarz-Gelbes Bündnis und das hat schon immer gezeigt, dass es im Zweifel oben fördert aber für benachteiligte Gruppen im Bildungssystem nichts tut. Die Hessen CDU hat schon immer Sonderschulen geliebt, die Segration an den Hochschulen durch Studiengebühren verstärkt sowie die staatlichen Unis 2010 zum sparen erpresst. Gleichzeitig bekam die EBS in Frankfurt aber trotz Inkompetenz und Skandalen Sondermittel.  Die Marschrichtung heißt Elite fördern, die breite Austrocknen,Behinderte in ihren Ghettos halten, auch wenn es zugegebenermaßen Luxusghettos wie die Marburger Blista gibt.

Versagt hat hier auch die FDP, aber vielleicht wird ja jetzt alles besser den wir leben ja jetzt in Zeitalter des Linderischen mitfühlenden Liberalismus. Das ist übrigens ein scheiß Begriff der wahrscheinlich nix anderes heißt,als das Marktradikale ab sofort ein paar soziale Almosen in ihr Programm schreiben. Wahrer Liberalismus sorgt aber nicht für Almosen sondern für Chancengleichheit und Rechtsansprüche des einzelnen gegen den Staat. Aber wie gesagt,was reg ich mich auf. Ich denke mein Standpunkt ist klar geworden und höre jetzt hier auf.

Schönen Vatertag noch !

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Marburger Rap jetzt auch mit Gefühl !



Rap aus Marburg war bisher 2 Mal Thema auf diesem Blog, nämlich einmal in Form eines Videos vom Marburger Richtsberg,und wenig später dann in  Form einer  Konkurrenzproduktion aus dem Marburger Waldtal.  Fast fünf Jahre später ist mir nun eine weiteres Stück Marburger Rap in die Hände gekommen, dass ich meineen Lesern und Leserinnnen ebenfalls nicht vorenthalten möchte. Interessant ist der Paradigmenwechsel der Marburger Flow genannten Conbo.

Zumindest im folgenden Video geht es sehr friedlich und fast schon romantisch  zu. Kaum eine Spur mehr von aggressiver Rhetorik wie sie in dne beiden verlinkten Beiträgen zu besichtigen ist. Ganz im Gegenteil hier hat ein Gangster den Weg zur Hellen Seite gefunden.

Nun aber genug der Vorrede und viel Vergnügen mit Reich mir deine Hand von  Marburger Flow




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Henning | , | Kommentar schreiben
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