Veröffentlichungen Nummer 6 und 7 sind Online !



Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Bekannte,

wie auf diesem Blog bereits thematisiert mache ich seit Ende Oktober 2013 in München eine Weiterbildung zum Online-Journalisten. Seit heute sind nun die ersten journalistischen Früchte dieser Weiterbildung online. Meine Klasse und ich  haben  ein Journalistisches Dossier unter dem Oberthema  Wandel erstellt. Hier nähren wir uns aus Unterschiedlichen Perspektiven verschiedenen Arten von Wandel.

Ich steuere zwei Beiträge bei.Erstens einen Kommentar zur Schwarz-Grünen Koalition in Hessen und Zweitens meine allererste Reportage.Diese befasst sich mit dem Wandel der Münchener Kinolandschaft  Die beiden Texte sind gleichzeitig meine ersten Journalistischen Produktionen ohne Bezug zum Nahen Osten.

Um meinen Nahostschwerpunkt    muss man sich aber dennoch nicht sorgen. Ich lese derzeit ein Sachbuch, dass ich dann in absehbarer Zeit für Alsharq.de rezensieren werde. Leider ist es fasst 400 Seiten dick und da ich nur Abends Zeit zum Lesen habe geht es nur in kleinen Schritten vorwärts. Bis die Besprechung Online geht, fließt also noch etwas Wasser die Isar herunter. Ich bemühe mich aber zügig zu lesen und zu schreiben..

Soweit so gut. Viel Vergnügen mit den beiden Texten und dem Rest des Dossiers.


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Gesehen: Die 1000 Augen des Dr Mabuse



Soeben habe ich die 1000 Augen des Dr Mabuse gesehen.Es handelt sich um den dritten Teil der Dr Mabuse Reihe und was dem Film einen gewissen Rang in der Filmgeschichte einräumt Fritz Langs letzte Regiearbeit. Der Film ist1960 als Reaktion auf den Erfolg der Edgar Wallace Filme in West-Berlin entstanden. Diesen Zeitgeist merkt man dem Film auch deutlich an Worum geht es  ?

Der wahnsinnige Dr Mabuse will im Dritten Anlauf endlich die Weltherrschaft an sich reißen. Dafür kontrolliert er die Bewohner der Luxor Hotels zum einen durch ein Netz von Überwachungskameras die er nach Nazi-Plänen im Hotel installiert hat, zum anderen durch Hypnose. Eines seiner Opfer ist die Junge Marion, die mit einem Handlanger des Doktors verheiratet ist und von diesem auf den Milliardär Travers angesetzt wird. Zweimal rettet Travers Marion scheinbar das Leben und verliebt sich in Marion. Das ist ganz im Sinne  Doktor Mabuses. Der  möchte eine Heirat zwischen Marion und  Treavors erwirken um ihn dann aus dem  Weg zu schaffen und die Kontrolle über seine Atom Firmen zu erlangen. Mit diesem atomaren Potenzial soll dann  die Weltherrschaft errungen  werden.

Als Gegenspieler der Doktors brilliert Gert Fröbe als Kommissar Krass. Dieser ermittelt im Hotel und versucht mit Hilfe eines  Wahrsagers  dem Doktor auf die Schliche zu kommen. Mir persönlich hat der Film allenfalls mittelmäßig gefallen.Einiges wirkt unfreiwillig Komisch und die Handlung ist zwar unterhaltsam aber alles andere als überragend. Kein Vergleich zu Langs M eine Stadt sucht einen Mörder von 1930, das ich für ein absolutes Meisterwerk  der Filmgeschichte  halte.

Dennoch gelingt Lang ein solider Kriminalfilm der die Erwartungen der 60er Jahre erfüllt.Wer die klassischen Edgar Wallace Filme mag  wird auch diesen Film mögen.Innerhalb der 60er Jahre gilt der Film  trotz mancher Längen als Klassiker des Krimi Genres.  

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Lincoln




 Ich Habe gestern Steven Spielbergs Lincoln im Kino gesehen. Das fast drei Stunden lange Epos erzählt von Lincolns Kampf  für eine Mehrheit für  den dreizehnten Verfassungszusatz im Repräsentantenhaus  der die Sklaverei Bundesweit abschaffte. Die Handlung des Films setzt dabei am 1. Januar 1865 ein und thematisiert die Geschehnisse bis zur Verabschiedung des Zusatzes am 31.Januar 1865. Für Zuschauer ein wenig gewöhnungsbedürftig sind dabei die im Vergleich zu Heute vertauschten politischen  Rollen. Im Jahr 1865 sind es nämlich die Republikaner die fortschrittlich agieren, während die Demokraten weitgehend auf dem rassistischen Status Quo festhalten.

Lincoln wird als großer Machtstratege porträtiert, der zutiefst davon überzeugt ist, dass eine Versöhnung der Nation nur möglich ist, wenn die Geisel der Sklaverei endgültig ausgerottet wird. Um dieses Ziel zu erreichen  schreckt er vor schlichter Bestechung nicht zurück. Lincoln engagiert ein ganzes Team, dass abgewählte Demokraten denen demnächst das Ausscheiden aus dem Haus droht durch verschiedene Posten innerhalb des Staates dazu bewegen soll ihre Ablehnung des Zusatzes zu revidieren.Dabei wird mit regelrechtem Hass und Verachtung aufeinander losgegangen. Lincoln torpediert sogar ein Friedensangebot des Südens um zu verhindern, dass die Südstaaten rechtzeitig wieder in die Union zurückkehren um die Ratifizierung des 13. Zusatzartikels zu verhindern.

Mir hat der Film recht gut gefallen. Man lernt viel über die Atmosphäre in den USA am Ende des Bürgerkriegs und natürlich über Lincoln und sein rücksichtsloses Handeln. Gelegentlich gleitet der Film ins Predigen ab und für meinen Geschmack hat er auch die eine oder andere Länge und hätte durchaus etwas straffer erzählt werden können. Dennoch kann ich den Film alles in allem empfehlen. Wer Geschichte in Filmform mag macht sicher nichts falsch wenn es sich Lincoln einmal ansieht.

    
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Django Unchained



Ist der neueste Streich von Kult Regisseur Quantin Terentino, den ich Heute als englische OV im Kino gesehen habe.Vor dem Hintergrund der Südstaaten kurz vor dem amerikanischen Bürgerkrieg wird die Geschichte des Sklaven Django ( gespielt von Jamie Foxx) erzählt. Dieser wird von dem deutschstämmigen Zahnarzt und Kopfgeldjäger  Dr King Schulz, (grandios verkörpert von Christoph Waltz)befreit.Der ist hinter den Brittles einer berüchtigten Bande her,weiß aber nicht wie diese aussehen. Dies weiß aber Django. Die beiden schließen einen Pakt und Schultz verspricht Django frei zu lassen sobald die Arbeit getan ist. Djamgos eigentliches Ziel ist es aber seien Frau Broomhilde aus den Händen des Plantagen Besitzers  Calvin Candy ( gespielt von Leonardo Di Caprio ) zu befreien.

Nach einem erfolgreichen gemeinsamen Winter bei dem die beiden nicht nur die Brittles zur Strecke bringen,löst Schulz sein Versprechen ein und hilft Djamgo auch Broomhilde  zu befreien. Zu diesem Zweck schleichen sich die beiden unter falschen Tatsachen auf Candyland ein, kritisch beäugt von Candys Haussklaven, der von Samuel L Jackson verkörpert wird. Damit ist die gesamte Grundstory des Films umrissen.Besonders hervorstechend finde ich Christoph Waltz, der nahtlos an seine Topleistung aus inglorius Bastards anknüpft Der Film lebt von sehr amüsanten Dialogen und natürlich sehr viel Action und Blut, wie immer bei Tarantino üblich.  Ich habe den Umfang der Gewalt bisweilen aber auch einfach als Übertrieben empfunden. Es ist einfach nicht unbedingt nötig solange herum zu ballern, bis das Zimmer komplett in Blut getränkt ist.Tot ist tot  ! 

Insgesamt hat mir der Film aber sehr gut gefallen. Er ist sehr kurzweilig sehr cool und ein wunderbarer Neo-Western.Das war es dann aber auch schon. Große Kunst kann ich nicht erkennen. Wer  etwas für Western übrig hat und nicht krampfhaft nach großer Kunst sucht,dem sei der Film sehr empfohlen !

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Mohammad Reza Mortazavi der Meister der Trommeln !



Gestern Abend war ich das zweite mal in meinem Laben auf einem Konzert von Mohammad Reza Mortazavi. Dieser gilt als einer der Weltbesten Interpreten auf der Tombak und der Daf zwei traditionellen iranischen Trommeln. Was der Mann dabei entfacht ist nur schwer zu beschreiben. Ohne technische Hilfsmittel nur mit seinen Händen und den Trommeln erschafft er faszinierende Klangteeppiche. Mal laut und schnell, mal langsam und leise. Mal mit jeder Menge durchdringendem Bass,mal so meditativ,dass man fast das Gefühl hat man würde einem Trance Stück oder etwas ähnlichem lauschen. Vor allem glaubt man. wenn man die Augen schließt, auf der Bühne stünde ein ganzes Trommel Orchester, dabei ist es nur dieser eine außergewöhnlich talentierte und bescheiden,ja  fast schüchtern auftretende  Mann,der seit einigen Jahren in Berlin lebt.

Am Besten kann man die Musik in sich aufnehmen, indem man nicht auf die Bühne schaut, obwohl die Art und Weise wie Mortazavi mit seinen Instrumenten eins wird beeindruckt. Den höchsten Genuss hat wirklich derjenige,der die Augen schließt und sich von den Klangwelten die  Mortazavi erschafft einfach mitreißen lässt.Ich konnte bei dem Konzert jedenfalls  alles was mich beschäftigt abschalten und einfach nur 2 beeindruckende Stunden Weltmusik genießen. Jeder der etwas für iranische Musik und oder Weltmusik im allgemeinen übrig hat, sollte sich ein Konzert von Mohammad Reza Mortazavi auf gar keinen Fall entgehen lassen !

Nach soviel Lob und unbeholfenen Versuchen  Mortazavis Kunst zu charakterisieren, möchte ich den Eintrag mit einem kleinen Video abschließen, damit Leser und Leserinnen anhand einer kleinen Kostprobe  von Maortazavis Kunst abschätzen können, ob ihnen die Musik eventuell gefällt.

Viel Vergnügen !




Link zum Video


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Funkhaus Europa über die Afghanische Musikszene



 Allen die sich vielleicht schon einemal gefragt haben, wie es in Afghanistan zwölf Jahre nach dem Sturz der Talibanregimes  um die Musikszene bestellt ist, möchte ich die hier eingebundene Musikkolumne des öffentlich-rechtlichen Global-Pop Radios Funkhaus Europa ans Herz legen. 

 Hier bekommt der interessierte Hörer in etwas mehr als  vier Minuten einen kleinen unterhaltsamen Einblick in die aktuelle Musikszene des Landes und ihre große Vielfältigkeit.Man lernt zum Beispiel das es eine einheitliche Afghanische Musik nicht gibt. Wie auch bei so einem Vielvölkerstaat.

Viel Spaß damit !


Direkter Link zu Soundcloud

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Der Hobbit Teil 1 eine unerwartete Reise


Vorgestern habe ich bedingt durch meinen Urlaub etwas verspätet den ersten Teil von Peter Jacksons der   Hobbit Filmtrilogie gesehen. Hier möchte ich kurz meine Meinung zu dem Werk wiedergeben.Was die Handlung an sich betrifft, so ist der Hobbit für mich über jeden Zweifel erhaben. Die Geschichte des Bilbo Beutlin der niet der Gruppe Zwerge unter Führung von Thorim Eichenschild auszieht um den Drachen Smaug, welcher den Zwergen einst  ihr Gold und ihre Heimat genommen hat zu besiegen, gehört  für mich ohne Zweifel zu den besten und schönsten Kinderbüchern die es gibt. Deshalb will ich an dieser Stelle wenig über die Handlung des Films sprechen, sondern mich  vor allem über bestimmte Aspekte der filmischen Umsetzung auslassen.

Inhaltlich spannt der Hobbit Teil 1 den Handlungsbogen vom Aufbruch der Gemeinschaft im Auenland, über ihre Begegnung mit den drei  Trollen, ihre Rast in Bruchtal und ihren Kampf gegen die Orks, bei dem Bilbo verloren geht und auf Gollum trifft und  bekanntlich den Ring findet, bis zur Ankunft der Gemeinschaft am Fuße der Nebenberge. Teil zwei dürfte sich nach meiner Einschätzung nach   unter anderem um Bilbos Abenteuer im Düsterwald drehen

Bei mir hat der des Film zwiespältige Gefühle ausgelöst. Einerseits fand ich den Einstieg in den Film  der unmittelbar vor Bilbo Beutlins 111zigsten Geburtstag liegt nicht gut, denn er beraubt den Hobbit irgendwie seines Charakters als eigenständige Geschichte und degradiert ihn zu einem reinen Herr der Ringe Prequel.Andererseits finde ich die Sequenz in der von der Zerstörung Eribors durch Smaug und die Vertreibung der Zwerge geschildert wird durchaus gelungen.Schade ist, dass in dem Film nur wenig gesungen wird. Gerade mal zwei Lieder kommen vor.  Das ist bedauerlich, denn das Buch lebt sehr von seinen sehr lustigen Liedern etwa bei den Elfen.Eigentlich ist der Hobbit  im Vergleich zum Herren der Ringe ein ziemlich  fröhlicheres Kinderbuch. Mittelerde ist hier viel weniger Düster als beim Herren der Ringe, wo stets der drohende Untergang dominiert.  

Im Film wird  diese fröhliche Grundstimmung leider etwas eingedampft,indem das Schicksal der  entwurzelten Zwerge meiner Meinung nach etwas  überbetont.wird Ich vermute das Thema Heimat und Entwurzelung inklusive des entsprechenden Pathos ist Peter Jacksons Zugeständnis an die Erwartungen des Hollywoodkinos. Ein fröhlicher Kontrpunkt der mir sehr gut  gefallen hat ist da das Auftauchen von Radagast dem Braunen.Er und sein Schlitten mit Kaninchen sorgen für wunderbare Lacher.Gut gelungen fand ich auch die Sequenz mit den drei Trollen. Die drei waren schon immer meine Lieblinge im Hobbit. Toll ist auch das Lied der Zwerge. Erstens muss man es mögen, weil es sehr episch ist und zweitens weil es wie schon geschrieben ohnehin nur zwei Lieder gibt.


Nicht gefallen haben mir die Orks.Sie wirken irgendwie wie Zombies und sind mir viel zu düster.Ich fürchte ich hier zu sehr von den Orks aus dem Rollenspiel das Schwarze Auge geprägt und stimme meinem Freund +Bastian Flinspach zu,dem die Orks auch nicht gefallen hatten.

Trotz der einzelnen Kritikpunkte  ist der Hobbit eine unerwartete Reise  insgesamt ein gelungener Film. Es gibt tolle Landschaftsbilder, eine tolle Musik und eine kurzweilige Handlung Die 3,5 Stunden Film vergehen wie im Fluge. Ich habe mich keine Minute gelangweilt.Wer die drei die  Herr der Ringe Filme mochte wird auch hier seine Freude haben. Von mir gibt es eine 2+ und eine Empfehlung sich den Film auf jeden Fall im Kino nicht entgehen zu lassen.

 
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Der Zauberer von OZ


Diesen Wunderbaren Filmklassiker habe ich Donnerstag Nacht im Rahmen der monatlichen Classic Sneak des Cineplex Marburg genießen dürfen und muss sagen dass ich sehr angetan.Nicht nur die Story  rund um Dorothy die versehentlich in Zauberland  Oz strandet und sich zusammen  mit dem feigen Löwen  der gerne mutig wäre, der Vogelscheuche die gerne Hirn hätte und dem Eisenmann der gerne ein Herz hätte auf eine abenteuerliche Reise  zum Zauberer von Oz macht um selbst wieder nach Hause zu können , ist für sich genommen einfach  nur niedlich und teilweise großartig überdreht und Farbenfroh.

Seine besondere Magie erhält der Film vor allem durch seine  Musik  Lieder. Diese  sind  große Klasse und gehen einem nicht mehr aus dem Kopf.Häufig bestechen sie  mit schönen Wortwitzen. Deshalb ist es eigentlich notwendig Englisch zu können wenn man den Film in vollen Zügen genießen will. Für einen Kinderfilm ist dies natürlich ein wenig hinderlich,schließlich kann das Zielpublikum außerhalb Angelsächsischer Staaten häufig noch kein Englisch. Allerdings dürften Kinder auch ohne volle Kenntnis der Lieder den Film durchaus verstehen und ihren Spaß daran haben. Ich kann ihn jedenfalls nur empfehlen. Diesen Film nicht zu kennen stellt definitiv eine Bildungslücke dar die man schließen sollte.

 
Henning | , | Kommentar schreiben
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