Der Zauberer von OZ


Diesen Wunderbaren Filmklassiker habe ich Donnerstag Nacht im Rahmen der monatlichen Classic Sneak des Cineplex Marburg genießen dürfen und muss sagen dass ich sehr angetan.Nicht nur die Story  rund um Dorothy die versehentlich in Zauberland  Oz strandet und sich zusammen  mit dem feigen Löwen  der gerne mutig wäre, der Vogelscheuche die gerne Hirn hätte und dem Eisenmann der gerne ein Herz hätte auf eine abenteuerliche Reise  zum Zauberer von Oz macht um selbst wieder nach Hause zu können , ist für sich genommen einfach  nur niedlich und teilweise großartig überdreht und Farbenfroh.

Seine besondere Magie erhält der Film vor allem durch seine  Musik  Lieder. Diese  sind  große Klasse und gehen einem nicht mehr aus dem Kopf.Häufig bestechen sie  mit schönen Wortwitzen. Deshalb ist es eigentlich notwendig Englisch zu können wenn man den Film in vollen Zügen genießen will. Für einen Kinderfilm ist dies natürlich ein wenig hinderlich,schließlich kann das Zielpublikum außerhalb Angelsächsischer Staaten häufig noch kein Englisch. Allerdings dürften Kinder auch ohne volle Kenntnis der Lieder den Film durchaus verstehen und ihren Spaß daran haben. Ich kann ihn jedenfalls nur empfehlen. Diesen Film nicht zu kennen stellt definitiv eine Bildungslücke dar die man schließen sollte.

 
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Ägypten 2012



Das Blog-Jahr 2013 möchte ich mit einem kleinen Reisebericht beginnen. Vom 15-24.12. 2012 war ich wie ich bereits in meinem Jahresrückblick erwähnte mit meinem alten Freund Roland Söll in Hurghada am Roten Meer in Urlaub. Dies war mein erster Urlaub seit unserem ebenfalls gemeinsam; verlebten Tunesienurlaub im Oktober 2010. Nach Marokko 2007, der Türkei 2009 und eben Tunesien 2010 war diese Reise unsere insgesamt vierte. Zählt man meine drei Reisen mit meinem Sandkastenfreund Sebastian Seifert  2004 ebenfalls in die Türkei, 2005 nach Kroatien und die Nilkreuzfahrt 2006 hinzu handelte es sich insgesamt um meine siebte Auslandsreise mit Freunden.

15.12. 2012




Morgens um  fünf brachen wir nach Frankfurt auf, denn unsere Maschine  sollte schon um 7 Uhr 05 vom Frankfurter Flughafen abheben. Das klappte dann auch mit leichter Verspätung und wir landeten um halb eins Ägyptischer Zeit auf dem Flughafen Hurghada.Nach kurzem Transfer treffen wir im Hotel Sunrise Hollidays Ressort ein. Leider gab es mal wieder Irritationen in Sachen Zimmer. Gebucht war eine Suite  mit Blick zur Landseite. Angeboten bekamen wir ein heruntergekommenes uns verrauchtes Familienzimmer.Nachdem wir dieses ablehnten bekommen wir ein normales Doppelzimmer mit Meerblick. Dieses ist in Ordnung aber eben keine Suite. Wir akzeptieren vorerst.

Als wir uns schließlich eingerichtet haben uns endlich zum Strand aufbrechen ist es bereits Kurz nach 3 Uhr. Der erste Tag am Strand  beschränkt sich damit leider auf eine Kurze Stippvisite von ungefähr einer Stunde, den da wir uns ja auch hier auf der Nordhalbkugel befinden geht die Sonne bereits gegen 16 Uhr 15 Unter. Ich finde aber dennoch Zeit in mein erstes Urlaubsbuch einzusteigen. Endlich nehme ich mir die Zeit für Kader Abdollahs Familiengeschichte das Haus an der Moschee,  ein  sehr gutes Buch, dem ich wohl auch noch einen eigenen Eintrag widmen werde.


16.12.2012 

Zweiter Urlaubstag, Wir gehen an den Strand schwimmen und Lesen. Leider ist das Wetter nicht Optimal. Es ist zwar Sonnig gleichzeitig kommt vom Meer aber ein sehr kalter Wind herüber, sodass wir frösteln. Der am Strand bereitgestellte Windschutz kann dieses Problem leider nur teilweise lösen. Das Essen im Hotel ist  dafür recht Lecker. Das ist ja auch immer ein  wichtiger Beitrag  für einen gelungen Urlaub in einer All-Inklusive Anlage.


17. 12. 2012 

 Weitgehendes Spiegelbild des Vortages Ich bin mit dem Haus an der Moschee fast durch und tue durch den weitgehenden Verzicht auf Sonnenschutz alles um möglichst Braun zu werden, was mir am Ende auch recht beeindruckend gelingen sollte. Interessant ist das hier logierende Publikum. Es finden sich nämlich neben vielen Russen auffällig viele Deutsche Rentner hier, die sich gleich für sechs acht oder gar zwölf  Wochen hier im Hotel einquartieren, also sozusagen überwintern. Ich hoffe diese Leute machen in dieser Zeit auch den einen oder anderen Ausflug, Wenn nicht finde ich ein solches Modell irgendwie gruselig


18. 12. 2012 

Ich beende am Strand das Haus an der Moschee und beginne mit dem Thriller Radikal von Yassin Musharbash den man sonst nur als Berichterstatter und Analyst rund um islamistischen Terrorismus von Spiegel Online kennt. Auch dies ist ein sehr unterhaltsames und gelungenes Buch. Ansonsten hat der Wind etwas nachgelassen, sodass es sich jetzt auch ohne T-shirt gut am Strand aushalten lässt. Unten finden sich zwei kleine Beweisfotos vom Strand. Ansonsten wird der Tag durch den sogenannten Heimatabend für Deutsche Gäste aufgelockert. Es gibt Cocktails, eine kleine Show und das Team des Hotels stellt sich vor. Wir nutzen die Gelegenheit unsere Unzufriedenheit mit dem Zimmer zu artikulieren, und können durchsetzen, dass wir am kommenden Tag vor unserem Ausflug in die Wüste ein neues Zimmer das uns schließlich zufrieden stellt beziehen können


Der Autor mammfend am Strand



Reisegefährte Roland Söll

19.12,2012

 Vormittags Umzug ins neue Zimmer, Nachmittags dann Aufbruch zum Ausflug in die Wüste, vor allem um die Sterne in der Wüste zu genießen. Diesen Trip hatten uns meine Eltern ausdrücklich empfohlen.Der Ausflug bestand aus einer amüsanten Jeep Fahrt durch die Wüste, bei der zeitweise jede Düne die der Jeep überwand mit einem fröhlichen Hoppa Hoppa angekündigt wurde, Hoppa Hoppa wurde für die restlichen Tage der Runing-Gag des Urlaubs, der bei allen möglichen Gelegenheiten ein geflochten wurde. Auf dem Ausflug sahen wir uns  eine Quelle an und besuchten ein Dorf samt Kamelreiten. Beides war auch recht nett. Ausgerechnet das Sterne gucken, für uns der Hauptgrund für den Ausflug war ein Reinfall.Es fand nämlich unweit von Hurghada statt. Sterne in der Wüste mit jeder Menge Lichtverschmutzung gucken  verliert leider r seinen Sinn. Versuche sich zu beschweren um wenigstens einen Teil des Geldes für den Ausflug zurück zu bekommen schlagen in den kommenden Tagen fehl, weil unser Reiseleiter nicht mehr im Hotel auftaucht.



 Blick ins Zimmer



Blick vom Balkon unseres Zimmers auf den Strand


Schöne Luftspiegelung in der Wüste Impression 1 

Schöne Luftspiegelung in der Wüste Impression 2


 Wir zwei in der Wüste

Einsamer Baum mitten in der Wüste

 Palme in  der Nähe der von uns besichtigten Quelle 

Drei mal Kamelreiten bei den Beduinen 






Brot Backen im Dorf 



Und zum Schluss 2x  Sonnenuntergang





20.12. 2012 

Ein weiterer angenehmer Strand Tag. Inzwischen liegt Radikal in den letzten Zügen. und ich wende mich meinem Dritten und letzten Buch für diesen Urlaub zu. Diesmal Liebesgrüße aus Deutschland von Wladimir Kaminer  Zeit auch einmal ein paar Impressionen vom Meer beziehungsweise Strand   aufzunehmen. Hier drei gelungene Aufnahmen.






21.12.2012

Zweiter Ausflugstag Wir machen die Stadtrundfahrt Deluxe.Zunächst machen wir eine Fahrt mit einem Glasbodenboot und sehen Korallen, die aber leider nicht so Farbenfroh sind wie gedacht.Außerdem sehen wir die älteste Moschee  der Stadt, leider nur von außen, eine koptische Kirche, Ein Einkaufszentrum und schließlich eine Galerie für Papyrus Dort erwerben Roland und ich jeweils ein Bild einer fluoreszierenden Katze drauf.  Insgesamt kein überragender aber durchaus netter Ausflug.


Drei Bilder aus dem Glasbodenboot






Bilder aus der Koptischen Kirche und der Papyrus Galerie 











22-24.12.2012 

Der Urlaub läuft gemütlich aus. Ich beende mein letztes Buch und bräune mich weiter. Am Weihnachtsnachmittag fliegen wir problemlos zurück . Insgesamt war der Urlaub sehr erholsam und hat mir  nicht nur Spaß  gemacht. In der Hauptsache könnte ich durch ihn meine in den letzten zwei Jahren leer gelaufenen Akkus  für die Doktorarbeit aufladen.Jetzt kann es wieder für mindestens ein Jahr mit voller Kraft weiter gehen. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Reise mit Roland. Sebi oder auch jemand ganz anderem aus meinem Freundeskreis, Mal sehen was sich ergibt.

  
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Du bist nicht allein auf dem Amt !



An dieser Stelle möchte ich auf eine meiner Ansicht nach tolle ehrenamtliche Initiative hinweisen, von der ich gerade in der taz gelesen habe. Es handelt sich um das Projekt Wir gehen mit.org. Dieses Projekt vermittelt Via Telefon und Internet sogenannte Mitläufer, sprich ehrenamtliche Begleiter zu Terminen mit der Arbeitsagentur  oder anderen Ämtern. Rechtlich ist es nämlich so, dass Antragssteller immer das Recht haben einen Beistand zu einem Termin mitzunehmen, was in der Realität aber leider wohl  nur ein Bruchteil der Betroffenen wirklich tut.Das ist sehr bedauerlich !

Ich möchte an dieser Stelle alle betroffenen aufrufen ihr Recht auf Begleitung wahrzunehmen !   Ich hatte vor einiger Zeit selbst eine kritische Situation mit einem Amt durchzustehen. Zum Glück fand ich Beistand und Beratung bei einem Marburger Selbsthilfeverein, sodass meine Auseinandersetzung am Ende sehr gut für mich ausging. Es ist legitim und überhaupt keine Schande Hilfe im Umgang mit Behörden in Anspruch zu nehmen. Keiner und Keine muss alleine in den Amtsdschungel !

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Darth Vader Meets Disney



Bekanntlich hat ja vor einigen Tagen Walt Disney Lucasfilm uns damit auch Star Wars gekauft. Zur Frage was nun passiert,wenn Darth Vader auf Walt Disney trifft habe ich eien humorvolles Video aufgetan, dass ich hiermit empfehlen möchte.



Link

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Recycling 20 Million !



Ist eine eine 18 minütige Kurzdokumentation der Deutsch-Ägypterin Hannah El-Hitami. Der Film zeigt  Arbeit und Lebensumstände der Zabbalin  Diese sind eine Gruppe ehemaliger meist christlicher  Bauern aus Oberägypten,die sich in den vergangenen Jahrzehnten in einem eigenen Stadtviertel in Kairo angesiedelt haben. Ihre sozioökonomische Nische ist das Sammeln von Müll und seine weitgehende Wiederverwertung. Hier erreichen die Zabbalin extrem gute Recycling Quoten.

Sie sind somit eine unverzichtbarer Teil der Müllentsorgung in der circa  20 Millionen Einwohner fassenden Megacity Kairo.Bedroht werden sie allerdings sowohl durch Neoliberale Privatisierung im Müllsektor, ,als auch durch erhebliche Gesundheitsrisiken denen sich die Zabbalinen während ihrer Arbeit aussetzen.Die Leistung des Films besteht darin, dass er die Betroffenen einfühlsam porträtiert und nicht nur über sie sondern auch mit ihnen spricht.

Ich habe den Film bereits vor gut einem Jahr gesehen und finde das er etwas mehr Bekanntheit verdient hat. Daher bette ich ihn hier ein und hoffe das sich der eine oder Andere Besucher  die 18 Minuten  Zeit zum Ansehen nimmt. Es lohnt sich auf alle Fälle !




Henning | , | 1 Kommentar

Zur Geschichte der Fangewalt im Deutschen Fußball



Fankrawalle dominieren mindestens gefühlt in den letzten paar Jahren die Berichterstattung rund um Fußball, zumindest dann, wenn es nicht gerade um den neuen natürlich äußerst positiven Party-Patriotismus, geht. Interessant ist nun wie lange es Krawalle beim Fußball schon gibt. Sie sind nämlich kein Problem der letzten paar Jahrzehnte, sondern begleiten den Fußball schon seit  er zum Massenphänomen wurde. In Deutschland gilt das für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, ist also bereits über 90 Jahre her. Häufig wurden in dieser Zeit soziale Konflikte zwischen Stadtteilen auf die Fußballplätze verlagert und dann in Form von Krawallen ausgetragen.

Wie genau das ganze vonstatten ging kann man auf dem Geschichtsportal von Spiegel Online in Form eines Interviews mit dem Zeithistoriker Rudolf Oswald der über die Fußball Fankultur promoviert hat nachlesen. Spannendster Aspekt für mich war zu erfahren, dass in den 20er Jahren sogar Vereins obere fröhlich auf den Plätzen mit prügelten.Dies ist Heute ja absolut undenkbar!

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Viel Spaß mit dem Interview !
Henning | , , | Kommentar schreiben

Erster Zeitschriftenartikel erschienen !



An dieser Stelle möchte ich eine kleine Bekanntmachung loswerden. Vor wenigen Tagen ist mein erster Zeitschriftenaufsatz über dessen Entstehung ich ja bereits hier und hier berichtet hatte in der neuen Ausgabe der INAMO erschienen.Käufer der Zeitschrift finden meine Kurzanalyse über den sogenannten Schiitischen Halbmond  auf den Seiten 55-57.


Henning | , , | Kommentar schreiben
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