Dienstag, 22. April 2014
Montag, 21. April 2014
Wenige Tage nachdem ich zufällig dazu kam The Amazing Spider-Man zu sehen und darüber zu schreiben , folgt nun der Eintrag zu Teil 2 The rise of electro, den ich gestern in den altehrwürdigen Museum Lichtspielen, Münchens zweit ältestem Kino im Originalton gesehen habe.
Die Ausgangslage und Anknüpfung an Teil 1
Teil 2 Der Saga setzt 4 Jahre nach Teil 1 an. Gwen und Peter sind zusammen und beenden gerade ihre Zeit am Collage. Die Beziehung ist aber schwierig, denn Peter hatte Gwens sterbendem Vater in Teil eins Versprochen sie aus seinen Spider-Man Aktivitäten herauszuhalten, Da Spidy ja eine höchst moralische Figur ist, glaubt er deshalb eine Beziehung mit Gwen sei kaum möglich,weshalb sich Gwen zwischenzeitlich entnervt ihrerseits von Peter trennt.Selbstredend klappt das nicht so ganz Zugleich erfahren Peter und der Zuschauer in Teil 2 die Wahrheit über seine Eltern. Richard Parker und seine Frau sind geflüchtet, weil Parkers Forschungen mit mutierten Spinnen zu militärischen Zwecken genutzt werden sollten, ein Szenario das Richard Parker ablehnte und zu Unrecht durch seine Firma Oscorp und die Regierung als Verräter hingestellt wurde. Außerdem kommt heraus, das Richard Parker für seine Experimente mit den Spinnen seine eigene DNA nutzte.Peters Blut ist also der einzige Weg die Forschungen weiterzuführen. Abgesehen von diesen Enthüllungen und den Beziehungsproblemen mit Gwen genießt Peter allerdings seinen Ruhm als nette Spinne von nebenan. Andrew Garfield macht den Eindruck sich noch besser in seine Rolle als Spider-Man hinein gespielt zu haben als in Teil 1 Natürlich wird Spider-Man erneut bis an seine Grenzen gefordert um die Bewohner New Yorks vor gleich zwei bösen Jungs zu beschützen.
Die Bösewichte
Auch mit dem Grünen Goblin gibt es ein Wiedersehen, in dieser Version des Spider-Man Universums jedoch verkörpert von Harry Osborne Harry hat dieselbe degenerative Erkrankung wie sein Vater. Seine einzige Hoffnung auf Heilung ist das Blut von Spider-Man. Peter weigert sich aber es ihm zu geben. Deshalb weicht Harry auf das archivierte Serum der mutierten Spinnen aus und wird so, im Gegensatz zur letzten Trilogie eher aus Verzweiflung über sein drohendes Dahinscheiden als aus Rachsucht gegenüber Spider-Man zum Grünen Goblin
Meine Wertung
Mir hat der Film gefallen.Coole Spezialeffekte, ein grandioser Jamie Foxx als Bösewicht und ein ebenfalls sehr gut aufspielender Andrew Garfield erweisen sich als sehr gute Besetzungen. Hinzu kommt wie es sich gehört coole Action in den Häuserschluchten von New York, lediglich die Romantik hätte man noch einen Tick stärker machen können. Grandios finde ich hingegen das leicht deprimierende Ende, welches für mich mit einem Tabu der Spider-Man Filme bricht.Alles in allem gibt es von mir eine klare Empfehlung sich den Film im Kino anzusehen.
Samstag, 19. April 2014
Zeigt die britische Dokumentation Ageless Iraq. In tollen Zeithistorischen Bildern wird hoch interessant ,wenn auch mit einer kolonialen Attitüde über Alltagsleben und Entwicklung des Irak 1954 berichtet. Damals war der Irak noch ein Königreich und Saddams Herrschaft Zukunftsmusik.
Viel Vergnügen mit dem Film !
Link
Freitag, 18. April 2014
The Amaizing Spider-Man aus dem Jahr 2012 ist der Reboot der Spider-Man Serie, die bereits zwischen 2002 und 2007 mit Tobey Maguiere und Kirsten Dunst in den Hauptrollen in drei Filmen Kassenerfolge feierte.Wie sinnvoll es ist eine Filmreihe nach gerade mal 10 Jahren neu zu starten, darüber kann man streiten. Es ist aber in Hollywood üblich geworden und vielleicht sogar sinnvoll. Schließlich wachsen regelmäßig neue Kinozuschauer, denen die alte Fassung unbekannt ist heran.
Die Handlung
Der Film bringt uns Peter Parker zunächst als kleinen Jungen nahe. Bei Nacht und Nebel wird der kleine Peter von seinen Eltern bei seiner Tante Mea und seinem Onkel Ben abgeliefert, da diese überstürzt abreisen müssen. Wenig später kommen sie jedoch ums Leben, woraufhin Peter bei Mea und Ben aufwächst. Jahre gehen ins Land Peter ist mittlerweile ein cleverer und schlagfertiger Teen, jedoch dennoch ein Außenseiter.Er hat ein Auge auf die hübsche Gewn Stacy geworfen deren Herz er natürlich im Laufe des Films erobert. Per Zufall entdeckt er alte Akten seines Vaters und findet heraus dass er Genforscher war. Um mehr zu erfahren schmuggelt er sich bei Oscorp, dem früheren Arbeitgeber seines Vaters ein und wird dort von einer genetisch veränderten Spinne gebissen. Hierdurch wird aus Peter Spider-Man. Zugleich sucht er Dr. Conners,einen Kollegen seines Vaters auf und liefert diesem eine entscheidende Formel, die er in den Unterlagen seines Vaters gefunden hat. wenig später kommt Onkel Ben bei einem Überfall ums Leben, den Peter hätte verhindern können.Von Schuldgefühlen geplagt beginnt Peter den Mörder seines Onkels zu jagen und als Spider-Man durch New York zu wandeln.
Die Situation eskaliert,als sich Conners mit einem Serum auf Basis von Peters Formel selbst behandelt und zu einer wahnsinnigen Riesenechse mutiert, die die Stadt bedroht. Peter fühlt sich nun auch hierfür verantwortlich, schließlich lieferte er Conners die entscheidende Formel. Also zieht er in den Kampf um New York und Gwen zu beschützen.
Meine Wertung
Ich muss sagen, dass mir diese neue Version von Spider-Man recht gut gefällt. Sie ist düsterer als die Version von Sam Rami und die Charaktere sind angenehmerweise weniger weinerlich und ziemlich smart Das gilt sowohl für Peter Parker als auch Gwen. Es ist eine gute Entscheidung der Macher Peter Parker diesmal zu erlauben Gwen seine Existenz als Spider-Man zu offenbaren. Das macht ihn Sympathischer. Der Reboot funktioniert außerdem ziemlich gut, weil die Chemie zwischen Andrew Garfiled (Spider-Man) und Emma Stone (Gwen) stimmt. Das ist vermutlich kein Zufall, sind die beiden doch auch im Privatleben ein Paar. Jedoch wissen auch die anderen Darsteller zu überzeugen. Das gilt für Sally Field und Martin Sheen als Onkel Ben und Tante Mae ebenso, wie für Rhys Ifans in der Rolle des Bösewichts Einige Dinge im Drehbuch sind zwar etwas unlogisch, aber mal im Ernst :Seit wann geht es in Comicverfilmungen um Logik? Alles in allem handelt es sich bei The Amaizing Spider-Man um ein sehr unterhaltsames Stück Popcorn-Kino. Ich freue mich darauf demnächst die Fortsetzung The Amaizing Spider-Man 2 Rise of Elektro im Kino meiner Wahl anzusehen.
Donnerstag, 17. April 2014
Vor fast 100 Jahren, im Jahr 1915, wurden die in Anatolien lebenden Armenier durch das osmanische Reich vertrieben und ermordet. Ein Teil von ihnen fand in der syrischen Stadt Deir ez-Zor eine neue Heimat. Nun müssen auch ihre Nachfahren, die sich zwar einerseits auch 100 Jahre nach der Flucht ihrer Vorfahren als Armenier definieren, andererseits aber Syrien und Deir ez-Zor als ihre Heimat ansehen,wegen des Bürgerkriegs in Syrien ihre Heimat verlassen. Somit werden die Armenier zum Zweiten Mal innerhalb eines Jahrhunderts zum Opfer historischer Entwicklungen.
Der sehenswerte Kurzfilm 1915 von Gerard Agabashian porträtiert in wunderschön- traurigen Bildern den Syrisch-Armenischen Opernsänger Kevrok Moutafian ,der aus Deir ez-Zor nach Beirut geflüchtet ist.Hier existiert ebenfalls seit langem eine große Armenische Gemeinschaft.
Viel Spaß mit dem Film !
Link
Via Alsharq Facebookseite
Mittwoch, 16. April 2014
Ende Januar hatte ich eine Halbzeitbilanz des schulischen Teils meiner Weiterbildung zum Online-Journalisten an der Münchener Journalistenakademie gebloggt. Jetzt ist auch die zweite Halbzeit an der Akademie fast vorbei. Aktuell sitzen wir an unserem Abschlussprojekt, einem höchst sinnvollen Internetauftritt einer gemeinnützigen Münchener Initiative. Genau in einer Woche werden wir diesen der Öffentlichkeit präsentieren. Zwei Tage Später, am 25.April endet die Weiterbildung dann mit der Übergabe der Zertifikate endgültig. Unsere Klasse wird sich dann in alle Winde zerstreuen. Dies ist natürlich ganz normal, aber nach dieser intensiven Zeit auch etwas seltsam.
Für mich persönlich hat sich der Schritt nach München auf alle Fälle gelohnt. Dies gilt selbst dann, wenn sich nach meinen beiden Praktika, die den Zweiten Teil der insgesamt einjährigen Weiterbildung ausfüllen erst einmal kein Job für mich finden sollte. Ich könnte eine ganze Menge neue Dinge erlernen. So bekam ich grundlegende Kenntnisse in HTML, CSS, Indesign und Photoshop vermittelt, produzierte einen Podcast und habe, wenn auch mit Hilfe einer Assistenz sogar mit Adobe Premiere ein Video geschnitten. Außerdem lernte ich natürlich die journalistischen Grundlagen und könnte an meinen Schreibstil feilen.
Auch sonst hat mich das halbe Jahr hier weitergebracht. Ich habe München und einige nette Münchenerinnen und Münchener Kennenlernen dürfen und gemerkt dass ich entgegen meiner ursprünglichen Befürchtungen auch in der Großstadt im großen und ganzen gut zurechtkomme. Es ist zwar deutlich anstrengender von A nach B zu kommen als im beschaulichen Marburg, aber auch keine Hürde,die ständig nur stresst. Der Gedanke Marburg am Jahresende endgültig zu verlassen hat somit seinen Schrecken verloren.
Vielmehr freue ich mich auf die Praktika beim HR in Frankfurt und dem Debattenmagazin The European in Berlin. Ich bin überzeugt, dass mich diese beiden Erfahrungen in meiner Entwicklung weiterbringen und freue mich darauf, meine neuen Kenntnisse in einem Betrieb anzuwenden. Wenn dies am Ende so gut gelingt, dass sich ein Job ergibt wäre es optimal.
Zuvor gilt es aber zunächst inklusive Ostern noch 11 Tage in München und anschließend 3 Wochen Urlaub in Marburg angenehm zu gestallten. Erst am 19.5. wird es mit dem Dienstantritt beim HR wieder ernst.
Ich werde mich aber wahrscheinlich vorher noch einmal aus München melden und unser Abschlussprojekt hier präsentieren.Dort wird auch eine Geschichte von mir veröffentlicht.
