In wenigen Stunden haucht das Jahr 2008 sein Leben aus, und wir treten in das vorletzte Jahr der ersten Dekade des neuen Jahrtausends ein. Wie jedes Jahr wünsche ich auch diesmal allen Leserinnen und Lesern Kommentatorinen und Kommentatoren dieses Blog einen guten Rutsch ins Jahr 2009.
Damit dieser Post auch noch ein bisschen Spaß macht und weil es einfach zu Silvester dazu gehört hänge ich noch Dinner for one an, und zwar die Lego Version.
Viel Spaß damit!
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Mittwoch, 31. Dezember 2008
Guten Rutsch und Happy 2009
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Henning
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16:33
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Dienstag, 30. Dezember 2008
Von Weird West und Silvesterhass
Ich bin wieder zurück aus dem Weird West und wie schon letztes Jahr war es auch dieses Jahr wieder sehr unterhaltsam, auch wenn ich mir einbilde das wir im Letzten Jahr irgendwie inhaltlich mehr auf die Beine gekriegt haben. Bei den hardcore Sessions hab ich immer das Gefühl in eine Rollenspiel Kommune einzuziehen, aber da mir alternative Lebensweisen ja sympatisch sind macht das nix.
Morgen kommt dann mein Sandkastenfreund Seb, und am Abend wird mit Bassi Raf Yvonne Ricarda und hoffentlich auch Hakan und Nina das alte Jahr mit Quiche und Schokoladen fondeu verabschiedet,Ich denke das wird ein nettes Silvester.Allerdings muss ich an dieser stelle einmal bekennen, dass ich Sylvester im Allgemeinen mittlerweile ziemlich hasse.
Das hat weniger mit dem Fest ansiech zu tun, den Gedanken das Alte Jahr mit Freunden symbolisch zu verabschieden und das neue zu begrüßen finde ich eigentlich nach wie vor ganz nett.Quelle meines Hasses ist viel eher der kulturelle Umgang mit der Frage wie man Sylvester verbringt. Es gibt nichts undankbareres als eine Silvesterparty zu organisieren. Das liegt daran das sich der Mensch zu Silvester grundsätzlich außer Stande sieht klar und deutlich zu oder abzusagen. Ständig werden alle Optionen offen gehalten, abgewogen und gehofft man möge ein noch besseres Angebot bekommen.
Dann darf man mit seinen Konkurrenten in ein Geschacher um Gäste eintreten, das schlimmer ist als Feilschen auf marokkanischen Basaren, Hat man dann Gäste beisammen steht man unter dem unausgesprochenen Druck die ultimative Party abzuliefern, schließlich haben deine Gäste sich für dich und gegen viele andere Optionen entschieden und wollen jetzt bestätigt bekommen das dies kein Fehlgriff war. An den Hochgesteckten Erwartungen der Gäste kann der Gastgeber eigentlich nur scheitern, und so sind im Endeffekt alle frustriert.
Das erstaunlichste an diesem Phämomen ist eigentlich das man nix dazu lernt und sich das Spiel jedes verdammte Jahr wiederholt. Seit letztem Jahr habe ich allerdings das offensive Werben um Gäste eingestellt und warte ab ob sich etwas ergibt. Das kann ich eigentlich jedem so empfehlen. unbewusst praktizieren das wahrscheinlih längst alle so,was die Unfähigkeit erklären würde sich festzulegen.Wie auch immer ich bin jedenfalls jerdes jahr genervt und am Ende froh wenn alles vorbei ist. eigentlich eine traurige Entwicklung.
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Henning
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23:32
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Ressorts: Leben
Sonntag, 28. Dezember 2008
Back to the Deadlands !
Wie bereits im letzten Jahr zieht es mich auch diesmal zum Jahreswechsel in den wired West.So werde ich in Circa 2 Stunden wieder für 3 Tage in die Rolle des Robert Ford, des vermutlich eingebildetsten und zugleich erfolgloseste Reporters des etwas anderen Westens schlüpfen und auf die Jagd nach Zombies und Mad scientists gehen. Dabei Natürlich immer auf der Jagd nach der Story die endlich den ersehnten Karriere Durchbruch bringen möge.
Für den Blog bedeutet dies eine kleine Pause, wobei ich nicht ausschließe dass ich mich in einer Spielpause mit einem Stimmungsbericht melde. Ansonsten geht es hier in etwas mehr als 48 Stunden weiter. Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit
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Henning
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11:32
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Ressorts: Leben
Samstag, 27. Dezember 2008
Extra 3 Turbokapitalismus
Nun zur Abwechslung mal wieder eine Satire von Extra 3. Thema ist diesmal der Turbokapitalismus und seine Reparatur.Recht einfach gestrickt und polemisch aber meiner Meinung nach zur Situation passend und durchaus unterhaltsam.
Viel Spaß!
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Henning
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23:19
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Ressorts: Politik und Gesellschaft Natioinal, Satire, Videos
Die Dritte Front
Der Einfluss Evangelikaler Freikirchen in der Bundesrepublik steigt offenkundig Dies wird an einer Reihe von Vorfällen deutlich. Das erste mal auf den steigenden Einfluss der Evangelikalen Aufmerksam wurden die Medien im Sommer 07 als die damalige Hessische Kultusministerin Wolff dafür eintrat kreationistische Thesen im Biologieunterricht zu verankern. Nahm sich dieser Vorstoß noch eher niedlich naiv aus und wurde umgehend abgeschmettert,zeigt ein aktueller Fall wie dreist die Evangelikalen inzwischen ihre Interessen vortragen.
Die Kontroverse dreht sich um einen Artikel ,der in der aktuellen Q-Rage, der einmal jährlich erscheinenden Schülerzeitung des Netzwerks Schule Ohne Rassismus- Schule mit Courage erschienen ist. Darin setzen sich Zwei Jungautoren kritisch mit dem in diesem Frühjahr in Bremen abgehaltenen Christival , einem Jugendfestifal für Jugendliche aus Frei und Landeskrichen auseinander. Kritisiert werden dabei neben der teilweise Verfassungsfeindliche Ideologie der Evangelikalen insbesondere zwei Seminare, eines zum Thema Homosexualität verstehen-Chancen zur Veränderung, Und ein weiters mit dem Titel Sex ist Gottes Idee -Abtreibung auch? Auf ersterem sollte die Umpolung Homosexueller propagiert, auf letzterem gegen Abtreibung Stimmung gemacht werden.Während das Homoseminar nach Protesten der Bundesregierung abgesetzt wurde fand das Abtreibungsseminar unter starken Protesten statt.
Die Reaktion der Evangelikalen die in Deutschland durch die Evangelische Allianz vertreten werden war schrill. Sie polterten der Artikel sei tendenziös und forderten vom Präsidenten der Bundeszentrale für Politische Bildung Thomas Krüger, der die Ausgabe,in der sich interessante Informationen fänden, über "islamistische und evangelikale Gruppen, die wichtige Freiheitsrechte infrage stellen zuvor in einem Begleitschreiben empfohlen hatte, sich von Artikel und Schreiben zu distanzieren.
Nun sollte man denken Krüger Stärke den Jungautoren den Rücken, zumal die Vorwürfe der Evangelikalen völlig überzogen sind.Der Artikel bezieht klar Stellung, eine Eigenschaft die man bei einer Publikation für mehr Courage wohl erwarten darf. Es kommt neben Kritikern aber auch eine 19-Jährige Evangelikale namens Leonie zu Wort. Alles in allem Kein Grund auf die Forderungen der Evangelikalen einzugehen.
Indessen Erstens Kommt es anders Zweitens als man denkt,und so übte Krüger den Kotau vor den Evangelikalen und distanzierte sich Wunschgemäß.Das genügt den Evangelikalen allerdings keineswegs, und so fordern der Vorsitzende des bpb-Kuratoriums der CDU -Abgeordnete Ernst-Reinhard Beck und Hartmut Steeb von der evangelischen Allianz nicht nur eine Q-rage Sonderausgabe, sondern wollen wie die taz meldet nun auch eine eigene Publikation der bpb im Rahmen ihrer Informationen zur Politischen Bildung durchdrücken.
Ich bin über soviel Einfluss entsetzt und lehne es entschieden ab den Evangelikalen Einfluss auf die Politisch Bildung in diesem Land einzuräumen. Das wäre meiner Meinung nach in etwa so als ließe man Nazis oder radikale Islamisten auf Staatskosten Imagepflege betreiben.
Um es klar zu sagen für mich sind Die Evangelikalen neben Rechts und Linksextremen die Dritte Front gegen die sich dieser Staat zur Wehr zu setzen hat. Wer wie die Evangelikalen Schwule und Lesben bekehren will, gegen Abtreibung mobilisiert,Intelligent Design in den Schulen verankern möchte,aggressiv missioniert und sich auch sonst absolut intolerant gegenüber anders gläubigen verhält stellt letztlich Freiheitsrechte in Frage.
In der Konsequenz müssen Evangelikale Netzwerke wie der Marburger Christustreff und die Evangelische Allianz als Dachverband unverzüglich unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz gestellt werden.
Kein Fußbreit den klerikalen Antidemokraten !
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Henning
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20:28
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Ressorts: Politik und Gesellschaft Natioinal
Freitag, 26. Dezember 2008
McCarthyismus Gestern und Heute
Am 14. November wäre Senator Joseph McCarthy 100 Jahre alt geworden. Hans Schmid hat dies zum Anlass genommen und einen hervorragenden Artikel verfasst, der Zweierlei leistet:
Erststens liefert der Artikel dem historisch interessierten Leser einen hervorragenden Überblick über die Entwicklung der Hexenjagd von ihren frühen Anfängen im Jahr 1938, bis zu ihrem Ende 1957,was für sich genommen bereits eine sehr interessante Sache ist.
Zweitens Zeigt der Artikel aktuelle Geschichtspolitische Debatten in den USA auf, die darauf abzielen McCarhy zu rehabilitieren, und gleichzeitig Stellung gegen den erwarteten neuen New Deal des künftigen US-Präsidenten Barack Obama beziehen. Dabei wird auch auf gewisse Parallelen zwischen McCarthyismus und dem Krieg gegen den Terror verwiesen.
Fazit: Wer etwas lernen will über den McCarthyismus und zugleich einen Einblick in aktuelle amerikanische Debatten gewinnen möchte, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt.
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Henning
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14:26
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Ressorts: Geschichte
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Credit Crunch das Spiel zur Finanzkrise
Passend zu Weihnachten hier noch ein kleines Präsent vom Wirtschaftsmagazin the Economist. Dieses beschenkt seine Leser mit dem Brettspiel Credit Crunch.
Hierbei handelt es sich um eine bitterböse Monopoly Parodie zur Finanzkrise,bei der am Ende der Spieler gewonnen hat, der noch über Geld verfügt.
Ziel ist es also seine Gegner zu ruinieren,und dabei selbst finanziell zu überleben.. Sämtliche Links mit den PDFs zum Ausdrucken und Zusammenbasteln gibt bei Telepolis
Viel Spaß!
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Henning
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16:01
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Ressorts: Politik und Gesellschaft Natioinal, Spaß
Frohe Weihnachten
Wie Jedes Jahr Wünsche ich auch diesmal allen Lesern und Leserinnen,Kommentatoren und Kommentatorinnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Lasst es euch gut gehen und später reich beschenken.
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Henning
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15:48
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Ressorts: Interna
Dienstag, 23. Dezember 2008
Marokko 07
Wer diesen Blog schon etwas länger liest, der Weiß das sein Autor recht Reiselustig ist. Leider ist er aber auch stinkend faul, wenn es darum geht die auf den Reisen entstehenden Reisetagebücher ins Internet zu überführen, So kommt es das die Reise von der diesmal berichtet werden soll bereits über ein Jahr zurück liegt, ähnlich wie bei der ersten Iran Reise die auch erst nach gut einem Jahr online ging.
Insoweit also im Westen nix neues. Neu ist allerdings das es sich beim nun folgenden Reisebericht um einen Gastbeitrag handelt. Er stammt nämlich nicht von mir sondern von meinem Freund und Mitreisenden Roland Söll.Ich beschränke mich diesmal auf die Auswahl der flankierenden Fotos
Ich wünsche Viel Spaß!
Marokko- Urlaub
1 Tag:
Die Abfertigung am Frankfurter Flughafen ist bestens
2.Tag:
Auch als positiv zu bewerten war, daß man nach dem Abendessen die Möglichkeit hatte einen von 5 deutschsprachigen Fernsehsendern zu sehen. (im Amadil Beachwaren es nur 3).
3.Tag:
Nach knappem aber sehr gutem französischem Frühstück
Am Nachmittag erkunden wir mit unserem Reiseleiter die
Ansonsten bleibt zu bemerken, dass Marrakech, genau wie Essaouira ziemlich dreckig ist. Ab etwa 12Uhr ist die Verkehrsdichte so extrem, dass der Mitteleuropäer, selbst ein Römer, hoffnungslos überfordert ist. Viele Touristen benutzen zum Wechseln der Straßenseite ein Taxi. Außerdem ist Katalysator hier ein Fremdwort. Spätestens ab 16Uhr besteht die Atemluft zum großen Teil aus Rußpartikeln der alten Dieselfahrzeuge.
Königsgräber in Marrakech
Ich im Alten Paschapalast
Innenhof im Paschapalast
Hölzerne Decke im Paschapalast
Decke mit Mosaik im Paschapalast
Heute geht es nach einer kurzen Besichtigung des Stadt-
Nach einem guten Frühstück geht es die knapp 250km zu-
Die schon seit beginn der Rundreise gereizte Stimmung unseres Reiseleiters findet heute ihren Höhepunkt. Er sagt kaum ein Wort zur vorbeirauschenden Landschaft;außer zum etwa 25igsten Mal, daß hier der Ziegenbaum wächst, und warum dieser so genannt wird. Der Ramadan ist, wie wir beide leider feststellen müssen, wohl hier die falsche Reisezeit. Die Touries essen, trinken und rauchen
Auch nicht ganz unschuldig an der schlechten Stimmung
Fazit: Wer angeblich so viel Reisen gemacht hat (mehr als 30 in den letzten 10 Jahren) und trotzdem so wenig weiß bzw. dazugelernt hat,der ist doch also wirklich ... Nee, da ist man nur noch sprachlos.
Naja, wir sind jedenfalls froh wieder in Agadir zu sein. An
6. Tag:
Nach, endlich mal, langem Ausschlafen und sehr gutem
Zurück im Hotel entspannen wir den
Heute wollen wir zum Souk el Had von Agadir. Nach einer
Nach dieser Verarschung steigen wir aus und setzen unseren Weg zu Fuß fort. Bei Uniprix werden erstmal Zigaretten und ne Sonnenbrille gekauft und danach im benachbarten Cafe zwei Minztee abgetrunken.Den Nachmittag verbringen wir am Privatstrand des Hotels.
8. Tag:
Heute werden wir am Vormittag in unser All inclusive- Hotel für die zweite Woche, den Club Al Moggar Garden Beach,transferiert. Dort angekommen genießen wir nach dem Mittagessen die Vorzüge des All-In-Tourismus am Pool.Die Gartenanlage ist wirklich wunderschön und wohl auch,abgesehen von der im Agadir Beach Club, einzigartig in Agadir. Die Gärtner geben sich hier sehr viel Mühe und sindhier den ganzen Tag zu Gange.
Das Zimmer ist allerdings nicht so das, was man als das
9. Tag:
10. Tag: (Hennings Geburtstag)
Heute geht es nun wirklich zum Souk el Had von Agadir und zum Berber- und Arabersouk nach Imezegane. Der Souk von Agadir hat alles was das Herz begehrt. Von A wie
Nach dessen Besichtigung lassen wir uns nach Imezegane
Dafür spricht mich hier jeder 4te an,
Nach dem Abendessen machen wir, auch um der etwas nervigen Animation zu entgehen, einen ausgedehnten Spaziergang an der Standpromenade. Ab etwa 20Uhr ist hier wieder richtig etwas los. Bevor wir zum Hotel zurückkehren genießen wir noch in einem der unzähligen Cafes unseren, einen inzwischen Standart gewordenen,Minztee.
11. Tag:
All – Inclusive – Tourismus in seiner höchsten Form.
Unser Pool
Lesen am Pool während der Hotelurlaube meine Hauptbeshäftigung
Die Gartenanlage des Hotels
Ein Besonders gelungenes Beispiel für die Künste unserer unermüdlichen Gärtner
Der Strand
12. Tag:
Siehe Tag 11. Jedoch am Abend gehen wir noch zu
An der Strandpromenade von Agadir
Sonnenuntergang
Am Yachthafen - wahrlich kein schlechter Kahn
Roland und ich am Hafen
13. Tag:
Zum letzten Mal genießen wir heute zusammen das
Zum Abendessen gehen wir in das zum Hotel zugehörige
14. Tag: (last day in paradise)
Nach dem Frühstück packen wir bis auf unsere Pool-
In Frankfurt angekommen geht’s recht flott. Man merkt
Alles in Allem ein doch recht schöner
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Henning
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11:00
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Sonntag, 21. Dezember 2008
Goodbye George!
Hans-Christian Ströbele ist wirklich mein Held bei Grüns. Wie man auch mit fast 70 Jahren noch so cool sein kann verdient Respekt. Das der Mann ein Händchen für coole Gastauftritte in Musikvideos hat bewies er ja schon in Stefan Raabs macht das Hanf Frei vor einigen Jahren.Auch beim folgenden Bush Abschiedsvideo von Ratatöska beweist Ströbele Humor. Wären doch nur alle Alt 68er so authentisch !
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Via Hammelsprung
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Henning
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14:26
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Ressorts: Musikvideos, Spaß, Videos
Neues Label Audio
Im Laufe der Zeit haben sich in diesem Blog einige interessante Radio Diskussionen und Features angesammelt.Damit diese künftig nicht mehr im riesigen Meer aus Videos und Politik Beiträgen unbeachtet untergehen gibt es jetzt das Label Audio.
Ich wünsche viel Spaß!
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Henning
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12:43
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Ressorts: Interna
Sind Antisemitismus und Islamophobie vergleichbar?
Feindbild Muslim-Feindbild Jude. Unter diesem Motto veranstaltete das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung vor wenigen Tagen eine Fachkonferenz. Die Grundfrage der Konferenz lautet in wiefern sich Parallelen zwischen Antisemitismus und Islamophobie herstellen lassen, und nicht zuletzt ob es vor dem Hintergrund des Holocaust in den der Antisemitismus mündete überhaupt legitim ist den Antisemitismus für Vergleiche heranzuziehen .Nicht wenige warfen dem Zentrum vor sich auf Abwege zu begeben und durch die vergleichende Analyse letztlich den Antisemitismus zu relativieren.
Ich persönlich halte von derlei Vergleichs Verboten recht wenig. Der Vergleich ist für mich ein legitimes und unverzichtbares Mittel zum Verständnis von Systemen und Problemen. Verbieten wir Vergleiche können wir im Grunde die Politikwissenschaft und Historiographie schließen.Ich gestatte mit nur in einem Extremfall eine Abweichung von dieser Ansicht.
So bin ich der Auffassung das vergleichende Analysen des Holocaust tatsächlich sehr problematisch sind,da es sich hier trotz gewisser Ähnlichkeiten mit dem Stalinismus doch um etwas ziemlich singuläres handelt. Insofern befinde ich mich auf einer Linie mit Kocka Mommsen und Habermas und ihren Positionen im Historikerstreit der späten 80er Jahre.
Abgesehen von diesem Extremfall halte ich Vergleiche aber wie gesagt für absolut legitim. So auch im Fall von Antisemitismus und Islamophobie.Zwar lassen sich die beiden Phänomene nicht Gleichsetzen,sie teilen aber gewisse Denkfiguren. Sowohl Antisemiten als auch Islamophobe gehen von einer Unterwanderung durch den Gegner aus, die letztlich die eigene Kultur zerstört. So gesehen ersetzt die Islamophobie die Angst vor der Jüdischen Weltverschwörung durch die Idee einer systematisch betriebenen Islamisierung Europas. Diese wird entweder offen propagiert,oder ist wo sie nicht offen zutage tritt, wie etwa bei der gemäßigt islamischen Türkischen Regierungspartei AKP teil einer Geheimen Agenda.
Auch sonst werden Muslime in einschlägigen Weblogs wie Politically Incorrect oder Die Achse des Guten ganz ähnlich wie einst der Jude als primitive Kinder fressende Monster dargestellt, die unsere Kinder mit ihrer Lehre Vergiften wollen und grundsätzlich nichts besseres zu tun haben als nicht muslimische Minderheiten zu vertreiben und Zwangsehen wahlweise mit Teenagern oder Kindern einzugehen. Aus der Jude ist unser Unglück wird in gewisser weise der Muslim ist unser Unglück.
Bemerkenswert offen finden sich bei PI übrigens auch Artikel der Jungen Freiheit - immerhin eine der NPD nahe stehende rechtsextreme Wochenzeitung im Pressespiegel. Hier zeigt sich meiner Meinung nach am deutlichsten die gedankliche Nähe zwischen den Islamophoben und der Neuen Rechten.Wenn man sich nun überlegt das sich die Islamophoben zugleich als Pro amerikanisch und Pro israelisch definieren wird die ganze Absurdität der neuen Islamophobie deutlich.
Zusammenfassend lässt sich meiner Ansicht nach sagen das Antisemiten und Islamophobe bemerkenswerte Ähnlichkeiten in ihren Denkfiguren aufweisen. Die unverholene Kooperation von Pi mit der Jungen Freiheit oder Pro Köln macht außerdem deutlich dass es von der Islamophobie bis zum Rechtsextremismus offenbar nur ein kleiner Schritt ist. Durchbrochen wird die schöne Reihe der Analogien allerdings von der bedingungslosen USA und Israel Solidarität die aus dem Antideutschen Teil der Antifa entlehnt ist und so gar nicht in klassische Antisemitische Muster passt Hier zeigt sich wie inkonsistent diese Ideologie ist.
Zum krönenden Abschluss dieses Beitrages nun noch etwas Expertise in Form der Podiumsdiskussion zur Konferenz aus dem Inforadio Berlin Es diskutieren:
Dr. Katajun Amirpur
Islamwissenschaftlerin, Autorin
Sergey Lagodinsky
Rechtswissenschaftler und Publizist
Claudia Dantschke
Zentrum Demokratische Kultur - ZDK
Prof. Dr. Wolfgang Benz
Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin
Moderation: Alfred Eichhorn
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Henning
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Ressorts: Audio, Politik und Gesellschaft Natioinal
Samstag, 20. Dezember 2008
Renaissance für die Gewerkschaften?
Gewerkschaften gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als dahin siechende Auslaufmodelle des untergegangenen Industriezeitalters. Vielen in der CDU/CSU und FDP gelten und galten sie gar als Bremser der wirtschaftlichen Erneuerung denen man am Besten schnellsten das Genick brechen sollte.Zugleich verloren die Gewerkschaften über die letzten 15-20 Jahre derart Massiv an Mitgliedern, dass ihr endgültiger Untergang Nur noch eine Frage der Zeit schien.
Umso überraschender erscheint da die Meldung des Spiegel, dass Verdi und die IG Metall erstmals seit langer Zeit wieder Mitglieder hinzugewinnen. Demnach Standen 2008 bei Verdi 123.077 Eintritten nur rund 104.000 Austritte gegenüber was immerhin einen Netto Zugewinn von 19.000 Mitgliedern macht.
Gut sieht es laut Spiegel auch bei der IG Metall aus, die besonders viele Leiharbeiter für sich gewann, hier fehlen mir allerdings konkrete Zahlen.Sicherlich kann man aus diesen Zahlen keine generelle Renaissance der Gewerkschaften ableiten, eine interessante Momentaufnahme sind sie aber dennoch.
Begrüßenswert und Folgerichtig finde ich dabei insbesondere die Strategie der IG Metall vor allem unter Leiharbeitern für sich zu werben. Nur so geht es.Die Gewerkschaften können nur dann wieder an Unterstützung gewinnen wenn sie sich auch für die Schwachen auf dem Arbeitsmarkt einsetzen und auch Arbeitslose mit in den Blick nehmen. Schließlich schlummern hier Mitgliederpotenziale wenn es gelingt durch kluge Verhandlungsführung Arbeitsplätze zu schaffen.
Andererseits bin ich der Meinung das die Gewerkschaften ihre Gangart deutlich verschärfen müssen um mehr für ihre Mitglieder herauszuholen. Dabei ist es natürlich eine schwierige Gratwanderung auf der einen Seite die Tarifauseinandersetzung zu verschärfen, andererseits aber etwas für Arbeitslose zu erreichen. Meiner Meinung nach muss dieser versuch aber gemacht werden. Zu oft sind Gewerkschaften in der Vergangenheit als Tieger gestartet und als Bettvorleger gelandet. Man denke nur an die IG Metall die mit 8% in die Verhandlung ging und am Ende mit knapp vier heraus kam und das auch noch über eine lange Laufzeit gestreckt.
Der Frankfurter Politologe Joachim Hirsch hat die Soziale Marktwirtschaft einmal als einen Klassenkompromiss zwischen Arbeit und Kapital bezeichnet. Dieser ist aber spätestens ab 1983 von der Kapitalseite aufgekündigt worden. Sie betreibt seit 25 Jahren einen Neoliberalen Klassenkampf von Oben. Wenn man die Kreuzbraven Gewerkschaften so beobachtet hat man den Eindruck als konnten oder wollten sie das nicht begreifen.
Selbst jetzt wo das Versagen des Neoliberalismus offensichtlich wird lasen sie sich quasi Widerstandslos in die konstatierte Aktion der Kanzlerin einbinden und lassen sich auf das wenig glaubwürdige Angebot der Arbeitgeber ein 2009 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Diese Offerte kann wenn überhaupt nur für fest Angestellte gelten, den Leiharbeitern hilft sie nicht. Ergo fällt man der Klientel bei der man zugewinne verzeichnet in den Rücken.
Zusammenfassend halte ich ein erstarken der Gewerkschaften für nicht ausgeschlossen. Voraussetzung ist aber für mich eine neue Politik die das Verhältnis zwischen Radikalität und Pragmatismus neu aus zu tarieren sucht Ich würde sie mit den Schlagworten so radikal wie möglich, so pragmatisch wie nötig umschreiben. Hier steht den Gewerkschaften sicher noch ein schwieriger Weg bevor,gelingt er aber könnten sie ihre Krise überwinden.
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Henning
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01:25
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Ressorts: Politik und Gesellschaft Natioinal
Donnerstag, 18. Dezember 2008
CDU und Spätabtreibung
Abtreibungen sind immer ein schweres moralisches Dilemma Besonders schlimm ist es bei Spätabtreibungen. Hier werden nämlich völlig legal Kinder getötet die eigentlich schon recht weit entwickelt sind, sodass in Deutschland faktisch ein Zweiklassenrecht in Sachen Abtreibung herrscht. Ist ein Kind gesund so ist es ab der 12. Woche ohne Wenn und Aber geschützt. Ist es aber behindert oder missgebildet kann es bis zur Geburt abgetrieben werden. Da kann dann je nach Standpunkt des Arztes schon eine Hasenscharte als Begründung ausreichen.
Ich finde diese Rechtslage seit jeher problematisch. Auf der einen Seite kann ich natürlich verstehen dass Frauen nicht dazu gezwungen werden sollen ein behindertes Kind aus zu tragen mit dem sie überfordert wären,denn damit wäre weder Mutter noch Kind gedient. Auf der anderen Seite aber sind Menschen für mich nicht weniger schützenswert nur weil sie eine Behinderung haben.
Insofern finde ich es gut das Heute auf Anregung der CDU/CSU im Bundestag darüber beraten wurde ob es sinnvoll ist den Ärzten erweiterte Beratungspflichten aufzuerlegen. Hier endet aber auch schon meine Gemeinsamkeit mit den Christlichen Demokraten den deren Haltung zu Behinderten ist absolut bigott.
Auf der einen Seite treten sie für Gesetzesverschärfungen ein um Spätabtreibungen zu erschweren, andererseits aber ist die CDU/CSU nicht willens die gesellschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen um mehr Eltern dazu zu ermuntern das Leben mit einem behinderten Kind zu wagen.
Dazu wäre eine entschiedene Politik der Inklusion nötig. Das fängt bei integrativen Kitas und Kindergärten an, geht weiter über die integrative Beschulung und endet bei der besseren Integration Behinderter in den Arbeitsmarkt. All dies aber lehnt die CDU ab. Sie will behinderte weiter in eigene Schulen und Kindergärten schicken und damit faktisch Ghettoisieren. Ich bin zwar kein kategorischer Gegner der Sonderschule , allerdings bin ich der Auffassung das es einen Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik geben muss. Die Sonderschule muss zur Ausnahme die Integration zur Regel werden.
Dies verbunden mit besserer Förderung für Kinder und Eltern sollten die Richtigen Bausteine sein um künftig mehr Behinderten das Leben zu retten.Solange die Christlichen Demokraten sich hier nicht bewegen werden sie ihr Ziel die Zahl von Spätabtreibungen zu senken nicht erreichen.
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Henning
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21:04
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Ressorts: Politik und Gesellschaft Natioinal
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Fang die Ratte !
Vorschläge wie sich das unnütze Hartz lV Pack in der Gesellschaft nützlich machen kann gibt es viele. so forderte der Gesundheitsökonom Peter Oberender jüngst eine Legalisierung des Organhandels damit sich Arme durch Organverkauf etwas dazu verdinen können. Da nach geltendem Recht Hartz lV Empfänger dazu verpflichtet sind jede legale Möglichkeit zu nutzen um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern liefe eine solche Regelung letztendlich auf eine Organspendepflicht für Langzeitarbeitslose hinaus.
Ein neuer wesentlich weniger lukrativer ,besonders Menschenunwürdiger Vorschlag kommt jetzt aus Berlin.Henner Schmidt seines Zeichens Fraktionsvorsitzender der FDP möchte Hartz lV Empfänger auf Rattenfang schicken. Pro gefangener Ratte sollen die Arbeitslosen 1€ erhalten.
Schmidts Argumentiert dabei,wenn Arbeitslose schon Pfandflaschen Sammeln um über die Runden zu kommen,können sie sich ebenso gut bei der Bekämpfung der Rattenplage nützlich machen.Hier wird also der Missstand das Arbeitslose aufs Flaschen Sammeln abgewiesen sind um zu überleben genutzt um die Heranziehung zur Schädlingsbekämpfung zu legitimieren.
Angenehmer Nebeneffekt dürfte dann wohl auch sein dass einige teuer tariflich bezahlte Schädlingsbekämpfer bei den Stadtwerken weg rationalisiert werden könnten So funktioniert Neoliberale Sozial und Finanzpolitik. Das Pack von der Straße geholt und nebenbei den Staatssäckel bei den Personalkosten entlastet.
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Henning
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01:46
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Ressorts: Politik und Gesellschaft Natioinal
Samstag, 13. Dezember 2008
Krankenschein für Illegale
Etwa eine Million Menschen Leben in Deutschland ohne Aufenthaltsstatus. Dies hat für die betroffenen zur Folge das sie keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben,denn nach geltendem Recht müssen Kostenträger Illegale die behandelt werden den Behörden melden.Viele Flüchtlinge verschleppen deshalb auch schwere Erkrankungen. Ihnen bleiben nur wenige Anlaufstellen von Hilfsorganisationen die sie behandeln ohne ihre Daten weiterzugeben.
Nun kann man sich natürlich auf den Standpunkt stellen das die Illegalen ihr Schicksal selbst gewählt haben und eben niemand ohne Aufenthalt an unserem Sozialsystem partizipieren darf punkt. Diese Sicht verkennt jedoch das es sich auch bei Flüchtlingen um Menschen handelt die über Menschenrechte verfügen. Eines davon ist das Recht auf medizinische Versorgung.Insofern ist die heutige Rechtspraxis ein Verstoß gegen die Menschenrechte und überdies schlicht inhuman
Meiner Meinung nach gehört in einer freien Welt das gesamte Aufenthaltsrecht auf den Prüfstand, den das wir in Zeiten der Globalisierung für den freien Warenverkehr plädieren, zu gleich aber Menschen in legale und illegale scheiden erscheint mir widersinnig, zumal die Erfahrung zeigt das wir illegale Einwanderung ohnehin nicht verhindern können. Vielfach braucht unsere Wirtschaft die Illegalen geradezu. So gibt es Studien die zeigen, dass der gesamte Bereich der Häuslichen Altenpflege vielfach ohne die Illegalen gar nicht mehr auskommt. Letztlich gilt kein Mensch ist Illegal!
Glücklicherweise setzt sich auch in der Politik langsam ein humanerer Umgang mit Illegalen durch,sodass es zumindest für die rund 100.000 Illegalen in Berlin nun Hoffnung auf eine bessere medizinische Versorgung gibt. Laut taz denkt der Berliner Senat nämlich über die Einführung anonymer Krankenscheine oder Chipkarten nach. Meiner Ansicht nach eine sinnvolle Initiative
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Henning
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22:10
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Ressorts: Politik und Gesellschaft Natioinal
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Türkisch für Anfänger Kinofilm in Planung
Bislang war er nur eine Andeutung.Doch nun zeichnet sich ab das es die ARD mit dem Türkisch für Anfänger Kinofilm tatsächlich ernst meint.Zumindest bestätigt die ARD gegenüber Digitalfernsehen.de konkrete Planungen. Man sei bemüht alle Schauspieler für den Film zu gewinnen.
Auch eine mögliche Handlung zeichnet sich ab. Seit gestern wissen wir nämlich das Lena von Cem ein Kind erwartet, und auch Metin möchte von seiner Doris noch ein Kind, Warum also nicht noch ein Kinofilm über das Babychaos bei den Schneider-Öztürks? Ich würde mich freuen.
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Henning
um
18:24
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Ressorts: Fernsehen und Medien
Akademische Erfolgsmeldung
Anfang der Woche habe ich meine Geschichte Hausarbeit abgeholt. Zur Entstehung siehe hier hier und dort. Entgegen meiner eher pessimistischen Erwartungen ist die Arbeit richtig gut geworden. Aus der Beurteilung des Dozenten:
Klug aufgebaute, schlüssig argumentierende und erfreulich nah an der zeitgenössischen Publizistik gearbeitete Hausarbeit,die auch die neuere Forschungsliteratur in lobenswerter Breite zur Kenntnis nimmt.
In Zahlen bedeutet das eine 1,7.Es hat sich also mal wieder gezeigt das ich es in Geschichte ziemlich drauf habe. Ich wünschte eine ähnlich gute Note gelänge mir auch mal in Politik um das diffuse Gefühl abzutöten das ich das falsche Hauptfach studiere.In Politik bin ich zwar nicht wirklich mies, meist kommt aber immer eine Note schlechter heraus. hier sind also schwache Zweien mehr oder weniger Standard.
Entweder hab ich mich in Politik noch nicht genug angestrengt, oder aber meine Art zu Denken und zu argumentieren gefällt den Historikern schlicht besser. Keine Ahnung. Wie auch immer das ging jedenfalls runter wie Öl und in Politik habe ich ja noch 2 Gelegenheiten mich richtig reinzuhängen.
In diesem Sinne
Henning
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Henning
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00:52
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Erster US-Soldat beantragt Asyl in Deutschland
Ein US-Soldat der Asyl in Deutschland beantragt? Klingt exotisch? Gibt es nicht? Gibt es doch! Der Irak-Veteran André Shepherd hat genau das getan. Er Er sagt:
"Ich kann nicht mehr an diesem völkerrechtswidrigen Krieg teilnehmen.In den USA droht ihm dafür im schlimmsten Fall die Todesstrafe.Shepard hat der FR ein Interview gegeben indem er seinen Weg zur Desertation anschaulich beschreibt. Dabei wird deutlich das es sich bei ihm um keinen wild gewordenen Pazifisten handelt den Shepard hält fest das er absolut bereit wäre sein Land gegen Feinde zu verteidigen.
Interessanterweise konnte Shepard mit seinem Antrag auf Asyl im Gegensatz zu den allermeisten seiner Leidensgenossen Erfolg haben, den die Gesetzeslage scheint günstig.Die EU-Qualifikationsrichtlinien sagen nämlich dass die Staaten der Union Soldaten einen Flüchtlingsstatus gewähren müssen , wenn diese nicht an einem völkerrechtswidrigen Krieg teilnehmen wollen.Das es sich beim Irak-Krieg um einen Völkerrechtswidrigen Krieg handelt dürfte vor Gericht relativ unbestreitbar sein.
Dennoch ist damit zu rechnen das die USA ihren geballten Einfluss einsetzten werden um einen Erfolg Shepards zu verhindern. Das hat damit zu tun das in Deutschland noch immer 60.000 US-Soldaten stationiert sind. Hätte Shepard Erfolg konnte von seinem Fall eine Signalwirkung für andere Soldaten ausgehen die ebenfalls nicht mehr in den Irak wollen.Deshalb werden die USA alles tun um einen Präzedenzfall abzuwenden.Ich drücke Shepard alle Daumen.
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Ressorts: Politik und Gesellschaft Natioinal
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Internationaler Gerichtshof für Umwelt und Klimaschutz?
Umweltsünden gibt es viele. Ihre juristische Verfolgung insbesondere auf internationaler Ebene ist ein Niemandsland. Das konnte sich nun ändern vorausgesetzt die Weltgemeinschaft folgt dem Vorschlag des britischen High Court Richters Stephen Hockman. Dieser tritt dafür ein, dass der Internationale Gerichtshof seine Rechtssprechung auf Klima und Umwelt ausdehnt. Vor dem Hintergrund nur zögerlich umgesetzter Klimaziele schlägt Hockman die Einführung eines Rechts auf eine gesunde Umwelt vor.
Dann könnten Staaten oder Unternehmen wenn sie gefährdete Arten nicht hinreichend schützen, die Umwelt beeinträchtigen oder eben die beschlossenen Klimaziele nicht einhalten, vor dem Internationalen Gerichtshof dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
Als ersten Schritt zum Gerichtshof fordert Initiator Hockman das der Internationale Gerichtshof die Einhaltung des Nachfolge Abkommens zum Kyotoprotokoll das derzeit im polnischen Posen verhandelt wird überwachen soll. Angeblich hat sich der britische Premier Gordon Brown zusammen mit einigen Abgeordneten für die Einrichtung des Gerichtshofs ausgesprochen.Horkman erhofft sich neben den Strafen die der Gerichtshof aussprechen soll vor allem das eine solche Einrichtung die Unternehmen sensibilisiert und den Druck der Weltöffentlichkeit erhöht.
Ich persönlich mag die Idee. Wie bei allen Institutionen der Un stellt sich aber die Frage nach effektiven Zwangsmitteln. Ein Gerichtshof der nur symbolische Rügen ausspricht hilft nicht, auch wenn ich einräume dass dies helfen kann Öffentlichkeit zu mobilisieren. Nötig sind darüber hinaus aber drastische Strafen nach dem Verursacherprinzip.Am Besten orientiert am US-Amerikanischen Schadensersatzrecht.
Nur so werden die Firmen wirklich umdenken schließlich leben wir im Kapitalismus und dort werden Dinge die zu teuer sind nicht mehr gemacht. Deshalb muss das Kapital mit seiner eigenen Logik geschlagen werden.Gelingt dies macht ein solcher Gerichtshof absolut Sinn.
Via Telepolis
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Henning
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Ressorts: Politik und Gesellschaft International
Montag, 8. Dezember 2008
Responsibility to protect?
Am 10.Dezember jährt sich die Verabschiedung der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum 60.mal.Zeit um Bilanz zu ziehen.Die sieht meiner Meinung nach eher schlecht aus. Auch 60 Jahre nach der Verabschiedung sind die Menschenrechte alles andere als durchgesetzt. Noch immer toben zahlreiche Kriege und Genozide. Ich verweise an dieser Stelle nur auf den Kongo Dafur oder die Zustände in Somalia wo wir aktuell lieber Handelsrouten schützen als Menschenrechte.Allenfalls Punktuell lassen sich Erfolge verzeichnen, etwa mit der Installation des Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte und einige beispielhafte Prozesse wie den gegen Charles Taylor oder Slobodan Milosevic.
Vor dem Hintergrund dieser eher betrüblichen Bilanz ist in den letzten Jahren ein neues Konzept der Internationalen Politik in die Diskussion gekommen, welches auf den Namen Responsibility to protect hört Responsibility to protect geht von einer moralischen Pflicht zum Schutz der Menschen in Staaten aus welche die Kriterien von Good Governance nicht erfüllen können oder wollen.Das bedeutet Staaten haben eine Verantwortung ihr Bevölkerung gut zu regieren. Wird diese nicht erfüllt tritt die Pflicht der Weltgemeinschaft zum Schutz der Bevölkerung ein.
Dieser Ansatz ist neu und hat etwas revolutionäres da er das bisher zentrale Prinzip der Staaten Souveränität durchbricht und dafür den Schutz der Menschenrechte ins Zentrum rückt. Das Problem an der Sache ist zweierlei. Erstens fehlen den vereinten Nationen schlicht die Mittel zum Eingreifen schließlich verfügen die UN über kein stehendes Heer.Zweitens stellt sich die Frage in welchen Fällen interveniert werden soll.Nur zur Verhinderung schlimmster Menschenrechtsverletzungen ? Oder muss die Schutzverantwortung ausgedehnt werden?
Schließlich umfassen die Menschenrechte auch das Recht auf Ernährung oder das Recht auf freie Meinungsäußerung. Das könnte dann beispielsweise bedeuten das die Staatengemeinschaft die Pflicht hätte gegen China zu intervenieren. Schließlich treten die Chinesen Die Meinungsfreiheit mit Füßen.Krieg also zur Rettung Chinesischer Dissidenten? Schwer vorstellbar aber theoretisch aus der Idee der Responsibility to protect ableitbar. Ebenso wäre dann eine Intervention zum Beispiel in Simbabwe legitim um die korrupte Regierung Mugabe zu stürzen.
Man sieht also das dass Konzept der Responsibility to protect zwar mit einem hohen und begrüßenswerten Anspruch antritt,jedoch ein hohes Missbrauchspotenzial in sich trägt, Wollte man den gesamten Katalog der Menschenrechte auf diesem Weg durchsetzen fänden sich dutzende Gründe zu Interventionen,Deshalb sollte dieses Instrument auf schwerste Menschenrechtsverletzungen begrenzt bleiben.
Sinn konnte in diesem Zusammenhang eine Modifikation des Vetorechts im Sicherheitsrat machen. Dieses Konnte man für Fälle des Genozids aussetzen.Damit wäre ausgeschlossen das Menschenrechte unter die Räder geostrategischer Interessen der ständigen Mitglieder kommen. Sonderlich realistisch ist dies aber nicht den eine solche Reform müssten ja auch die P5 mittragen.Insgesamt ist die Responsibility to protect ein interessantes Konzept das aber nur mit bedacht eingesetzt werden sollte. Sonst ist bald die ganze Welt aus vielfältigsten Gründen mit Friedenstruppen überschwemmt. Nicht unbedibgt sinnvoll
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Henning
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Ressorts: Politik und Gesellschaft International
Sonntag, 7. Dezember 2008
Henning Goes Openair
Vor gut einer Stunde habe ich das Erste Ticket für ein Openair Festival meines Lebens bestellt. Bisher habe ich mich von solchen Veranstaltungen immer fern gehalten, weil ich davon ausging das ich sie körperlich nicht durchstehe. Außerdem fehlte mir bislang immer die passende Begleitung.Nun habe ich diese Bedenken zurückgestellt und werde nächsten Sommer mal testen wie mir drei Tagen Openair gefallen.Ziel meines Testlaufs wird das Openflair in Eschwege sein, das ich zusammen mit Matthias unsicher machen werde.
Das bisherige Lineup klingt ganz nett. In Extremo, Flogging Molly Deichkind und Maximo Park versprechen gute Unterhaltung. Silbermond mag ich nicht aber man muss sich ja nicht alles ansehen Mal sehen was noch kommt , Ich freu mich jedenfalls auf drei hoffentlich nette Tage.
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Henning
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23:35
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Der Hitler Rap
Nach längerer Pause ist es mal wieder an der Zeit für einen Beitrag aus der Serie Hitler und was die Popkultur daraus macht.Diesmal präsentiere ich euch den Hitler Rap der US-Rapper und Komiker von the whitest Kids Meiner Meinung nach durchaus gelungen. Doch halt darf man über Nazis lachen? Ich halte es da seit jeher mit Walter Moers, der diese Frage mit einem entschiedenen "Nein man muss"! beantwortete.
Viel Spaß !
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Via taz Hitlerblog
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Henning
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Ressorts: Hitler und Nationalsozialismus, Satire, Videos
Samstag, 6. Dezember 2008
Du sollst deine Fahne lieben !
Ein Sturm der Entrüstung fegt durch die Republik.Ziel diverser Angriffe aus der CDU/CSU und FDP ist der Grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Strobele. Worin besteht Ströbeles Vergehen? Er hat in einem Interview mit dem Deutschlandfunk erklärt,dass ihn eine übermäßige Beflaggung ein wenig "an nationale Überbetonung, an nationalistische Tendenzen" erinnere. Ströbele bezog sich dabei auf die exzessive Beflaggung während der Fussballweltmeisterschaft 2006, bei der er sich etwas unwohl gefühlt habe.
Politiker der Union bezichtigten ihn deshalb eines gespaltenen Verhältnisses zur Deutschen Nation. Der CSU Hardliner Norbert Geis, der sich auch gerne als Schwulenhasser profiliert erklärte
"Wenn Herr Ströbele ein gebrochenes Verhältnis zu seinem Vaterland hat, muss er das nicht an die große Glocke hängen. Abgeordnete sollten ein respektvolleres Verhältnis zu den Symbolen der deutschen Nation haben"
Was lernen wir also aus dieser Petitesse? Offensichtlich ist die Revitalisierung unseres Nationalbewusstseins in den letzten Zwei Jahren soweit voran geschritten,dass die Artikulation eines distanzierten Verhältnisses zu Fahne und Nation bereits als ein grobes Vergehen betrachtet wird. Es gilt das ungeschriebene Gesetz du sollst deine Fahne lieben.Mir gibt ein solcher Zustand zu denken, den dass es im letzen Jahrhundert genug Ereignisse gab die ein distanziertes Verhältnis zu Nation und Vaterland mehr als rechtfertigen muss an dieser Stelle nicht extra ausgeführt werden.
Es sollte in diesem Land möglich sein diese Position zu vertreten ohne als Nestbeschmutzer angesehen zu werden.Vielleicht haben all die Linken, die im sogenannten aufgeklärten Patriotismus der letzten WM und EM ein Vehikel zur Reaktivierung alter Nationalismen sehen doch nicht ganz unrecht.In Jedem Fall ist es seitdem wieder hipp sich Positiv auf seine Nation zu beziehen.Nicht zwangsläufig eine gute Entwicklung.
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Henning
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03:08
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Mittwoch, 3. Dezember 2008
Deutsch in die Verfassung?
Deutsche Sprache ins Grundgesetz fordert die CDU auf ihrem Parteitag. Was ist davon zu halten?Meiner Meinung nach recht wenig. Deutsch ist bereits seit Anbeginn dieser Republik als Amtssprache festgeschrieben. Einer Grundgesetzlichen Festschreibung wie sie der CDU Vorschwebt bedarf es deshalb schlicht nicht. Desweiteren stellt sich die Frage welche Folgen eine solche Festschreibung überhaupt haben soll. Will man der Deutschen Bahn zukünftig Kunstbegriffe wie Servicepoint verbieten, oder jeden Jugendlichen der einen Mix aus Türkisch und Deutsch spricht aus der Bahn werfen?Wohl kaum.
Wichtiger als das Deutsche im Grundgesetz ist Deutsch an den Schulen. Ziel muss sein das Jedes Kind am Ende seiner Schulzeit vernünftig Deutsch beherrscht . Dazu braucht es eine gute Bildungspolitik und keine Überflüssigen Normierungen im Grundgesetz.Abgesehen davon sendet eine solche Initiative ein falsches Signal an alle Zuwanderer. Die Botschaft lautet wer Kein Deutsch spricht gehört nicht dazu.So wird über das Vehikel Sprache ein Assimilationsdruck erzeugt, der Kontraproduktiv und überflüssig ist.
Überflüssig erscheint mir dieser deshalb weil es schließlich zu den großen Erfolgen der Integrationsdiskussion der letzten Jahre zählt, dass die Kenntnis der Deutschen Sprache als Voraussetzung für Integration inzwischen zum Konsens über alle politischen Lager hinweg geworden ist.Selbst die Migrantenverbände propagieren dies inzwischen.Vor diesem Hintergrund die Migrantenverbände mit einer Initiative vor den Kopf zu stoßen die fatal an die unsägliche Diskussion zur Deutschen Leitkultur erinnert halte ich gelinde gesagt für ziemlich dämlich.
Unter dem Strich erscheint mir die Forderung nach der Deutschen Sprache im Grundgesetz als überflüssig. Sie wurde wohl vor allem los getreten um das Bedürfnis des konservativen CDU-Flügels nach einer Prise Nationalismus zu befriedigen. Ich denke die Deutsche Sprache und ihrer Sprecher sind selbstbewusst und Stark genug um keinem Schutz durch das Grudgesetz zu bedürfen.
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Henning
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13:17
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Dienstag, 2. Dezember 2008
CDU und DDR
Dieser Tage kommt ein Geschichtliches Kapitel wieder an de Oberfläche, welches diese Republik in den letzten 20 Jahren geflissentlich verdrängt hat. es handelt sich um die Geschichte der Ost-CDU als Blockpartei in der DDR. Äußerer Anlass für das ganze Gezäter sind bemerkenswerte Lücken im Lebenslauf des Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, der sich nur sehr Zögerlich daran erinnert im Staatsapparat tiefer verstrickt zu sein als bisher zugegeben.
Ich möchte gar nicht den Stab über Tillich brechen,den dieser mag gute Gründe gehabt haben sich in der Ost-CDU zu engagieren. Allerdings muss an dieser Stelle schon einmal daran erinnert werden das die West-CDU die Ost-CDU geräuschlos samt Mitgliedern und Vermögen geschluckt hat. Insofern erstaunt mich der Fall Tillich oder auch die Enthüllungen über Dieter Althaus in keiner Weise. Abseits der Frage Persönlicher Schuld ist für mich aber etwas anderes entscheidend :
Permanent hat die CDU von der Linkspartei eine Schonungslose Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte verlangt und jeden Politiker bei dem Unregelmäßigkeiten im Lebenslauf nachzuweisen waren gnadenlos an den Pranger gestellt.Dies geschah teilweise sicherlich auch zurecht, allerdings muss nun auch von der CDU die selbe moralische Härte im Umgang mit sich selbst erwartet werden. Alles andere würde nur unglaubwürdige Doppelstandards produzieren, welche ihr im Osten sicher nicht helfen würden. Geht man nun nachsichtig mit der eigenen Vergangenheit um , so würde dies auch eine entsprechende Beruhigung im Umgang mit den Linken implizieren.
Indessen dürfte hier wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens sein, wobei es der CDU in Zukunft zumindest argumentativ schwerer fallen dürfte den Linken ihre Verfehlungen um die Ohren zu hauen. Aus meiner Sicht ein befriedigendes Ergebnis dieser Affäre.
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Henning
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14:25
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Montag, 1. Dezember 2008
The Simpsons Versus Apple
In gut 20 Jahren haben die Simpsons schon so einiges auf die Schippe genommen. In der 20, Staffel erwischte es nun Steve Jobs und seine Jünger.
Viel Vergnügen
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Henning
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19:45
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Tage des Abschieds
Diese ersten Dezembertage haben für mich etwas trauriges. Ab morgen laufen die letzten 8 Folgen der finalen dritten Staffel der von mir heiß geliebten Multikulti Familienserie Türkisch für Anfänger. Auf der einen Seite muss man nicht traurig sein den Chefautor Bora Dagtekin erzählt die Serie anständig zu ende und alle offenen Fragen werden beantwortet. Insofern besteht keine unbedingte Notwendigkeit für eine 4. Staffel.Schade finde ich den Abschied der Serie trotzdem.
Mit Türkisch für Anfänger verabschiedet sich eine der geistreichsten und mutigsten Serien der letzten Jahre vom Bildschirm die nicht nur gut unterhalten hat sondern das schwierige Multikulti Thema auf eine erfrischend lockere Art und Weise bearbeitete.Es wäre sicherlich möglich gewesen die Serie mit einem etwas gemächlicheren Erzähltempo noch in eine vierte Staffel zu bringen So aber wird in einem irrwitzigen Tempo sämtlicher Stoff verschossen. Schade drum. Mir werden die Schneider-Öztürks ab dem 12.12. 19:15 Uhr fehlen.
Einen kleinen Hoffnungsschimmer für alle Fans gibt es aber noch.Laut Bora Dagtekin gibt es Überlegungen Türkisch für Anfänger mit einem Kinofilm fortzusetzen. Eine Coole Idee. Allerdings ist hier warnend an BerlinBerlin zu erinnern. Auch nach dessen Ende gab es Gerüchte über einen Kinofilm etwas daraus geworden ist bis heute nix und das obwohl BerlinBerlin Quotentechnisch weit erfolgreicher war als Türkisch für Anfänger.Deshalb halte ich dieses Szenario auch für unwahrscheinlich. So gilt es die kommenden 2 Wochen zu genießen und sich dann am 12. 12. eine Träne aus dem Knopfloch zu wischen. Bye Bye Schneider-Öztürks!
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Henning
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13:02
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Ressorts: Fernsehen und Medien, Leben







































