Change this George !



Goorge Clooney  hat ein hervorragendes Image. Er dreht oft sehr gute Progressive und zumindest nach europäischen Maßsäben Linksliberale Filme, engagiert sich als UN-Botschafter, sowie gegen Armut allgemein.  Er nutzt seine Prominentenstatus also eigentlich in sehr positiver Art und Weise.Trotdem hat George Clooney einen ziemlich häßlichen Fleck auf seiner Westentasche,  auf den die Schweizer Organisation und Solidar in einem schönene Spot aufmerksam macht.

Georg Clooney macht  nämlich Werbung für Nespresso. Dieser ist Teuer, wird aber bis heute nicht fair gehandelt. Stattdessen beutet Nestlé nach wie vor Kaffeepflücker in skandalöser Art und weise aus. Das muss man nicht schlimm finden, mit Clooneys sonstigen Aktivitäten passt es aber nicht zusammen. Deshalb hat Solidar den folgenden Spot gedreht und fordert Clooney fans weltweit auf an ihr Idol zu appellieren, entweder den Werbevertrag zu kündigen oder Nestlé dazu zu bringen Nespresso ab sofort fairtrade zu produzieren. Ob das am Ende klappt ist natürliche offen, aber ein Prominenter wie Clooney kann zumindest gehörig öffentlichen Druck aufbauen um der Sache dienlich zu sein.


Wer sich der Kampagne anschließen will findet hier die Möglichkeit dem Clooney George einen Gruß da zulassen!Dem Rest wünsche ich viel Spaß mit dem gelungenen Protestspot!

Change this George !




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Janosch im Interview




Hier mal eine wirkliche schöne Reminiszenz für alle die mit den tollen Janosch Büchern rund um den kleinen  Tiger, den kleinen Bär und Tante Gans aufgewachsen sind. Man denke nur an das wunderbare Oh wie schön ist Panama oder die charmanten Fernsehumsetzungen unter dem Titel Janoschs Traumstunde.

Eben Jener Janosch weilt tatsächlich noch unter den Lebenden und hat je nach Standpunkt Heute bzw. gestern seinen 80. Geburtstag gefeiert.Der Medien scheue Autor hat bei der Gelegenheit dem Freitag ein launiges Interview über sein  Leben,die Tigerente und die besten Tricks zum Glücklich sein gegeben. Man erfährt zum Beispiel dass Janosch eigentlich Horst Eckert heißt,diesen Namen aber ablehnt und grundsätzlich als Herr Janosch unterschreibt.

Viel Spaß mit dem Interview!

Henning | , , , | Kommentar schreiben

Wie Arabiens Medien die Revolte der Araber wahrnehmen



Die Revolte in der MENA Region läuft weiter, der aktuelle Brennpunkt ist Libyen, wo Diktator Gaddafi inzwischen mindestens über Teile des Landes verloren hat. Wie aber transportieren die Medien der Region den Aufstand der Araber? Hierzu hat Mona Sarkis für Telepolis einen interessanten Artikel verfasst. Dabei wird deutlich das natürlich die allermeisten Sender und Zeitungen der Region weiter mehr oder weniger Stark unter der Fuchtel von Regierungen stehen. So steht zum Beispiel  Al-Arabiya mehr oder weniger Stark unter dem Einfluss von Saudi-Arabien.

Sarkis kommt dementsprechend  zu dem Ergebnis das allenfalls  Al Jazeera das Ziel neutraler Berichterstattung fast erreicht.Jedoch ist auch Al Jazeera ein Instrument Katarischer Außenpolitik. Dies zeigt sich bei der Berichterstattung über den Aufstand in Bahrain. Das dortige Massaker wurde auch dort totgeschwiegen. Die Araber und ihre Medien kommunizieren also auch weiter aneinander vorbei.

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Hitler,Hitler,Hitler !


Hier mal wieder ein Beitrag zum Thema Hitler !



Der Mann der zumindest im Deutschen Kontext zentral dafür verantwortlich ist, dass Hitler heute nur noch eine Popkultur Ikone ist, ist der Mainzer Historiker und Zeitgeschichtschef des ZDF Professor Dr. Guido Knopp.Wohl niemand hat Hitler dermaßen Quoten trächtig ausgeweidet und eine unglaubliche Serie an Dokumentationen zum Gröfaz produziert wie Knopp. Da Wären Hilters Kinder, Hitlers Helfer, Hitlers Frauen oder Hitlers Krieger,um nur einige zu nennen.



Zentrales Kennzeichen all dieser Dokus war immer ein großer Klangteppich, melodramatische Texte und Filmschnipsel,sowie  als Krönung   Zeitzeugen Interviews, in denen diverse  Altnazis aus dem Nähkästchen erzählen dürfen wie das damals so war beim Onkel Adolf. Das Resultat ist dann meiner Meinung nach kaum noch aufklärerisch sondern gleicht  eher einer Verharmlosung wenn nicht gar  Verherrlichung der NS-Diktatur. Der  offizielle  Bildungsauftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks bleibt auf der Strecke. 



 Die Zielsetzungen hohe Quoten und ordentlich Kohle für Professor Knopp und Konsorten wurde hingegen perfekt erfüllt.Eben diesen Aspekt nimmt folgender Cartoon aus dem Hause NDR auf die Schippe. Die von den Machern ersonnene  neue Hitler Doku ist zwar hochgradig pubertär, aber der Teil der Knopp auf die Schippe nimmt sitzt,passt, wackelt und  hat Luft !




Viel Spaß!

 

   
Via Hitlerblog


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Das Marburger - Marburgs neuer Stern am Medienhimmel


Wer Marburg schon etwas länger kennt, der weiß das es mit der Medienvielfalt, gemessen daran das es sich bei Marburg um eine vielfältige und lebendige Universitätsstadt handelt sehr Mau aussieht. Es gibt in dieser Stadt genau eine Tageszeitung,nämlich die Oberhessische Presse, die aber in ihrer Berichterstattung derart Altbacken und im Politikteil unerträglich reaktionär ist das man sie als auch nur halbwegs progressiver Mensch höchstens aus Notwehr lesen kann.Nur die OP bekommt es hin, wie in der Montagsausgabe geschehen bei einer Hitliste 10 Dinge die man als Ersti über Marburg wissen sollte demonstrativ das Faktum voran zu stellen, das in der E-Kirche der Ehemalige Reichspräsident  Paul von Hindenburg und seine Frau beigesetzt sind. Das man sich  von Seiten der Kirchengemeinde und Stadt  Jahrelang  darum bemüht diesen Fakt klein zuhalten,damit die E-Kirche kein Wallfahrtsort für Nazis mehr ist spielt keine Rolle ! Auch die  Politberichterstattung räumt der CDU auffälig viel Raum ein, was mutmaßlich damit zusammenhängt das die Zuständige Redakteurin mit dem CDU Chef der Stadt liiert ist.

Nun aber gibt es  Das Maburger, welches sich mittle bis langfristig nicht weniger zum Ziel gesetzt hat als die Hegemonie der OP zu brechen, und eine frische  auf die Junge Zielgruppe zugeschnittene Alternative zu bieten , die auch politisch deutlich weiter Links steht . Das Marburger hat dabei Zwei säulen. Es ist zunächst ein Webmagazazin, das auf seiner Webseite Stets aktuell und im Gegensatz zur OP vollständig  über alles relevante berichtet was in und um Marburg passiert.Zusätzlich wird es ab Dezember ein circa 60 Seiten Starkes monatlich erscheinendes  Magazin geben,das wie heute bereits der Express kostenlos in der Stadt aus liegen wird.

Ich hoffe sehr das der Ansatz von das Marburger in dieser Stadt verfängt,und zwar nicht nur weil  die Macher politisch erträglicher sind, sondern weil ich glaube das Marburg mehr verdient hat als dieses reaktionäre Käseblatt namens OP.Deshalb möchte ich alle aufrufen sich auf alle Fälle mal die Webseite anzusehen und dann ab Dezember auch die Printausgabe nachzufragen.

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Zwei kritisch/Ironische Beiträge zur Lenamanie


Zwei  Tage nach dem sensationellen Sieg der Lena-Meyer Landruth beim Eurovision Song Contest, ist die erste Begeisterung bei mir abgeklungen, und ich verspüre das Bedürfnis meinen nationalen Überschwang zu relativieren und auch ein bisschen zu problematisieren.Vorweg sei gesagt das ich es zunächst einmal nicht schlimm finde wenn die Massen sich in den Armen liegen und feiern, egal ob es sich dabei um einen Grand Prix Sieg oder die Fußball WM beziehungsweise EM handelt.Es kommt aber auf die Art und Weise sowie das Ausmaß an. vernünftig verkauft kann eine Prise Nationalismus auch eine wichtige Integrationsfunktion für die Gesellschaft erfüllen. Richtig ist aber ebenso ,dass auch dem fröhlichen Patriotismus ala WM oder Lena die Gefahr innewohnt unterschwellig Nationalistische und Faschistische Ressentiments zu transportieren.Unter anderem diesen Aspekt macht ein lesenswerter Text in der Taz stark. Das heißt jetzt nicht das Lenas Sieg diese Gesellschaft nach Rechts rückt, allerdings haben der Bielefelder Soziologe Wilhelm  Heitmeyer und der Marburger Sozialpsychologe Ulrich Wagner laut taz  immerhin in einer Befragung nach der WM 2006 nachweisen können, dass die Präsens nationaler Symbole im öffentliche Raum bei einem Teil  der Befragten Ausländerfeindliche Tendenzen erhöht hat.

Verräterisch finde ich hier auch wie immer die Sprache. Wer Vokabeln wie Nationale Mission im Zusammenhang mit dem Grand Prix benutzt verfolgt damit ganz klar Absichten. Die Frage ist allerdings in wie weit diese in der Gesellschaft verfangen und was sie dort anrichten.Ich habe jetzt keine allzu großen Ängste vor einer schleichenden Rückkehr des Faschismus, glaube aber sehr wohl das man diese Tendenzen zumindest im Auge behalten sollte. Nationalismus ist wie Medikation. Richtig dosiert kann er helfen, überdosiert führt er in die Katastrophe siehe Erster und Zweiter Weltkrieg,

Mit dieser eher pragmatischen Einstellung unterscheide ich mich signifikant von den Antideutschen, die bekanntlich in nahezu allem die Auferstehung von Faschismus und Antisemitismus sehen. Mit dieser Sekte setzt sich Mischa Brumlik in seinem eher satirischen Kommentar Lena- Antideutsch gesehen auseinander.Der Artikel bietet dabei genau was man vermutet, nämlich eine Beantwortung der Frage, wie Antideutsche Lenas Sieg zu Tode  analysieren würden. Meiner Ansicht nach ein schönes Stück Feuilleton, das zeigt warum diese Wirrköpfe einfach nicht ernst nehmen kann.

Viel Vergnügen mit beiden Artikeln !

Henning | , | 2 Kommentare

Wir sind Lena !


Seit Heute sind wir nicht nur Papst sondern auch noch Lena ! Was Lena Meyer-Landrut da heute geschafft hat, ist wahrhaft historisch. Sie hat als erst zweite  Deutsche Intrepretin nach Nicole 1982 den Eurovision Song Contest gewonnen. Ich bin überrascht das der Song so sehr eingschlagen hat. Er ist gut und wirklich unterhaltsam aber das er so einschlägt ist ziemlich unfassbar. 246 Punkte sind ein wahres Pfund. Ich bin mal gespannt in welche Stadt der Eurovision Song Contest nächstes Jahr dann vergeben wird. Ich hätte sogar Lust mir das Ganze live in der Halle anzusehen, aber der Run auf Karten wird jetzt natürlich gigantisch werden.Kurz man darf gespannt sein wie das werden wird nächstes Jahr irgendwo in einer Arena in  Deutschland .

Einen Wehrmutstropfen hat die Sache allerdings. Wer auch immer der Deutsche Kandidat oder Kandidatin  2011 werden wird kann jetzt nur verlieren. Platz 1 ist ja schließlich nicht zu toppen.Es dürfte sowohl für die ARD als auch Stefan Raab schwierig bis unmöglich werden diesen Sensationserfolg auch nur annährend zu reproduzieren. Vielleicht  braucht es das aber auch nicht.Es konnte reichen an dem erfolgreichen Castingshowprinzip festzuhalten und zu hoffen, dass Raab wieder einen guten Richer hat. Ein Gespür für Talente hat er auf alle Fälle. Nun aber genug der Spekulation, es ist Zeit zu genießen, deshalb hier nun der Gewinnersong 2010 Satelite  von Lena Meyer-Landrut 



Viel Spaß !


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Henning | , | 1 Kommentar

Das Prinzip Blamage



unter dieser Überschrift gibt es bei Zeit  Online ein schönes Portrait von Stefan Raab zu lesen  Der Artikel trifft Raab schaffen, der als großer Erfinder von Shows,Provokateur, Genie der Selbstvermarktung , und Erneuerer  des Deutschen Unterhaltungsfernsehens teils elegisch  gefeiert wird recht gut.Mir persönlich ist Raabs Humor gerade bei TV Total oft zu prollig und zu Menschenverachtend, doch das der Mann ein Gespür für gut gemachte Unterhaltung hat, und außerdem etwas von Musik versteht, hat er zuletzt bei Unser Star für Oslo mal wieder bewiesen.Mit Schlag den Raab hat er überdies ein neues Samstagabend-Showevent kreiert, das mindestens beim jungen Publikum der alten Kogge Wetten dass längst den Rang abgelaufen hat.

Man muss Raab nicht lieben aber Respekt für seine Kreativität und Cleverness nötigt er zumindest mir absolut ab.Ich bin gespannt wie der Eurovision Song Contest läuft, und ob es vielleicht nächstes Jahr eien Fortsetzung der interessanten Kooperation zwischen Raab und der ARD gibt. Eine Fortsetzung von Unser Star für Oslo konnte Spaß machen.

Henning | | Kommentar schreiben
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