John Oliver zur schottischen Unabhängigkeit


In 3 Tagen konnte es mit dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, abgekürzt UK nach 307 Jahren vorbei sein. Dann stimmt Schottland über seien vollständige staatliche Unabhängigkeit ab, Wie es aussieht wird es sehr,sehr,sehr knapp. Ich persönlich fände ein unabhängiges Schottland irgendwie absurd, denn eine neue EU-Grenze  mitten auf der britischen Insel ist irgendwie das letzte was Europa jetzt braucht. Aber meine Meinung ist in diesem Fall egal, Wenn die Schotten es wollen wird am Donnerstag der Grundstein für ein neues UN-Mitglied gelegt. Bis Schottland dann tatsächlich unabhängig wäre, würde es im übrigen wohl noch Etwa 1,5 Jahre dauern, weil dann erst mal verhandelt werden müsste, wie man die Auflösung von UK genau regelt.

Noch ist es nicht so weit, und ich möchte mich dem Thema widmen, indem ich mal wieder etwas satirisches verblogge. John Oliver,der auf diesem Blog bereits den News of the world skandal   erklärt, und als britischer Kolonialbeamter Grenzen im Nahen Osten gezogen hat, hat nämlich in seiner Sendung  Last Week Tonight with John Oliver das Thema schottische Unabhängigkeit sehr amüsant verhandelt.  Auch wenn 15 Minuten für ein Standup etwas lang erscheinen, es lohnt sich !




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Eingefroren im Jahr 1974

Seit dem  gescheiterten Militärputsch und dem darauf folgenden Türkischen Einmarsch auf Zypern im Frühjahr 1974 existiert auf der Insel eine von UN-Blauhelmen überwachte Pufferzone, die Griechische und Türkische Zyprioten voneinander trennt und den Konflikt seit 40 Jahren still legt. Seit kurzem gibt es allerdings vielversprechende Gespräche, die den Konflikt im Laufe des kommenden Jahres durch die Bildung einer Föderation aus zwei weitgehend unabhängigen Teilstaaten  befrieden könnte.

Noch aber existiert die Pufferzone, zu deren vierzigjährigem Bestehen hat die Süddeutsche  eine faszinierende Fotostrecke veröffentlicht hat, die ich hiermit empfehlen möchte.


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Gesehen Der Verdingbub


Der Schweizer Spielfilm der Verdingbub von Markus Imboden thematisiert eines der dunkelsten Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte, das sogenannte Verdingkinderwesen, welches in der Schweiz erst 1978 endgültig abgeschafft wurde. Dabei nahm die Schweizer  Sozialführsorge armen Familien, oder Frauen deren Lebensstil als liderlich galt die Kinder weg und platzierte sie bei gleichfalls armen Bauernfamilien. Diese setzten sie dann als Arbeitssklaven ein, meist verbunden mit Misshandlung und sexuellem Missbrauch.

Imbodens Geschichte dreht sich um Markus und Berteli. Während Markus aus dem Kinderheim zur Bauernfamilie Bäsiger geschickt wird, wird Bärteli von der Mutter und ihren Geschwistern getrennt und gegen ihren willen zu den Bäsigers verfrachtet.  Markus großer Halt  ist die Musik, er kann nämlich sehr gut Handorgel spielen. Bärteli klammert sich zunächst daran, schnell wieder bei ihrer Mutter zu sein, findet dann aber vor allem halt bei Markus. Der Film zeigt deutlich die verzweifelte Situation der beiden Kinder. Die beiden müssen schwer arbeiten und werden geschlagen,. Markus muss nachdem er sich aufgelehnt hat im Schweinestall wohnen und  Bärteli wird  geschwängert.

Spannend an dem Film  finde ich, dass er  obschon  das Verhalten der  Bauernfamilie nicht in Ordnung ist, zugleich klar herausarbeitet ,dass sie auch ein Opfer der Verhältnisse ist.Sie ist bitter arm und auf das Kostgeld dass sie für die Versorgung der Kinder vom Staat erhält elementar angewiesen um zu überleben.  
Versager und Täter sind hier auch und vielleicht sogar vor allem  die Fürsorgestellen die Familien zerstörten Kinder traumatisierten  und wegschauten statt für das Wohlergehen der Kinder  Sorge zu tragen. 

Ich fand den Film sehr gut und möchte ihn hiermit empfehlen. Darüber hinaus möchte ich alle die Lust haben sich mit dem Thema Verdingkinder in der Schweiz etwas detaillierter Auseinandersetzen wollen auf das   hoch  interessante Radio-Feature Halts Maul du lügst, Verdingkinder in der Schweiz  verweisen




   
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TTIP stoppen !



Was macht  das Freihandelsabkommen Transatlantic Trade and Investment Partnership kurz TTIP, über das die EU und die US seit einiger Zeit im Geheimen verhandeln gefährlich? Warum protestieren auf beiden Seiten des Atlantik Zehntausender gegen dieses Vertragswerk? Auf den ersten Blick verspricht es schließlich mehr Wachtum, mehr Arbeitsplätze und damit Wohlstand. Dinge also, die in unserer von der protestantischen Ethik geprägten Gesellschaft noch immer  sehr positiv besetzt sind.

 Warum der Schein trügt und Protest dringend geboten ist,  erklärt das folgende Video von ATTAC auf sehr  gut verständliche und darüberhinaus auch  unterhaltsame Weise.  



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Wer sich nun gegen TTIP einsetzen möchte, kann dies am schnellsten über zwei derzeit laufende Online-Kampagnen erledigen.  Zur Unterschriftensammlung von ATTAC geht es hier lang. Alternativ oder auch Zusätzlich  Sammelt auch der Netzwerk Campact seit geraumer Zeit Unterschriften gegen TTIP.

Helft mit dieses Industrie Machwerk aufzuhalten. TITIP darf nicht Realität werden !


Via Matthas 



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Warum die Mainstream-Ökonomie in der Finanzkrise versagt!



Erklärt Professor  Heinz-Josef Bontrup Sprecher der Memorandum-Gruppe die jährlich das Gegengutachten zu den Empfehlungen der  fünf Wirtschaftsweisen erstellt in folgendem Vortrag. Dieser ist inklusive Diskussion ziemlich lang geraten.Es lohnt sich aber,denn  Professor Bontrup schafft es meiner Ansicht nach auf gelungene Art und Weise die Krise auch für nicht Volkswirte gut  begreifbar zu machen.

Viel Vergnügen mit dem Vortrag !




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Kündigt die Verträge!



Ist für mich die einzig sinnvolle Antwort auf die Zustimmung der Schweizer zur SVP Initiative gegen Masseinwanderung. Wer an den Vorteilen des Binnenmarkts partizipieren möchte, der muss auch seine Regeln befolgen. Eine der fundamentalen Grundregeln des Binnenmarktes ist nun mal  die Personenfreizügigkeit.Wer diese nicht will,möge  schlicht und einfach aus dem Binnenmarkt ausscheiden.

 Einen Binnenmarkt álá carte für die Schweiz  kann und darf es nicht geben. Entweder ganz oder gar nicht liebe Eidgenossen Wollen wir doch mal sehen, wie lange die Schweizer ihren Wohlstand, welchen sie mit ihrem rechtspopulistischen Reflex zu verteidigen suchen ohne Zugang zum EU-Binnenmarkt erhalten können.


 
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Nur wenn du du nicht zu teuer bist, darfst du Leben !




Auf diese Zynische Formel lassen sich die Argumente des britischen Lokalpolitikers Colin Brewer reduzieren. Laut einem Bericht der katholischen Nachrichtenseite Kath.net hat dieser offenbar zum Wiederholten Male gefordert, Behinderte Kinder unter bestimmten Umständen zu töten. Dies ist für ihn dann gerechtfertigt, wenn sie Lebenslang vom britischen National Health Service versorgt werden müssen. Dann kosten sie laut Brewer einfach zu viel Geld.Es ginge nicht an das Viel Geld für Behinderte Kinder ausgegeben werde, während bei öffentlichen Einrichtungen, die der ganzen Gesellschaft zugute kämen gespart würde.  Kath Net Zitiert Brewer mit einem Zynischen Rechenbeispiel.Mit £ 250.000 könne man zehn Toiletten erhalten. Summen in gleicher Höhe würden für manche Einzelpersonen aufgewendet werden,notwendig sei ein Gleichgewicht zwischen den Kosten für Behinderte, und den Kosten für Dienstleistungen, die der Ganzen Gesellschaft zugute kämen.Behinderte haben also nur ein Lebensrecht, wenn sie ein kolportiertes Kostengleichgewicht nicht zerstören.

Nun darf man einen Provinzpolitiker aus Cornwall sicher nicht zu ernst nehmen.Dennoch ist es erschreckend, wie typisch eugenische Muster hier zum Vorschein kommen. Schon der NS-Staat wollte nutzlose Esser zum Wohle der Gesamtgesellschaft auslöschen und exekutierte diesen Anspruch tausendfach.  polemisch zugespitzt ließe sich sagen, dass so etwas eben heraus kommt, wenn man die Gesellschaft immer mehr durch ökonomisiert. Radikal zu ende gedacht, Wären dann Hayek, Thatcher die FDP und andere Neoliberale Angelsächsischer Prägung die Wegbereiter solcher Gedankenspiele, die schlimmstenfalls in eine Neue Euthanasie führen. Generell gilt Gesellschaft sei Wachsam und bekämpfe schon die Anfänge.   


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