Dokumentation The Judge and the General wieder hier verfügbar !



An dieser Stelle möchte ich für alle Fans gut gemachter Dokumentationen darauf hinweisen, das sich auf diesem Blog ab sofort die hervorragende Doku The Judge and the General wieder ansehen lässt. Diese  hatte ich 2008 erstmals veröffentlicht. Sie schildert in hervorragender Weise die juristische Aufarbeitung der Pinochet Diktatur. Weitere Infos zum Film und der Film selbst finden sich im ursprünglichen Eintrag.

Viel Spaß damit!

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Alles eine Frage des Schwanzvergleichs !


War is a dick fight,stellte George Carlin bezogen auf den dritten Irakkrieg fest.Laut der folgenden netten Grafik konnte das selbe auch für den Wettstreit der  Religionen zutreffen.

Viel Spaß!

 
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Google Doodle für Freeedy Mecury


Freddie Mecury  Sänger der Gruppe Queen und mein erster Musik Hero hatte,wenn er nicht bereits ende 1991 an Aids gestorben wäre, am 5. September, also gestern seinen 65. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass hat ihm Google ein Doodle spendiert, das sich in eienr schönes Video verwandelt. Dieses Video binde ich hier ein

Viel Spaß damit!



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Change this George !



Goorge Clooney  hat ein hervorragendes Image. Er dreht oft sehr gute Progressive und zumindest nach europäischen Maßsäben Linksliberale Filme, engagiert sich als UN-Botschafter, sowie gegen Armut allgemein.  Er nutzt seine Prominentenstatus also eigentlich in sehr positiver Art und Weise.Trotdem hat George Clooney einen ziemlich häßlichen Fleck auf seiner Westentasche,  auf den die Schweizer Organisation und Solidar in einem schönene Spot aufmerksam macht.

Georg Clooney macht  nämlich Werbung für Nespresso. Dieser ist Teuer, wird aber bis heute nicht fair gehandelt. Stattdessen beutet Nestlé nach wie vor Kaffeepflücker in skandalöser Art und weise aus. Das muss man nicht schlimm finden, mit Clooneys sonstigen Aktivitäten passt es aber nicht zusammen. Deshalb hat Solidar den folgenden Spot gedreht und fordert Clooney fans weltweit auf an ihr Idol zu appellieren, entweder den Werbevertrag zu kündigen oder Nestlé dazu zu bringen Nespresso ab sofort fairtrade zu produzieren. Ob das am Ende klappt ist natürliche offen, aber ein Prominenter wie Clooney kann zumindest gehörig öffentlichen Druck aufbauen um der Sache dienlich zu sein.


Wer sich der Kampagne anschließen will findet hier die Möglichkeit dem Clooney George einen Gruß da zulassen!Dem Rest wünsche ich viel Spaß mit dem gelungenen Protestspot!

Change this George !




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Wie Amerikas Ultrarechte aufrüstet !



Über die Tea-Party Bewegung wurde auf diesem Blog schon zweimal berichtet. Einmal anhand einer Reportage, und dann durch eine Radiodebatte.Jetzt möchte ich über eine weitere radikale Spielart dieser Bewegung  hinweisen,die zumindest das Potenzial hat, in Richtung eines Rechtsterrorismus ab zu gleiten.Die folgende Arte Reportage thematisiert die Bewegung der sogenannten Oath Keepers. Diese Selbsternannten  Verteidiger des Verfassungseides betrachten die gesamte Regierung in Washington als marxistische Verfassungsfeinde und trainieren offen für eine aus ihrer Sicht möglicherweise bald nötige Revolution gegen die Regierung in Washington.

Natürlich ist auch viel Nostalgie und Frust dabei, und sieht man sich das Video an, so wirkt alles nicht so, als breche gleich morgen der Bürgerkrieg aus. Was sich da aber an Verschwörungstheorien, paranoidem Anti-Kommunismus und religiösem Fundamentalismus zusammenbraut ist schon sehr  beängstigend. Es befeuert jedenfalls meinen Antiamerikanismus.In einem Land in dem solche Spinner eine relevante politische Größe darstellen, möchte ich niemals leben müssen. Selbst auf Urlaub hat man da doch wenig Lust. Dummerweise muss ich möglicherweise bald aus beruflichen Gründen  in die USA, aber New-York ist ja ein anderes Kaliber als die hier gezeigten Kleinstädte.

Wie auch immer,die Reportage ist interessant, und macht nachdenklich.

Ich wünsche Viel spaß beim ansehen!




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Henning | , | Kommentar schreiben

Was mich an Narnia stört !



Ich habe gerade den zweiten Narnia Film Prinz Kaspian von Narnia im Fernsehen gesehen. Dabei ist mir mal wieder klar geworden, was ich an Narnia einfach nicht mag. Die Geschichten an sich sind nicht das Problem, die sind schön fantastisch und Kindgerecht. Mutige Kinder, sprechende Mäuse und  Biber, für Kids alles Prima. Die Tatsache, dass ich das ganze albern finde schiebe ich mal auf mein inzwischen etwas fortgeschrittenes Alter von immerhin bald 31 Jahren. Wirklich nervig finde ich die penetrante Jesusanalogie. Dabei finde ich die Analogie an sich gar nicht mal so verwerflich,nur so so wie sie C.S. Lewis verpackt ist sie mir  schlicht zu dominant und dann noch durch Hollywood zusätzlich evangelikal  überzeichnet.Sie steht so im Vordergrund, dass die Geschichten viel  ihrer möglichen Spannung verlieren.

Es ist nämlich  letztendlich vollkommen egal was die Charaktere tun, oder wie tapfer sie sind. Am Ende kommt immer Leos Ex Machina Arslan alias Jesus Christus, weckt schlafende Wesen oder aktiviert sonstige Superkräfte,und rette Narna in letzter Sekunde den Arsch. Das mag ja gut und legitim sein, wenn man Kinder spielerisch an das Evangelium heranführen will, ansonsten bevorzuge ich aber Fantasy in der der Ausgang der Geschichte vom Geschick oder Glück der Helden abhängt, statt ihrem unerschütterlichen Glauben an Jesus Christus Super Star. .

Damit will ich Narnia nicht entwerten, den es bleibt neben Tolkiens Arbeiten sicher für alle Zeit ein wichtiger Wegbereiter der Fantasy, nur meinen Geschmack trifft es halt aus den genannten Gründen nicht so richtig, was ich hier einfach mal für mich und die Nachwelt protokollieren wollte.

Nichts für ungut Liebe Narnia Fans !


Henning | | Kommentar schreiben

Der Gutmensch ist an allem Schuld!



Sie Gutmensch! So schallt es mir regelmäßig entgegen, wenn ich mich auf der Facebookpinwannd des CDU Außenpolitikers Ruprecht Polenz zu einem der vielen Artikel äußere, der sich direkt oder indirekt mit dem Islam und/oder der Integration von Ausländern auseinandersetzt.Lasse ich dann noch durchblicken, welcher Partei ich angehöre wird es vollends bizarr. Meine derzeitige Lieblingsbetitellung ist die folgende: Ich bin ein Zitat"Grünlinker Steigbügelhalter des Islamofaschismus ,der eines fernen Tages am Besten an die Wand gestellt gehört". Manch einer der Netten Menschen sympathisiert nämlich offen mit dem Publizisten Michael Mannheimer, der kürzlich zum Umstürz der Verfassungsmäßigen Ordnung aufrief,weil angeblich die ganze politische Klasse mit Islamisten Kollaboriert.

Ich   will jetzt nicht erneut darauf abheben,welche potenzielle Gefahr ich im erstarken dieses neuen Extremismus sehe, den dies habe ich in letzter Zeit zur Genüge und für manchen Leser oder Leserin  sicher bis zur Schmerzgrenze getan. Interessant finde ich an dieser Stelle etwas anderes, nämlich wie sich der Begriff Gutmensch gewandelt hat. früher waren Gutmenschen liebenswerte Spinner über die man zwar gelästert hat, die man aber gewähren ließ, weil sie harmlos waren. Heute ist der Gutmensch  der Sündenbock schlechthin, der an jedem Ungemach im Staate Deutschland schuld ist. Lesenswert ist dazu auch ein Essay aus der SZ.Es wirft auch die Frage auf, was es eigentlich mit einer Gesellschaft macht,wenn schon das bemühen ein "guter Mensch" zu sein angefeindet wird. Wie soll man eine humane Gesellschaft aufrecht erhalten, wenn solche grundlegenden Werte wie Empathie oder Solidarität heute diskreditiert werden?

Mich lässt die Methamorphose des Begriffs Gutmensch jedenfalls erstmals im Konntext der Islamdebatte weniger wütend, als Vielmehr sehr nachdenklich zurück.Welche Zukunft liegt wohl vor uns, wenn Intoleranz zur Norm und soziales Miteinander verspottet und beschimpft wird? Es kann keine angenehme sein.Deshalb muss mit der systematischen Umdeutung des Begriffs Gutmensch, oder noch grundsätzlicher der Bezeichnung guter Mensch endlich mal Schluss sein!  

 
Henning | , | Kommentar schreiben
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